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Vollständige Version anzeigen : Eine Frage an alle Mütter


Uta
23.08.2004, 13:10
Hi,
...selbstverständlich freue ich mich auch über jede Anregung von Vätern, Großeltern, Nichteltern usw...

Also, hier mein Problem:
Ich bin momentan relativ verzweifelt, da mein Sohn Max (knapp 8 Monate alt) absolut nicht damit einverstanden ist abgestillt zu werden.
Bis vor Kurzem habe ich ihn voll gestillt und habe dann so nach u. nach mit der Beikost angefangen (Karotten, Birne). Zunächst hat das auch ganz gut funktioniert,aber dann von heute auf morgen totale Nahrungsverweigerung - außer er darf an die Brust.Also habe ich eine Pause eingelegt und nach ein paar Tagen wieder mit dem Zufüttern angefangen. Es hat wieder prima geklappt bis mein Sohn das Dreitagefieber hatte. Seitdem ist nichts mehr zu wollen. Ich habe inzwischen fast alles ausprobiert. Ich befürchte fast, dass Max einfach noch nicht so weit ist und dass ich abwarten muss, bis er das O.K. gibt. Sollte dennoch jemand eine zündende Idee :idee: haben, so freue ich mich über jeden Tip.
Ich habe die gesamte Stillzeit mit Ausnahme einer Injektion (Triam) ins ISG und hin und wieder äußerst niedrigen Dosen Prednisolon ohne weitere Medikamente durchgehalten. In letzter Zeit häufen sich jedoch meine Beschwerden und mein Verlangen nach Doping wird immer größer.
Ich weiß, dass es etliche Medikamtente gibt, die in der Stillzeit angewendet werden können (ich habe relativ viel darüber gelesen). Dennoch bleibt immer ein bitterer Beigeschmack und ein absolut schlechtes Gewissen.Denn es ist für mich ein Unterschied, ob mir jemand aus eigener Erfahrung sagt, dass bestimmte Medikamente unbedenklich sind oder ob ich die "Erlaubnis" aus einem sehr sachlich abgehandelten Buch bekomme. Außerdem wundert es mich immer wieder wie unterschiedlich Ärzte mit dem Thema umgehen.
Mein Rheumatologe ist aufgrund des Stillens äußerst vorsichtig mit Medikamenten. Laut Literatur würden mir aber doch einige Medikamente zur Verfügung stehen!?

Deshalt hier meine eigentliche Frage:
Wer hat während der Stillzeit Medis eingenommen? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Und, mache ich mir einfach zu viele Gedanken?

Jetzt habe ich doch ganz schöne viel geschrieben. Wollte mich eigentlich kurzfassen. Deshalb, danke fürs Lesen!

Ich hoffe jemand hat ein paar Tips und Infos für mich

Liebe Grüße,
Uta

Astrid
23.08.2004, 13:57
Hallo Uta,

habe Deinen Beitrag mit grossem Interesse gelesen, da ich in einer ähnlichen Situation bin, wie Du. Ich bin im 8. Monat schwanger und mache mir natürlich auch so meine Gedanken, was nach der Geburt in Sachen stillen so passiert. Bis jetzt habe ich immer gedacht: Wenn Du nach der Geburt starke Schmerzen hast, dann gibst Du eben die Flasche und stillst halt nicht, damit Du Medis nehmen kannst. Aber als ich Deinen Beitrag gelesen habe!?! :gruebel: Das das ganze auch so enden kann, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Ich würde an Deiner Stelle Max zuliebe die Schmerzen aushalten und das Abstillen immer wieder probieren. Darf ich Dich fragen, wie Du die Schmerzen während der Schwangerschaft ausgehalten hast? Ich habe z.B. seit dem 4. Monat Schmerzen in der HWS, die ich durch Wärme (Wärmflasche und Bäder) und Bewegungsbäder in den Griff bekommen habe. Vielleicht hilft so etwas bei Dir ja auch; ich weiß ja nicht, was Du für Schmerzen hast. Ich wünsche Dir auf jeden Fall, daß Dir die Umstellung bei Max gelingt und daß Deine Schmerzen ganz schnell verschwinden. :trost:

Liebe Grüße und Euch beiden alles Gute! :knuddel:
Astrid

sfonia
23.08.2004, 14:34
Hallo Uta

ich bin der Meinung, du solltest deinen Sohn wirklich entwöhnen. Auch wenn es Mittel gibt, die während einer Schwangerschaft/Stillzeit eingenommen werden dürften. Die Substanzen befinden sich im Körper und werden an das Kind weitergegeben. Du mußt auch an dich denken und wenn du nachher vor lauter Schmerzen nur noch down bist, dient das nicht der Familie. Mit 8 Monaten müßte dein kleiner Sohn so ziemlich alles mitessen können. Ich selbst hab nicht gestillt ( ging nicht) und meine Kinder sind beide wohlgeraden. Meine Schwester hatte auch bis ca. 1 Jahr noch gestillt mit dem Ergebnis: ist ein absoluter schwieriger Esser . Weigert sich auch heute noch ( 11 Jahre) Gemüse, Wurst,Fleisch, Fisch, Obst und und und zu essen. Er lebt nur von Vitaminsäften, Brötchen und Schokolade. Er hatte einfach alles ausgespuckt. Aber hier das wichtigste: Sprich mit deinem Kinderarzt darüber. Und erwähn auch deine Schmerzen.

Es grüßt sfonia

Uta
23.08.2004, 14:56
Hallo Astrid,
danke für deine aufmunternden Worte.
Ich hoffe du machst dir jetzt nicht zu viele Sorgen wegen des Stillens. An deiner Stelle würde ich einfach alles auf mich zukommen lassen. Es gibt auch Kinder bei denen das Abstillen überhaupt kein Problem ist.
In der Schwangerschaft habe ich zu den glücklichen Menschen gehört die sich unglaublich wohl fühlen :) . Bis auf 2 Phasen ziemlich am Anfang der Schwangerschaft hatte ich kaum Schmerzen und habe bis kurz vor der Entbindung zweimal pro Woche Physiotherapie genossen und zweimal pro Woche Rehasport gemacht :sport: (am Ende aufgrund der zunehmenden Unbeweglichkeit durch den dicken Bauch natürlich nur noch eingeschränkt). In den zwei Schmerzphasen zu Beginn der Schwangerschaft hat mir der Orthopäde/Rheumatologe Triam direkt ins ISG injiziert und es hat prima geholfen.
Ich selber habe mir sowohl in der Schwangerschaft als auch während der Stillzeit bei leichteren Beschwerden Traumeel (ein Homöopathisches Mittel) i.m. injiziert. Es hat eine entzündungshemmende Wirkung. Du könntest ja mal deinen Hausarzt/ Rheumatologen fragen was er davon hält - vorausgesetzt er ist offen für außerschulische Methoden.

Zu meiner jetzigen Situation bin ich momentan auch eher geneigt, meinem Sohn zuliebe die Beschwerden auszuhalten. Andererseits denke ich manchmal, dass ihm natürlich auch nicht damit gedient ist, wenn ich irgendwann völlig auf der Nase liege. Aber bis jetzt war ich immer ziemlich hart im nehmen und was Schmerzen angeht, so sind wir Bechtis ja denn doch einiges gewöhnt.

So jetzt muss ich aber unbedingt zu Max, denn er räumt gerade das Arbeitszimmer auf.

Ich wünsche dir alles Gute und möglichst wenig Schmerzen für die verbleibende Zeit deiner Schwangerschaft und ganz viel Glück mit dem neuen Erdenbürger. Solltest du noch Fragen haben so beantworte ich sie gerne wenn ich kann. Da ich nicht so oft im Forum bin kannst du mir dann auch gerne eine e-mail schicken.

Liebe Grüße,
Uta

Uta
23.08.2004, 15:07
Hi Sfonia,
stimmt - der Kinderarzt wäre noch eine gute Adresse. Habe morgen eh einen Termin. Mal sehen was er meint. Ich habe grundsätzlich kein Problem damit Max abzustillen. Im Gegenteil - obwohl ich sehr gerne gestillt habe, habe ich immer gesagt, dass 6 Monate meiner Meinung nach völlig ausreichen. Und jetzt so was.
Wie gesagt: wenn´s nach mir ginge würde ich lieber gestern als heute abstillen, aber ich kann ihn schließlich auch nicht tagelang hungern lassen und darauf würde es hinauslaufen. Ich habe es schon auf diese Art versucht. Ich habe mir gesagt, wenn er richtig Hunger hat wird er schon essen, denn er weiß wie es geht und es hat ihm ja vorher auch geschmeckt. - Denkste! Max hat gehungert - freiwillig. Naja, mal sehen. Ich bleibe auf jeden Fall dran und danke dir für deine Antwort.

Alles Liebe,
Uta

Claudie
23.08.2004, 16:14
Hallo Uta,

hast Du mal versucht, Max von jemand anderem füttern zu lassen. Bei Dir riecht das Kerlchen die Milch und weiß eben auch was gut ist. :) Papa wäre doch eine prima geeignete Person und Du hättest mal ein halbes Stündchen zum Spazierengehen. :walk:

Viele Erfolg.
Claudie

Ulmka
23.08.2004, 16:26
Hallo Uta,

ich hatte glücklicherweise keine Probleme mit dem Abstillen - meine Kleine hat mit 4 Monaten Beikost richtig gefordert und wollte mit 6 Monaten die Brust gar nicht mehr - obwohl ich eigentlich 6 Monate voll stillen wollte.

Aber nun zu dir: hast du schon mal versucht, Max einfach mit einem trockenen Brötchen in den Hochstuhl zu setzen und ihn selber experimentieren zu lassen? Mit 8 Monaten ist er doch schon groß genug dafür. Vielleicht findet er meht Gefallen am selber essen statt gefüttert zu werden - und der gute Duft der Brust ist dann auch weiter weg ;) Wenn du schonmal zugefüttert hast, dann kennt der Magen ja auch schon anderes als Milch, dann sollte er das (weiche) Brötchen auch vertragen.

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Uta
23.08.2004, 18:10
Ich freue mich ganz doll, dass ich gleich so viele Antworten bekomme! :jump:

Liebe Claudia, zu deiner Frage: leider ist mein Mann sehr oft abends erst spät zu Hause, so dass wir nur am Wochenende diese Möglichkeit haben. Haben wir auch schon ein paarmal ausprobiert. Mal mit Erfolg und mal ohne. Leider wohnt die Oma 500 km entfernt, so dass sie auch nicht in Frage kommt. Aber sie kommt uns in ein paar Tagen für ein Weilchen besuchen und dann werden wir es auf jeden Fall nochmal so probieren.

Liebe Ulmka, das ist ja das Verrückte :confused: ! Max liebt Brötchen! Und wenn ich Möhren koche und sie ganz lasse, dann experimentiert er auch fleissig damit herum. Auch Brothäppchen (in Würfel geschnitten) findet er toll. Leider bleibt es immer beim Experimentieren. Er ißt maximal einen Brothappen in der Stunde und es sind auch noch nicht mehr geworden. Also muss ich ihn dennoch stillen.
Ebenso verrückt ist es, dass er von Anfang an jeden Trinksauger abgelehnt hat, aber Wasser aus der Schnabeltasse - und besser noch aus Mamas Glas - liebt er. Deshalb war ich auch ein Weilchen ziemlich sicher, dass er einfach selbständig essen will und habe ihn experimentieren lassen (lasse ich immernoch), aber wir kommen einfach keinen Schritt weiter :gruebel: . Zumal er auch noch keinen Zahn hat und alles mühsam kleinlutscht.

Naja, ich bleibe auf jeden Fall dran und werde euch wissen lassen sobald wir Fortschritte machen.

:danke: für eure lieben Antworten,
Uta :knuddel:

Uta
23.08.2004, 18:15
nochmal ich! entschuldigt bitte meine Anrede ;o .
Habe erst jetzt gesehen, dass da nicht Claudia sondern Claudie steht, sorry!

Und dass Ulmka Lydia heißt weiß ich inzwischen eigentlich auch ;o .

Bin wohl doch etwas erholungsbedürftig ;)

Uta

Herbstlaub
23.08.2004, 20:17
Hallo ihr Lieben,

vielleicht interessiert euch folgender Link - wenn ich ihn denn korrekt hier reinstellen kann ;o - manchmal übe ich noch :) .

Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie (http://www.embryotox.de/index.htm)

Die Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie berät zu Risiken von Medikamenten, Drogen und Schadstoffen in Schwangerschaft und Stillzeit.

*****
Wen beraten wir?
Üblicherweise wendet sich der behandelnde Arzt in Praxis oder Klinik oder die von einer Schwangeren um Rat gefragte genetische Beratungsstelle an uns. Es können sich aber auch schwangere oder stillende Frauen direkt an uns wenden.
Welche Angaben brauchen wir für eine individuelle Beratung?

Alter der Schwangerschaft
Alle bisher in der Schwangerschaft eingenommenen Medikamente mit Dosis und Zeitraum
Etwaige unerwünschte Wirkungen bei der Mutter (Nebenwirkungen)
Konsum von Genussmitteln und Drogen
Angaben zu bisherigen Schwangerschaften, Vorerkrankungen und zur Familienanamnese
Alter der Mutter und ihre Berufstätigkeit

********
Soweit ich weiß, trifft man dort (telefonisch) auf sehr nette Mitarbeiter/Ärzte.

Allen werdenden und auch jungen Mamas wünsche ich (trotz MB) eine schöne Zeit mit ihrem kleinen großen Schatz. :)

Liebe Grüße
Herbstlaub

Uta
24.08.2004, 20:41
Hallo Ihr Lieben,
ich bin verwirrt!
Heute war ich mit Max zur U5 und habe bei der Gelegenheit den Kinderarzt gefragt wie ich mich verhalten soll. Er meinte das Beste sei, wenn ich gaaaanz viel Geduld hätte. Ich habe ihm erklärt, dass es mir grundsätzlich an Geduld nicht mangelt, dass ich jedoch aufgrund des Bechterew über kurz oder lang gezwungen sei wieder Medikamente einzunehmen.
Daraufhin hat er mir ein Glas :gruebel: - ja ungefähr so habe ich auch geguckt - geschenkt und mir erklärt, dass ich versuchen soll Milchnahrung mit diesem Glas zu geben. Das Glas ist kleiner als ein normales Trinkglas und oben leicht nach außen gewölbt. Es soll Babys sehr leicht fallen aus diesem Glas zu trinken.
Ich habe es heute ausprobiert: Wasser trinkt Max aus dem Glas, aber keine Folgemilch :nae: !
Wenn ich euch jetzt sage, dass er statt dessen fast ohne zu meckern vom Löffel gegessen hat, dann haltet ihr mich wahrscheinlich für verrückt. Aber so war´s. Wochenlang Stress und jetzt geht´s von allein?!?
Naja, ich freu mich lieber noch nicht zu früh und warte erst mal ab wie´s morgen wird.

Auf jeden Fall werde ich euch auf dem Laufenden halten.
Danke für eure Mithilfe!!! :knuddel:
Liebe Grüße,
Uta

P.S. Liebes Herbstlaub, danke für den Link. Ich finde ihn sehr hilfreich und werde mich auf jeden Fall bezüglich der Einnahme von Medikamenten während der Stillzeit beraten lassen.

Sabine
24.08.2004, 20:44
Hallo Uta


das ist doch toll.....ich drück dir ganz fest die Daumen das er Morgen immernoch so begeistert von dem Löffel ist.

:knuddel:

Herbstlaub
24.08.2004, 21:39
Hallo Uta,

eine schöne Nachricht!! :applaus:
Das Leben ist doch immer wieder spannend :)

Toi Toi Toi, dass Max seine Meinung nicht wieder ändert.

Liebe Grüße
Herbstlaub

Claudie
25.08.2004, 09:46
Hallo Uta,

so geht das manchmal. Ich habe auch sehr lange gestillt. Als meine Kleine 8 Monate war, habe ich angefangen zuzufüttern und mußte kurz darauf wieder voll stillen. Ärztliche Anordnung im Krankenhaus wegen großer OP. Madam wollte dann auch nicht mehr so richtig Gläschen essen. Immer mal ein Löffelchen und das war es dann. Mit 10 Monaten hat sie aber die Kurve gekriegt, denn es reichte nicht mehr. Da hatte sie einfach Hunger. Heute ist sie 5 Jahre alt und prima entwickelt.
Mach Dir keine Sorgen, es wird bald werden. Nachts hat mein Mann das Abstillen übernommen. Er hat mich einfach rausgeschmissen und die Kleine zu sich genommen. Und was soll ich sagen, was ich nicht geschafft habe, hat er locker geschafft. Bei ihm roch es eben nicht nach Milch. Und ob nun eine Woche früher oder später, das ist eigentlich egal. Und wenn es wegen Medikamenten eben nicht mehr geht, dann schafft ein Kind das in dem Alter auch. Max wird als Stillkind kaum dünn sein und gleich in Probleme geraten. Die hast eher Du, wenn Du noch viel Milch hast.
Halt die Ohren steif, Ihr zwei schafft das.

Alles Liebe,
Claudie

bruja
25.08.2004, 10:03
"...Wasser trinkt er aus dem Glas, aaber keine Folgemilch..."

Wenn er mit dem Löffel isst, dann gib ihm ESSEN. Mit 8 Monaten verträgt er doch ziemlich viel... Mein Sohn hat z. B. mit 8 oder 9 Monaten jede Milch verweigert. Getrunken hat er nur Saft und Tee. Aber wenn man reichlich Milchprodukte zu füttert (Griesbrei, Quark u. ä. hat er auch die nötigen Nährstoffe). Ich habe ständig selbst Pudding gekocht, denn kann man notfalls sogar dünn kochen und aus der Flasche geben. Bis heute hat er keine Mangelerscheinung (jetzt 15 J.). Vielleicht trinkt er auch andere Milch, wenn du etwas Kakao drunter rührst?

Versuch macht klug. Viel Glück! Heike

Gaby
25.08.2004, 12:08
...und sie stehen so deutlich vor dem geistigen Auge,als seien sie greifbar.

Meine zwei Söhne (27,23J) wollten überhaupt keine Muttermilch http://www.dvmb-forum.de/images/my/23.gif.Zunächst habe ich mit der Milch noch das Baby einer Bettnachbarin versorgt - (heute undenkbar) - ,aber danach musste ich "zwangsabgestillt" werden,obwohl ich locker drei Kinder hätte ernähren können.
Ersatzmilch nahmen die Herren Söhne auch nicht.Schwiegermutter http://www.dvmb-forum.de/images/my/24.gifhttp://www.dvmb-forum.de/images/my/42.gifkam vom Bauernland,begab sich in die Küche,und kochte einen dicken,aber noch trinkbaren Haferflockenbrei,und stopfte ihn zu meinem Entsetzen ins Baby.Das Kind schlief von abends 20 Uhr bis morgens 7 Uhr durch.Ich dachte andauernd >jetzt ist er tot<,aber er war einfach nur zufrieden.Damit ist also der älteste und später auch der mittlere Sohn zu einem drahtigen,gesunden "Kerlchen" herangewachsen.http://www.bechterewforum.de/images/my/1.gifhttp://www.dvmb-forum.de/images/my/21.gif
Bei der Tochter (heute 18J) war alles ganz anders.Sie hing wie eine Krake an ihren "Tankstellen" (so nannten ihre Brüder >das<);egal ob tagsüber im damals modischen Tragetuch,oder nachts im alternativen >ich fühl mich bei Euch wohl-Nest< - sie saugte mir,sich mit beiden Fäustchen in meine Brust krallend, das Mark aus.Als sie bereits zwei Zähne oben und unten http://www.dvmb-forum.de/images/my/26.gif hatte,wurde es kritisch.Ich beschloss,das Abstillen "sofort" in Angriff zu nehmen;eine Aktion die mit Niederlagen meinerseits gepflastert war.
Nun,eines Tages - im zehnten Stillmonat - sass Judith in ihrem Hochstuhl am Tisch,und liess ihren Blick wieder verächtlich http://www.bechterewforum.de/images/my/33.gif über die feste Nahrung schweifen.Es war um die Mittagszeit,und ich hatte Kartoffeln und Heringsstip für die Söhne und mich auf den Tisch gestellt.Ich stand in der Küche,um noch ein wenig Milch in den täglichen "Probierbrei" meiner Tochter zu rühren.
Plötzlich hörte ich aus dem Esszimmer ein glucksendes Gelächter.meine Söhne schienen sich königlich zu amüsieren.Als ich mit dem Brei um die Ecke kam,wäre mir fast alles aus der Hand gefallen.Dennis http://www.bechterewforum.de/images/my/21.gif und Daniel http://www.dvmb-forum.de/images/my/54.gif
fütterten ihre Schwester http://www.bechterewforum.de/images/my/5.gif,die mit sichtlichem Appetit mampfte,mit Heringsstip und kleingekneteten Kartoffeln : >Mam,pack den doofen Brei weg
Unsere Schwester wollte lediglich etwas Vernünftiges essen...http://www.dvmb-forum.de/images/my/958.gif<
Das Kind war endlich "abgestillt"....Es ist ihr übrigens gut bekommen.http://www.dvmb-forum.de/images/my/57.gif

Ganz liebe Grüsse und - viel Glück http://www.dvmb-forum.de/images/my/41.gif wünscht Dir Gaby

PS: Mein Motto war :>Keine Medikamente/Zigaretten/Alkohol während Schwangerschaft und Stillzeit<

Uta
27.08.2004, 20:03
Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für eure aufmunternden Worte :trost: . Es ist superschön zu wissen, dass es so ungefähr kein Problem auf der Welt gibt mit dem man allein ist.
Ich habe inzwischen auch festgestellt, dass Max am meisten Spaß beim Essen hat, wenn er selber essen, experimentieren und rummatschen darf. Und das darf er! - Wie gut das es Waschmaschinen und Staubsauger gibt.
Da er leider ein Allergierisiko hat, muss ich ein bißchen vorsichtig mit neuen Nahrungsmitteln sein. Aber ich experimentiere halt selber einfach rum und mit ein bißchen Phantasie ist die Nahrungsauswahl dann doch nicht so ganz gering.
Seit einigen Tagen klappt es tatsächlich ganz gut mit dem Zufüttern :jump: . Max ißt Gemüse mit Fleisch, Obst und ganz besonders liebt er Weißbrotstückchen bestrichen mit einer Geflügelreiszubereitung aus dem Gläschen. Ich denke, dass es jetzt langsam voran geht und immerhin muss ich jetzt nicht mehr im 2 Stunden Takt stillen.
Ich glaube, dass ich (nicht zuletzt auch durch eure aufmunternden Worte und Tips) jetzt einfach auch wieder ein bißchen gelassener bin und das spürt der kleine Kerl. Selbst meine Schmerzen sind weniger geworden, seit die ganze Situation sich ein wenig entspannt hat.

Auf jeden Fall werde ich, wenn´s interessiert, weiterhin Bericht erstatten.

Liebe Grüße,
Uta

Sabine
27.08.2004, 20:21
Hallo Uta

na klar interessiert es uns wie es weitergeht mit Max :D
Es ist toll das du nun gelassener dem gegenüber stehst und Max experementieren darf :hoch: ...das macht das ganze für ihn auch viel spannender.
:knuddel: Prima