Vollständige Version anzeigen : Einrenken der HWS
Hallo, man hat mir erzählt das einige Patienten mit einem Schlaganfall vorher die HWS eingerenkt bekommen haben. Was für ein Satz. Nun mache ich mir Sorgen, da Philip immer wieder Probleme mit der WS hat und schon mehrfach eingerenkt worden ist. Hat da mal jemand was von gehört und kann mir dazu etwas scheiben??
Liebe Grüße Micky :engel:
:eek: davon hab ich auch noch nichts gehört, meine HWS wurde auch schon einige Male eingerenkt :eek:
Bei meiner Mutter auch und sie muß jedesmal unterschreiben das es auch gefährlich sein kann.....vielleicht meint ihr Arzt den Schlaganfall :gruebel: ich werd sie mal fragen.
hallo micky!
das stimmt tatsächlich!
durch´s einrenken oder aber auch durch ruckartige bewegungen beim sport oder so können sich ablagerungen in den adern lösen und ins gehirn wandern.
hört sich wild an, ich weiss:eek: , keine ahnung wie groß das risiko ist!
in der zeitung stand vor ein paar wochen der fall einer jungen beachvolleyballerin
die einen schlaganfall erlitt.
der wurde angeblich durch die überstreckungen beim volleyball ausgelöst!
mein orthopäde hat mir übrigens mal dringend davon abgeraten bei bechterew die HWS einzurenken, damals war bei mir die HWS noch voll beweglich:gruebel:
passt lieber auf damit, nicht das was passiert!:schlau:
schöne grüße!
nobbi
Hallole!
Finger weg von der HWS. Viele Chiropraktiker nehmen davon abstand an der HWS zu manipulieren, Physiotherapeuten sei auch davon abgeraten. Dorn-Therapeuten, Popp-Therapeuten lassen auch die Finger davon.
Wenn ich was an der HWS hätte, dann würde ich mich ausschließlich von einem Atlas-Therapeuten behandeln lassen.
Nicht nur Schlaganfälle, sondern auch Migräne, Durchblutungsstörungen bis hin zur Ohnmacht, weil die Hauptschlagader abgedrückt wurde... all das kann bei falscher oder zu starker Manipulation der Halswirbel geschehen.
Außerdem sollte man auch daran denken, daß der Weg zu einem sogenannten Genickbruch an den ersten drei HW nicht weit ist!!!!!!!!!!
Also nur von wirklich guten Chiros, Osteopathen, Atlastherapeuten machen lassen.
Wägt Nutzen und Schaden gut ab!!!
CU Uli
Sonnenschein
16.09.2004, 15:35
Hallo Micky,:)
ja davon habe ich auch schon gehört, deshalb sind Manipulationen an der HWS mehr als mit Vorsicht zu geniessen. Auch beim Sport sollte man sehr vorsichtig sein beim Bewegen der HWS.
Gute Therapeuten ( und Ärzte) achten darauf.
Lieber Gruß Sonnenschein
PS. Unser Wetter ist immer noch mies
Hallo micky,
ich kann auch nur davon abraten!!
Vielmehr sollte versucht werden mit KG und Muskelaufbau die HWS zu unterstützen.
Dazu ist leider nicht jeder Arzt, oder Physiotherapeut bereit, weil es hier auch um den schnöden Mammon geht.
Hoffe das es Philip bald besser geht in dieser Hinsicht.
Lieben Gruss
Uwe
:o
Hallo,
meine HWS wurde auchschonmal eingerenkt, dann ging es erstmal wieder, doch Aufbautraining und gezielte Förderung der Haltung ist eigentlich das A und O!!!
Leider tut man meistens erst was, wenn alles weh tut, doch es ist wirklich sehr wichtig regelmäßig und unter Aufsicht Krankengymnastik, Muskelaufbautraining und Haltungsübungen/Änderungen zu machen!!!
REGLMÄßIG und IMMER!!! Auch wenn man mal keine Beschwerden hat:sport: :walk: :jump: :dance: :knuddel:
Bye, bye!!!
Timmy
Hallo Micky,
ich habe auch gehört, das Einrenken bei MB ziemlich schlecht sein kann :(
Heute wollte meine Therapeutin bei der KG mich auch mal eben so aushängen, aber ich habe sie gebremst, dann hat sie nur ganz leicht gedrückt... Ich habe nämlích keine Lust, dass sich die Wirbel in die falsche Richtung verschieben...
Liebe Grüße :knuddel:
Lydia
Hallo Micky,
jedes einrencken ist nicht gut, denn je öfter man es macht, desto mehr leiert das Gelenk aus. In meiner letzten Kur haben sie das ISG eingerengt. Erst waren die Schmerzen besser, doch sehr schnell waren sie wieder da. Da sie da eh so schlau waren, schickte mich die Stationsärztin immer wieder zum einrencken. Der Orthopäde lehnte das nach dem 3 mal dann ab. Mir hat es also nicht viel gebracht.
Alles Gute
Melly
Hallo zusammen,
einrenken, egal an welchem Gelenk, hat langfristig nur dann Sinn, wenn das umgebende Gewebe gekräftigt wird. Wird es das eben nicht, dann wird die Fehlstellung durch zu häufiges Wiedereinrenken nicht mehr korrigiert sondern chronifiziert ("ausgeleierte" Gelenke).
Ich selbst wurde schon des öfteren an der BWS "eingerenkt". Der Osteopath, der dies gemacht hat sagte mir, daß es nur Sinn für mich hat, wenn ich gleichzeitig darauf achte, daß die bindegewebigen Anteile gestärkt werden und andererseits muskuläre Fehlbildungen, die zum Ausgleich vom Körper geschaffen werden, abgebaut bzw die schwächere Seite durch gezielten Aufbau gestärkt wird.
Also war meine Konsequenz: eine bindegewebe- stabilisierende Ernährung und ausgleichende Bewegung.
Nach wie vor habe ich Probleme mit der BWS, die jedoch bei mir im Moment vom Sternum herrühren.
Übrigens bekam ich diesen Tip vor meiner Diagnose, wenn ich das nächste Mal da bin, werde ich ihn darauf ansprechen.
CU Uli
Hallo Micky ,
meinen Vorrednern möchte ich mich anschließen : Finger weg von ewiger Einrenkerei !
Eine Kollegin von mir wurde jahrelang regelmäßig eingerenkt und jetzt hat sie den Salat : Seit 8 Monaten ist sie krank wegen eines mittlerweile vorliegenden Gleitwirbels mit völlig zerriebener Bandscheibe . Und in der Reha wurde ihr gesagt , daß Mitverursacher für ihren Zustand die Einrenkerei gewesen ist :eek:
Mir hat ein sehr erfahrener ud guter Physioterapeut in der Rheuma-Klinik sogar mal gesagt , daß man den Kopf NIE nach hinten dehnen soll , auch nicht bei der Gymnastik .
Immer nur nach vorne und zur Seite neigen .
Bei der Dehnung nach hinten könnte es zu übelsten Mikroverletzungen der feinen Strukturen kommen , die möglicherweise verheerende Folgen haben können .
Also : Die HWS nur in allerbeste Hände und soweit möglich die gefährliche Einrenkerei ganz weglassen .
Viele Grüße - auch an Phillip
Eure Tatti
aber es hält nie lange an. Jede Woche Krankengymnastik, 4 x die Woche Sport, tägl. mit dem Fahrrad zur Schule...........also das ist sicherlich genug, noch mehr geht doch bald echt nicht. Neuer Schreibtisch mit gutem Stuhl und eine Mutter die ewig und immer wieder auf gute Haltung achtet. Das Schuhwerk......nur vom besten und im Fachgeschäft via PC angepasst. Philips Therapeutin ist Spitzenklasse. Sie hat ihn noch nie verbogen, den Kopf nach hinten oder ähnliche Dinge.....da haben wir schon großes Vertrauen. Aber ohne ständige Behandlung ist er so verspannt und voller Schmerzen, da läuft dann einfach nichts mehr. Zur Zeit schmerzen sehr stark die Bänder und Sehnen der Füße, es ist zum verzweifeln. Ich fühle mich sehr allein gelassen und hilflos.
Gruß Micky :engel:
Hallo Micky,
sieh zu das sie Schmerzen der Bänder und Sehnen bei Philip weg kommen,
bevor die ganze Sache chronisch wird so wie bei mir.
Ist nämlich auch eine Eigenart von Spondilitis Ankolisans.
Wenn das mal chronisch ist wird er sein Lebenlang damit Probleme haben.
Versuch mal als Therapie eine Voltarensalbe für die Sehnen und Bänder,
am besten über Nacht wenn der Körper dann ruhe hat.
Mir hilft das meistens.
Lieben Gruss und gute Besserung.
Uwe
:o :o
lieber Graf für die immer guten Tipps und Ratschläge. Die Ärzte sind da weniger hilfreich. Da könnte man nichts tun, da müsste er durch. Warum, weshalb, wieso..........keine Antwort. Der gute Simulant hat immer noch keine wirkliche Diagnose. Das ist wirklich nicht einfach.
Vielen Dank und liebe Grüße Micky :engel:
vBulletin v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.