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Vollständige Version anzeigen : Zahnarzt und Implantate


Margit
17.10.2003, 19:14
Hallo an Alle,

wer hat Erfahrungen mit Implantaten speziell im Oberkieferbereich bei MB?

Wer kann mir eine gute Klinik bzw. einen Chirurgen empfehlen, der sich im Köln-Bonner Raum oder näherer Umgebung befindet und sich mit MB und Zähnen bestens auskennt?

Gruß an Alle

:rolleyes:

Margit

dennis
22.10.2003, 17:03
...denn irgendeinen zusammenhang???
grüsse, dennis

Margit
02.11.2003, 20:06
Hallo Dennis,

genau auf der Suche nach diesen Zusammenhängen bin ich auch.

Jedoch ist mir bekannt, daß nach langjährigem Cortisongebrauch, sich das Knochenmaterial, die Kieferknochen gehören auch dazu, sich verändert, brüchig wird, also kurz gesagt die Osteoporose auch nicht vor dem Kieferhalteapparat halt macht.

Eine Freundin von mir mit MB bekam mit 40 Jahren schon alle Zähne im Oberkieferbereich gezogen.

Um diesem Schicksal zu entgehen, suche ich ja Spezialisten für Knochenaufbau, Implantate und Erfahrung mit MB und den Zusammenhängen möglichst im Köln-Bonner Raum.

Schönen Abend noch

Gruß Margit

hippo
03.11.2003, 07:51
Tach zusammen,
nicht nur die Knochen leiden, sondern auch das Zahnfleisch. Das musste ich diesen Sommer erfahren, als mir einige Zähne gezogen wurden und der Arzt versuchte, das Zahnfleisch zuzunähen. Statt 20 Minuten habe ich 1 Stunde im Stuhl gesessen-echt prickelnd für den Rücken. Dem Arzt lief der Schweiss von der Stirn als er mit seinem Latein am Ende war und nicht wusste, wie er die offene Stelle zugenäht bekam. Grund war die durch die Osteoporose bedingte Aufnahme von Calcium, die ich bis dahin als Lutschtabletten bekam. Dieses Zeug macht das Zahnfleisch derart zart, dass kein Faden hält. Die Heilung dieser offenen Wunde hat 5 weitere Zahnarztbesuche notwendig gemacht und ca 3 Wochen gedauert. Nun bekomme ich das Calcium als Brausetablette, das geht besser! Denn die bleibt nicht so lange im Mund wie die Lutschtablette.Ansonsten kann ich die Frage nach einem MB-erfahrenen Arzt in unserer Umgebung leider auch nicht beantworten.

Gruss aus Wuppertal
Michael

Margit
11.11.2003, 19:11
Hallo Michael,

leider hast Du recht, auch das Zahnfleisch wird bei uns angegriffen und überhaupt das Bindegewebe.

Das Zahnfleisch habe ich einigermaßen in den Griff bekommen durch die Schüßler Salze.
Es gibt da in der Reihe "Der grosse GU Kompass" ein Büchlein von Günther H. Heepen, Schüßler Salze.

Das Zahnfleisch wird dort folgendermaßen behandelt:

Calcium fluoratum D12 und Silicea D12 (von Schüssler-ist billiger) jeweils 2 Tabletten über den Tag verteilt circa 6 Monate lang einnehmen.

Bei mir ist das Zahnfleisch besser geworden, nähen und verheilen sehr gut.

Aber der Knochen, der müßte aufgebaut werden. Ist zwar lebendiges Material, aber da reichen die Schüssler Salze wohl nicht, da muß ein Chirurg ran..........

Jetzt noch mal an Alle, war jemand schon mal in der Zahnklinik in Köln und hat Erfahrungen?

Liebe Grüsse und schönen Abend

Margit

petra
11.11.2003, 20:13
Hallo Margit,

ich habe auch schon viele Jahre Probleme mit chronisch entzündetem Zahnfleisch und tue einiges dagegen, damit die sich im Mund befindlichen Bakterien nicht so ein leichtes Spiel haben.

Ich habe schon von Einigen hier gelesen, dass es da diverse Probleme zu geben scheint und meinen Zahnarzt diesbezüglich angesprochen. Er meinte allerding, dass das Ganze rein bekteriell bedingt sei und mit Weichteilrheuma oder ähnlicher Erkrankung nichts zu tun habe.

Ich bin da allerdings etwas skeptisch wegen der vielen Zufälle.

Eines meiner Hauptprobleme ist allerdings das Kiefergelenk bzw. beide, die sind manchmal so stark entzündet, dass sie den Trigeminus 2+3 reizen und das fühlt sich dann an wie fürchterliche Zahnschmerzen. Mein ZA war schon am Verzweifeln und als ich ihm sagte, dass mir meine NSAR dann immer sehr gut helfen, wollte er es nicht glauben.

Gruss - petra

Andrea
11.11.2003, 20:54
Apropos...Kiefergelenk.
Ist es normal, daß ich kaum noch vom Brötchen abbeissen kann, ohne daß ich mir fast den Kiefer ausrenke ?Wenn ich mal weiter den Mund aufmache, dann knackt es so fürchterlich, daß ich Angst habe, daß irgend etwas raus springt.Muß jetzt auch wieder zum ZA. wie soll ich da länger den Mund aufhalten ?
Eine kleinlaute Andrea

petra
11.11.2003, 21:03
Hallo Andrea,

normal ist das freilich nicht - aber wer von uns ist schon ganz normal?

Aber mal im Ernst, das Kiefergelenk kann als peripheres Gelenk von Entzündungen betroffen werden, wie jedes andere solche auch.
Das Knacken geht ja noch, aber wenn man sich im Schlaf das Gelenk fast aushebelt oder durch die Entzündung und das damit verbundene Anschwellen die Gesichtsnerven gereizt werden, dann ist die Sache nicht mehr sehr lustig.

Gruss - petra:)

Gast_02
12.11.2003, 15:45
Hallo Andrea,

keine Sorge. Sprich deinen Zahnarzt darauf an und sag ihm auch
das du MB hast. Ich denke er wird dir auch helfen können so
wie geholfen wurde.
Es knackt zwar ab und an noch aber ich kann nun auch wieder
beißen, was vorher nicht so selbstverständlich war.
Allerdings habe ich auch das Gefühl, das die Entzündungen
auf die Zahnwurzeln übergreifen.
Denn soviel Zahnschmerzen wie ich in letzter Zeit hatte,
habe ich noch nie gehabt. Ist mir auch irgendwo ein Rätsel?

Lieben Gruss

Uwe

:rolleyes: :rolleyes:

Margit
17.11.2003, 20:40
Hallo Petra, Andrea, Uwe,

danke für die Antworten!

Auch mir hat man bei verschiedenen Zahnärzten erzählt, die Entzündungen im Zahnfleisch und Kieferknochen, das Knacken im Kieferknochengelenk hätte nichts mit MB zu tun.

Bis ich endlich auf einen besonders sensiblen Kiefer- und Gesichtschirurg traf, welcher geistig sehr flexibel war und einen Zusammenhang zwischen MB und den Entzündungen im Mund feststellte.
Leider war er so gut, daß ihn eine Organisation zur "Kriegschirurgie" in den Sudan überredete und er dort leider seit einiger Zeit als verschollen gilt.
Die Nachfolger in seiner Praxis haben nicht annähernd seine Fähigkeiten in geistiger und praktischer Hinsicht und in der feinfühligkeit der Hände.

Da er mir meine Hauptschmerzen im Kieferbereich enorm reduziert hatte, möchte ich natürlich nicht mehr zu einem normalen Zahnarzt gehen welche immer die gleiche Platte draufhaben: "Sie haben Ihre Zähne nicht genügend gereinigt".

So wären wir wieder bei der bakteriellen Infektion usw.

(Ich putze meine Zähne seit Jahren schon 3 mal täglich mindestens).

Bei mir treten die Zahnschmerzen im Wechsel mit Schmerzen im Hüftgelenk oder Lendenwirbelsäule oder Kniegelenk, jedenfalls immer in der Nähe eines Schubes auf.
Da muß doch irgendwie ein Zusammenhang sein. Und dann verschwinden die Zahnschmerzen auf wundersame Weise für circa 1 Monat.......

Nochmal Frage an Uwe, wie hat Dir Dein Zahnarzt geholfen? Ist er ein normaler Zahnarzt und oder Kieferchirurg?

An Andrea habe ich den Tip die Brötchen, auch wenn sie ganz frisch sind, sie vor dem Essen von beiden Seiten zu toasten, lassen sich dann besser beißen auch bei diesen gemeinen Entzündungen.

An Petra, auch bei mir ist, zum Glück jetzt nur noch zeitweilig, der Trigeminus betroffen, ich bekämpfe diesen Zustand auch mit Diclo und mit Tramal-Tropfen, nach 2 bis 3 Tagen verschwinden dann meistens die Schmerzen und Entzündungen.

Lieben Gruß an Alle

Margit

petra
17.11.2003, 20:48
Hallo Margit,

genau wie Du das eben geschildert hast, so ist es bei mir:

Im Wechsel mir den anderen Schmerzen, hauptsächlich der Schulter - oder im Wechsel mit der anderen Seite des Kiefers bzw. der Zähne.

Mir wollte man auch einreden: Putz, putz, da hab ich den Färbetest dort machen lassen - und ?

Nix da, alles war sauber !

Wir haben vielleicht alle was an den Knochen, aber doch nicht am Hirn, und wenn wir versuchen, Zusammenhänge zu finden, werden wir immer wieder belächelt.

Wo wäre heute die Wissenschaft, hätt' nicht ab und an einer Zusammenhänge gefunden und vielleicht ein wenig spekuliert.

Gruss - petra

Andrea
17.11.2003, 20:51
Liebe Margit,
vielen Dank für Deine Tips. Auch der mit dem Trigi kam mir bekannt vor. Wobei ich mal sagen muß, daß meine Trigi Schmerzen merkwürdigerweise so oder so nach 2-3 Tagen verschwinden.
Wünsche Dir, daß Du doch noch einmal einen so guten Kieferchirurgen findest.
Liebe Grüße
Andrea:danke:

Margit
17.11.2003, 21:05
Hallo Petra,

Du bist ja schnell....

Ja, wir haben es nicht im Hirn, sondern in den Knochen.
Das Problem ist, wenn man zum Gutachter kommt und geistig zu fit ist, werden einem dafür noch die Prozente reduziert oder man wird als fast oder als sehr gesund dargestellt.

"Wirklich kranke Leute" reden langsam und können auch nicht denken und geben keine Wiederworte und erkennen erst recht keine neuen Zusammenhänge.

Wenn ich mal ganz mutig und gut drauf bin, werde ich mal in die Uniklinik bzw. Zahnklinik nach Köln fahren.
Dann werde ich Dir berichten. Ansonsten müssen wir auf die Gen-Technologie warten.......

Lieben Gruß und schönen Abend

Margit

PS. Habe mal 5 Jahre in Deiner Nähe in Wiesbaden gewohnt.....
Und: ich gehe nur circa 1 mal in der Woche ins Forum, nicht böse sein, wenn ich nicht gleich antworte.

Tschüß

Biene
09.01.2004, 11:49
Hi!

Also weiß nicht ob das so zum Thema jetzt paßt, aber mein Zahnarzt macht mir seit er weiß, das ich "MB Kandiat" bin kein Amalgam mehr in die Zähne, ich bekomme die Füllung die es sonst nur mit Zuzahlung gibt. Aber die zahlt die Kasse bei mir komplett eben wegen der MB Gefahr.

Ich hab vor 2 Jahren auch fast meine kompletten Inlays von der Kasse bezahlt bekommen, weil mein Zahnarzt das mit dem MB-Verdacht begründet hat....
Nur beim letzten Inlay ein Jahr später stellten sie sich dann quer....

Viele Grüße
Biene

Sabine
09.01.2004, 12:46
Hallo Biene,

vielen Dank für den Tip...davon wußte ich noch nichts, das die Kasse es dann bezahlt.
ich laß schon seit Jahren kein Amalgan mehr in meinen Mund und hab auch alles ausleiten lassen.
Habe dann aber immer die Zuzahlung selbst übernommen.
Meinst du das es ab diesen jahr auch noch so ist?

Liebe Grüße
Sabine