Vollständige Version anzeigen : Depressionen
Ich guck und such und hoffe auf Erfahrungsberichte zum Thema depressive Verstimmungen.
Habe, nach dem mich diese schon lange heftig geplagt haben, gelesen, dass auch dies eine Begleiterscheinung von MB ist. Was zumindest mein Seelenheil beruhigte, aber leider nichts über den Umgang damit. Für mich ist es sehr schwierig das anzusprechen, entweder kommt der Tipp Medikamente zu nehmen (und die sehe ich immer noch eher als Feind als als Freund) oder es geht in die Tiefenpsychologie.
Hat hier noch jemand Probleme damit? Wie geht ihr damit um? Oder reicht es tatsächlich schon regelmäßig die typischen Anti Rheumas zu nehmen, um auch diese Schübe zu unterdrücken?
Viele Grüße
Jessica
:(
Liebe Jessica,
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendein chronisch Kranker, der zudem auch noch des öfteren mit fiesen Schmerzen zu kämpfen hat, nicht ab und an auch depressiv gestimmt ist.:frage:
ich glaube nicht, dass die Depressionen primär von den Medis kommen, sondern durch das zumindest zeitweise Eingeschränktsein und wie gesagt, die teilweise doch recht heftigen Schmerzen.
In den Jahren, als ich noch nicht wusste, dass ich MB habe, war ich aber wesentlich depressiver als heute, da ich in erster Linie an mir selbst und meinem Verstand gezweifelt habe.
Ich war sehr überzeugt davon, dass ich mir die Schmerzen nur einbildete und einen gewaltigen Riss in der Schüssel habe;)
wirklich !
Heute lache ich manchmal darüber, aber ich weiss ja auch, dass da doch 'was ist.
Liebe Grüsse - petra:D
Hallo,
probiere es doch mal mit LAif 900. Hat mir meine Schmerztherapeutin verschreiben. Ist Johanniskraut- Kräuter total.
Und lebe Deine Depris aus, sie gehören dazu. Kannst Du Dich an "LIEBESKUMMER" erinnern. Ich habe dann immer Rotz und Wasser geheult und talfelweise Schokolade verdrückt.
Heute gibt es zwar einen "richtigen" Grund. Aber Dein Körper braucht diese Auszeit auch.Bis zu einem bestimmten Punkt.
Verpasse nie, Dich aufzuraffen. Freu Dich auf jeden neuen Tag, den mit MB kannst Du steinalt werden und dabei klar im Kopf bleiben.
Alles Liebe
Andrea
Hallo zusammen!
Da kann ich nur zustimmen, die Depris gehören dazu. Aber sie können nach meiner Erfahrung durch Medikamente verstärkt werden. Ich habe lange Zeit täglich Vioxx eingeworfen- und habe mich gewundert, warum ich neben den Schuhen stand. Das bedeutet, ich stand schon vor weit geöffnetem Fenster mit Blick ganz tief runter.
Die Begleiterscheinungen waren auch nicht zu verachten: Keinerlei Kontrolle mehr über das Gesagte: Bedeutet, beinahe jeder Gedanke ging auch nach draussen. Hat mich teilweise in Teufels Küche gebracht. Viele Menschen und freie Plätze bedeuteten Panikattacken - Resultat war 1 Jahr lang PsychTherapie.
Depris sind o.k., die soll man auch zulassen und ausleben. Wie heisst das so schön: Hinter den Wolken scheint die Sonne. Wenn diese Depris aber durch Medikamente potenziert werden, wirds gefährlich - dann bitte an richtiger Stelle die Hilfe suchen. Ausserdem gehört heute für Manche so eine Psych schon zum guten Ton:(
Gruß
Michael
Vielen Dank:danke:
Klar, die Erkentniss nicht voll Leistungsfähig zu sein, ist schon depremierend genug. Meine größte Angst ist aber jedesmal, nicht mehr aus dem schwarzen Loch wieder raus zu kommen. Das mit dem rechtzeitigen aufraffen ist nicht sehr leicht. Werde mal Johanniskraut ausprobieren.
Vioxx hatte ich auch mal. Fühlte mich auch nicht wohl damit. Das mit dem Fenster kommt mir sehr bekannt vor, nur ist es bei mir glücklicherweise nicht hoch genug. Michael, hast du deine Panikattacken unter Kontrolle gekriegt?
Vielen Dank eure offenen Antworten, ich finde es ist nicht leicht über dieses Thema zu sprechen.
Genießt die Woche.
Viele Grüße
Jessica
Hallo zusammen:)
Hab lange überlegt ob ich einen Beitrag schreiben soll oder nicht.
Denn ich möchte nicht das es irgendjemand falsch in den Hals kriegt.
Ich leide auch seit etwas mehr als einem Monat unter einer Depression. Ich habe extrem viele Probs im Moment. Es hat mich sehr viel Mut gekostet zum Doc zu gehen und zu sagen, bitte hilf mir, ich komme nicht mehr aus dem Loch.
Ich hatte immer das Gefühl, ich sei stark und mich werfe so leicht nichts aus der Bahn. Aber da hab ich mich ganz gewaltig getäuscht.
Diesen Gedanken mit dem Fenster kenne ich auch. Aber ich hab ja noch 2 Kinder die mich brauchen. Ich glaub wenn ich die nicht hätte..................
Schlimm an der ganzen Krankheit finde ich für meinen Teil, dass ich von einer Sekunde auf die andere weinen muss. Einfach weinen. Das macht mich so hilflos. Und ich hab immer Angst, die Umgebung meint, ich wolle einfach nur Mitleid erregen.
Musste ich mir aber echt auch schon anhören. Und das schmerzt dann ganz gewaltig.
So, nun hab ich aber genug vorgeheult. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse.
Euer Engel Anette
Hallo Anette!
Böse? Wie kann da jemand böse werden? Auch Mitleid ist glaube ich falsch. Verständnis wäre angebracht. Ich denke hauptsächlich nach außenhin starke Menschen leiden unter Depris. Ja, sogar unter Panikattacken. Wir haben alles im Grif und zerbrechen unter der Last die wir für alle tragen. Ich war irgendwann so weit, dass ich sogar dachte meine Kinder wären ohne mich besser dran. Aber du bist stark, sonst hättest du bis hierhin garnicht so viel leisten können. Und nun bist du dran. Denk an dich! Und wenn andere dein weinen stört, gehe weg. Weine auf Klo, aber lass die Tränen raus. Nur irgendwann mußt du wieder lachen können. Ich habe mich mit einem Macho ohne Gleichen unterhalten. Bis wir aus dem Gespräch heraushörten, dass wir beide unter Panikattacken leiden. Selbst darüber kann man dann lachen.
Stärke ist aber auch irgendwann zu erkennen, dass man mit dem Problem alleine nicht mehr klarkommt und sich Hilfe sucht.
Auch in deiner Nähe gibt es jemanden der dir helfen kann!
Alles Liebe und denke auch mal an dich!
Jessica
Lieber Engel,
gerade du erschienst mir so stark.Aber gerade Du hats auch das REcht einmal uns die Ohren voll zu heulen.
Ich habe auch 3 Kinder und bin auch immer die starke taffe gewesen. Wie es in mir drinnen aussah, danach hat keiner gefragt.Und wenn ich nicht meine Kids gehabt hätte, wer weiß....die Ärzte haben meine Krankheiten immer auf die Überlastung durch die Kinder geschoben. So ein Quatsch. Sie sind mein Lebensgrund gewesen, wenn meine Welt am Ende war.
Ich weiß, wie es ist, Angst davor zu haben, daß man im nächsten Moment nicht weiß, was man tut. Mich hat damals erschreckt, wie es Marianne Kohl ergangen ist. Wie verzweifelt muß sie gewesen sein...und sie war so eine starke Persönlichkeit.
Ich habe mir angewöhnt, genau das zu erzählen um meine Ängste auszudrücken. wEnn mich die allgemeine Panik überkommt- Einkaufen, verreisen, Elternabende...- erst dachte ich, es wäre gut, alles sein zu lassen...aber man isoliert sich....also wieder Augen zu und durch....und die Kraft schwindet....Aber dann kommt mein innerer Überlebenswille und ich denke, daß kanns noch icht gewesen sein...ich war noch nie in London oder Mallorca. Will meine Enkelkiner sehen- die wahrscheinlichkeit bei 3 Kinder ist hoch- grins....
Halt den Kopf hoch.....das Leben ist lebensert, man muß es nur sehen. Denk an die Menschen die MS oder ALzheimer haben. DA sind die Bechtis doch - teils- super dran. wir bleiben klar im Kopf...das soll heute schon was heißen.
Alle lieben gEdanken
Andrea
Hallo, ihr Lieben,
ich bin glücklicherweise von schweren Depressionen bisher verschont geblieben, aber wenn mir die Arbeit mal wieder über den Kopf wächst und ich mich gar nicht so fühle, als könne ich irgendetwas machen, fällt mir plötzlich alles ein, was nicht so gut läuft - und dann kommen mir die Tränen, ob ich will oder nicht. Es läuft dann fast immer darauf hinaus, dass ich glaube, für meinen Mann (meistens habe ich mich dann über ihn geärgert) ist es egal, wie ich mich fühle - hauptsache, ich funktioniere!!!:mad:
Da er aber rhetorisch sehr begabt ist und ich kaum, sage ich fast nie was, denn er schafft es immer wieder, mir solange die Worte im Mund rumzudrehen, bis ich an allem Schuld habe - egal, was für einen Mist er gebaut hat. Eigentlich müsste ja jeder erstmal bei sich suchen...:(
Vor meiner Tochter versuche ich immer, die Tränen zu verbergen - sie kann ja nichts dafür und wird sonst selber traurig - und wütend auf ihren Papa, und das muss nicht sein.
Vor dem offenen Fenster habe ich Gott sei Dank noch nie gestanden - ich male mir dann eher aus, wie es wäre, wenn mein Mann nicht mehr da wäre - was auch nicht gerade nett ist....
Wenn ich mich jetzt hier umsehe und die ganze Hausarbeit schreit mich an, obwohl mich meine Füße nach wie vor eklig nerven, fühle ich mich schon wieder schuldig....
Ich hab' mich schon öfter mal bei meiner Nachbarin ausgeheult (dann ziehen wir gemeinsam über unserer faulen Männer her ...*grins*), aber die hat im Moment genug eigene Sorgen, deshalb musstet ihr jetzt mal dran glauben. Schriftlich kann ich das sowieso besser - da kann mir keiner das Wort im Mund rumdrehen....
Liebe Grüße
Lydia
... auch wenn ich auch zu "den Männern" zähle. Finde ich aber persönlich nicht schlimm, obwohl meine Holde manchmal zu mir sagt, ich hätte zu viele weibliche Hormone. Auch wenn ich zu dem "starken" Geschlecht :confused: gehöre, kann auch ich aus dem Stand heulen, dass die Augen rot werden - eben diese Depris.
Bei uns ist genau andersrum: Meine Frau labert manchmal derart auf mich ein, dass ich ein schlechtes Gewissen habe, überhaupt darüber, was mich in so eine Stimmung versetzt geredet zu haben. Dann ärgere ich mich über mich selbst, was ein neues Loch auftut. Irgendwie können manche Menschen das Gesagte nicht einfach mal so nehmen, sie fühlen sich berufen als "Alles-Versteher" und "Es ist doch gar nicht so" :mad:
Ausserdem hat Lydia verdammt recht: Schreiben geht einem so aus der Feder! Wenn man das alles sagen sollte, würde ich ganz schön anfangen zu stottern. Jawoll-oll-oll.
Tut gut
Michael
Liebe Leute,
ich find Euch- um es mit den Worte meiner Kids zu sagen- COOL.
Verrückt, daß wir das alles nicht sagen können aber schreiben.
Oder liegt es auch daran, daß wir durch unsere Erfahrungen Angst haben, den Mund auf zu machen, weil uns eh keiner glaubt ? So viele Fragen ???????????
Egal, wir für uns haben anscheinend den richtigen Weg gefunden. Bin froh, daß ich hier gelandet bin. Aussenstehende könnnen auch gar nicht verstehen, was wir "leiden". Ist auch manchmal gut so. So bleibt uns noch ein Stück normales Leben.
Ach, im Übrigen, mein Mann ist rhetorisch nicht so gut drauf...kann mir aber auch herrlich das Wort im Munde umdrehen. Habe ihn einmal mit dem DIKTIERGERÄT konfrontiert...das Gesicht hättet Ihr mal sehen sollen...Als er seine Worte im Original gehört hat...GENIAL !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich glaube Männer- Ausnahmen bestätigen die Regel- brauchen das. Es drückt Ihre Unsicherheit gegenüber uns starken Frauen aus.....
Aber trotz alledem..kennt Ihr den Spruch..Männer sind Luft für mich---aber ohne Luft kann ich nicht leben.
Manchmal überlege ich auch, wie es ohne meinen Mann wäre, und im Sommer habe ich ihn 2 Wochen in den Garten geschickt....
Er hatte seine Midlife Crisis....es war toll...aber auf Dauer würde mir der Sabbelkopp fehlen....und wenn der Ausflug in den Garten reicht...dann raus in die Natur mit den Männern....der Winter ist lang genug...
Einen schönen Abend noch
Andrea
Turbo Biene
30.12.2003, 08:06
Hallo Jessica :)
Du hast Deinen Beitrag im Oktober geschrieben....und ich möchte Dich fragen wie es Dir heute geht? Geht es Dir besser? Was hast Du gemacht?
Meinerseit's stecke ich noch drin......obwohl ich schon versuche meinem Kopf in die höhe zu strecken.......geht das nicht immer.
Das ist mein erster richtiger Schub...das heisst, vorher sagte ich immer wo es überall so weh tut....und jetzt wo ich diese Krankheit kenne, nenne ich das einfach Schub!
Der hat ende September angefangen.....und hört nicht auf :mad:
So wie Anette, kenne ich zu gut die weinende Momenten....die kann ich nicht steuern....und gleichzeitig mus ich sagen, das es manchmal auch gut tut, mal richtig losheulen......aber wenn die Familie da ist stört es mich schon.....und möchte eben gerade nicht weinen!
Einerseits stehen sie da....hilflos....und gleich unterstützen Sie mich immer auf irgend eine Art.......
zb. mein Sohn schreibt mir so liebe Briefe.....oder massiert mich einfach den Rücken (auch mitten in der Stadt, sass ich mal auf einen Bank und hatte so starke Schmerzen.....da massierte Er mich einfach den Rücken!!!!!! so für einen 14 Jährigen, dachte ich...Tja...die Leute....was werden die denken...usw.....nein er gab mich noch ein Kuss auf die Backe und schaute mich einfach lieb an!!!!!!
Ich war total gerürt (sagt man das so, auf Deutsch?) und sollche Momente machen mir wieder MUT!!!! ;)
Die Hausarbeiten? Ulmka schprach von Hausarbeiten...JA!!!diese schreien mich auch nach...seit anfangs Schub!!!!....und es sind auch in diese momente wo meine beide Männer verständnis zeigen, und nie reklamieren!! Und das ist schön, und erleichtert mich schon!!!
:danke: das ich das alles sagen darf!!!! (ich hoffe es mal!)
Es tut auch gut zu spüren, das es auch noch andere Menschen gibt, die das selbe erleben....und das auch verstehen.....:)
Liebe Grüsse
Eure Turbo Biene
Marianne
Hallo Marianne!
Schmerzen sind gräßlich und noch gräßlicher ist nicht volkommen zu sein:mad: .
Und ich glaube da setzen dann die Depressionen ein. Glücklicherweise ist der Mensch lernfähig. Er lernt Schmerzen kennen und sich damit zu arrangieren. Er kann auch lernen mit seiner Nichtvollkommenheit zu leben):( .
Es ist schwer, aber es geht. Heulen ist gut, wichtig ist aber auch wieder zu lachen. Deine Mitmenschen sind zwar Tolerant, aber wie lange? Und wie lange reichen dir die Tränen? Sehe Positives an den Schmerzen. Wann erlaubst du dir sonst so lange nichts zu tun? Und deine Männer? Sonst wird gefordert, dann darfst du dich schonen (übrigens eine Theorie, warum gerade du diese Schmerzen hast!)
Ich kann glaube ich von mir behaupten, dass es mir relativ gut geht. Es kommen und gehen Schübe. Es kommen dunkle Löcher - ich guck kurz mal rein und entscheide mich dann doch dafür nicht zu lange drinne zu bleiben. Das Leben hat auch mit Schmerzen noch eine Menge zu bieten was ich nicht verpassen möchte!
Ich wünsch dir alles Gute!
Wein dich ordentlich aus, aber verpass nicht die schönen Dinge.
Liebe Grüße
Jessica
Turbo Biene
30.12.2003, 15:07
Liebe Jessica :)
Merci für Dein Brief.....dazu muss ich vielleichtl etwas erklären. Es gibt schon momenten wo ich lache....weil eigentlich bin ich ein frölicher Mensch und lache noch so gerne :D .....aber es ist, wie soll ich sagen.... mein erster sollche Schub....und da sind meine Männer und ich natürlich auch gerade überfordert. (Mit der Stärke von diesen Schmerzen....sowie die Menge an Medikamenten).
Wir müssen alle der Umgang mit dieser Krankheit lernen, und es braucht ein wenig Zeit um das bewältigen zu können.
Ich empfinde es so.....und hoffe das dieser Schub, jetzt nach 3 Monate....ev. auf neue Jahr wartet um zu verschwinden? :p
Das Weinen? ich könnte sagen....neben die Schmerzen....das es manchmal das ungewisse ist ?...Wut ?....und weiss ich was!!!ich bin ein sehr sensibler Mensch und meine Gefühlen kommen häufig mit dem Weinen...ob ich es will oder nicht!!!!
Ab nächstes Jahr fange ich mit Aquafit an....und freue mich darauf...weil ich dort auch mitbeteiligten werde kennen lernen.....(was nicht heisst das ich die Virtuelle Selbsthilfe Gruppe nicht schätze....im gegenteil.....es bringt mir sehr viel. Ein MERCI an alle!!!)
Singe tue ich sehr viel und mache Musik.....so weit es geht, das brauche ich im Leben.....nur haben wir gerade in unsere Steelband eine Krise ( das hilft leider auch nicht so)....aber ich will weiter spielen, weil wie schon gesagt....B-B-B = Bechterew-Braucht-Bewegung :D :D darum bleibe ich dran!! :p
Ich schicke Dir Sonnige Grüsse aus der Schweiz :cool:
Turbo Biene ;)
Marianne
Hallo Marianne!
Vielen Dank für die sonnigen Grüße. Hier im fast Norden von Deutschland ist es grau. Gestern auch noch neblig - das beste Wetter für ein bisschen Rheuma.
Ich glaube eher Menschen die sonst ein fröhliches Gemüt haben, verstehen die Welt nicht mehr wenn plötzlich so ein "Schatten" aufzieht. Und sensible Menschen neigen halt zu Tränen. Ich denke dass das sogar einfacher ist. Jeder weiß gleich das es dir nicht gut geht. Ich verschließe mich dann. Werde mürrisch. Nicht leicht dann auf Verständniss zu hoffen.
Ich wünsch dir viel Spaß bei Aquafit. Mit anderen Gleichgesinnten Spaß haben und sich dann auch noch auszutauschen ist doch toll.
das Forum bleibt dir ja erhalten. Und vielleicht magst du hier auch Dinge erzählen die du da vielleicht niemanden sagen würdest.
Diesige Grüße aus dem Norden (soll aber schöner werden!)
Jessica
Hallo ihr lieben,
ich denke das alle von uns schon Depressionen hatten, vor alllem
als die Erstdiagnose kam. Dann die Frage "Was ist Bechterew eigentlich?".
Die zweite Frage wird meisst gewesen sein "Warum
gerade ich?". Und dann dieses tiefe schwarze Loch der Depression.
Das kennen wir alle wohl sehr genau.
Mir hat damals (es gab zu der Zeit das Internet nicht in dieser Form)
die Selbsthilfegruppe der DVMB hier im Ort sehr geholfen alles zu verstehen und damit umzugehen.
Und je mehr ich wusste, umso mehr kam ich aus den Depressionen heraus.
Ich kann also nur auf diesem Weg empfehlen sich gut zu informieren, viele Fragen werden sich dann auch erledigen.
Und wenn dann die Fragen um die Angst vor der Zukunft geklärt sind
werden auch die Depressionen sich in Luft auflösen.
In diesem Sinne lasst euch nicht ärgern, sondern genießt die Wellness
so gut es geht und sooft es euer Bechti zulässt.
einen lieben Gruss
euer Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Wenn auch spaet aber... vielleicht hilft es!
Hallo!
Bei meinem letzten Schub hatte ich eine Zuenftige Depression.
Ich bin zwar der Typ selbst ist die Frau aber irgendwann war es dann nach knapp 2 Jahren seit Beginn des Schubes, dass auch mein Mann dann langsam ausgerastet ist. Dann kamen noch zwei persoenliche Schicksale in meinem Bekanntenkreis und Familiekreis, dann noch ein klitzekleines Tumoerchen und ich war futsch. Es gab fuer mich 2 Wege, der bessere fuehrte ueber den Psychiater. Ich hab dann eine Psychotherapie durchgezogen und aud auch ein Antidepressivum genommen.
Das Ergebnis? Toll!!!!! Mir geht es gut, habe das Antidepressivum seit einem Jahr abgesetzt. Eigentlich habe ich mich hinterher geaergert, dass ich den Schritt nicht vorher getan habe. So ganz nebenbei (oder war es das Wichtigste?) habe ich gelernt mit meiner Umwelt viel besser umzugehen. Die Leute, die mich von frueher kennen fragen mich was ich getan haette, ich sei so positiv verwandelt...
Abgesehen vom Ganzen, denke ic habe meinen Mann in jener Zeit voellig ueberfordert, so dass auch er es mit dem Gemuet hatte.
Ich verstehe Dich voellig, dass es Dir nicht nur koerperlich sehr schlecht geht im Schub, sondern auch deiner Seele. Dafuer brauchst Du Dich nicht zu schaemen. Das passiert jedem frueher oder spaeter wenn er chronische Schmerzen hat, besonders wenn sie so stark sind!
Wie geht es Dir jetzt, es sind mehrere Monate seither vergangen,
Nelly
Uli Dörwald
12.08.2005, 20:52
Und noch später, nach 1 1/2 Jahren ein neuer Beitrag von mir dank Maritas Anregung hier reinkopiert da es einen thread über Depression schon gibt. Als ich < Depression > als Stichwort bei 'Foren durchsuchen' eingab, da tauchten 36 threads auf :
Den thread mit dem Charakter der Bechtis habe ich auch nicht gefunden um ein neues Thema über MB und Depression zu eröffnen. Ich glaube auch, das wir uns schnell einigen würden, wenn wir zwischen 'Depression' als Krankheit und 'depressiv' als vorübergehender, oft völlig berechtigter Gemütszustand unterscheiden. Bei der sogenannten 'endogenen' Depression kann man sich natürlich darüber streiten ob es sowas überhaupt gibt. Nur weil die Ursache der Depression nicht erkannt wird, oder so stark verdrängt wird, heisst es nicht, das es keine Ursache gibt, wie das Wort 'endogen' nahelegt. Oder wie Betroffene gerne glauben möchten das es genetisch, also vererbt ist, weil sie evtl. Gewalt und den Missbrauch in frühester Kindheit verdrängt haben, oder Schuldgefühle und Scham die Eigenwahrnehmung der Gefühle trüben oder verhindern. Auch der Schutz der Peiniger vor dem eigenen Hass.
Wenn jemand aber durch das Schicksal (Krebs Diagnose, MB-Diagnose, Querschnittslähmung, Arbeitslosigkeit, Trauerfall) gebeutelt wird und 1 Monat bis 2 Jahre oder länger in Depression verfällt, dann ist das normal und keine Krankheit. Die Zeit braucht jeder. (Ich behaupte, das auch die sogenante endogene Depression normal ist, wenn man die Ursachen aufdeckt ist die Depression eine Schutzreaktion der Psyche und wenn jemand die Erlebnisse mit einem Begleiter/Psychologe aufarbeitet, dann kann man die Depression überwinden)
Gruß
Uli
Bummelbea
12.08.2005, 21:19
Hallo Uli!!
Ich danke Dir für Deine Geduld mit uns Neueren!!! Klar, daß es bestimmt immer wiederkehrende Themen gibt, ... aber neue User, neues Glück!! http://smileys.smileycentral.com/cat/36/36_11_6.gif
Mich interessiert das Thema halt, weil mir die Doc´s immer wieder Depressionen nachsagen und ich selber gar nicht denke, daß ich depressiv bin!!
Seit zwei Jahren habe ich mit Ein- und Durchschlafstörungen zu tun und bin tagsüber eben müde, ich habe Konzentrationsschwächen und bin Kraft- und Antiebslos. ABER seit gut zwei Jahren habe ich auch permanent irgendwo Schmerzen!!! Und dann kommt so eine Zeit, wo ich meine, jetzt kann ich einfach nicht mehr! Nach spätestens einer Woche ist das aber wieder weg!
Ich habe nach wie vor Interesse am Leben, habe keine innere Leere, bin nicht traurig, habe keine innere Unruhe oder Ängste und ich isoliere mich auch nicht!!!
Ich fühle mich lediglich ausgepowert!! So habe ich auch meinen Doc vor gut einem Jahr gefragt, ob es Burnout sein könnte, weil ich ja ständig mit dem Kalender meinen Dienst versehen muß, um die vielen täglichen Termine geordnet abzuarbeiten! Da meinte er: Nööö, das werden die Depressionen sein, die typischerweise in den Wechseljahren auftreten!!
Ich fühlte mich nicht nur verar...., sondern auch für überhaupt nicht wahrgenommen!!
Und jetzt schickt mich meine HÄ doch wieder zu einem Psychiater, mit dem Verdacht auf Depressionen mit Schlafstörungen und Konversionssymptomen!?!?!?!
Uli Dörwald
12.08.2005, 22:02
Hallo Marita,
das war ja keine Kritik. Ich habe gelernt! Die Funktion 'Foren durchsuchen' habe ich erstmalig benutzt. Sollte ich (Natürlich auch andere) öfters mal tun, bin ja auch erst seit einem Jahr ernsthaft dabei und die Anzahl deiner postings ist ja weitaus grösser als meine. So kann ma wertvolle Beiträge aus der Vergangenheit mal wieder aus der Versenkung holen.
Zur Sache: Deine Erfahrung mit Ärzten scheint ja systembedingt zu sein: Falls Sie sich ausquatschen wollen , kann ich nicht abrechnen, gehen Sie zum Psychiater, der hat Zeit und bekommts bezahlt.
Ob es dem Patienten hilft, scheint die Ärzteschaft nur in zweiter Linie zu interessieren.
Sei getröstet: Zum Ausquatschen hast du das Forum, und Fachwissen ist hier mehr als beim Arzt. Nur Medis können wir dir nicht verschreiben, aber empfehlen.
Ich mach Schluss für heute.
Gutsnächtle
Uli
Bummelbea
12.08.2005, 22:31
Hallo Uli!
Auch von mir nur eine Feststellung!!
Ausquatschen kann ich mich mitlerweile bei vielen Leuten hier in meiner Umgebung, ... dafür brauche ich den Doc nicht!!
Der sollte mir ja nur sagen, wo die ständige Müdigkeit, die sich ab Herbst noch verstärkt und eben die anderen Sachen herkommen, oder was ich dagegen tun kann!!
Ich habe schon einmal eine Therapie begonnen, .... ich glaube, es war 2001, und da sagte der Therapeut: Es tut mir leid, ich finde nichts, was zu therapieren wäre. Bei Ihnen ist alles im Normbereich!
Kann es sein, daß die Ärzte, wenn sie nicht weiter wissen, einen zum Psychologen schicken???
Sabinchen
13.08.2005, 11:11
Da ist ja unser Thema! Das hat es also schon mal gegeben. Ich muß mich erstmal durch alles durchlesen, um dann auch etwas sagen zu können.
Mein Kopf ist voll. Leider habe ich gerade einen Anruf bekommen, dass ich jetzt sofort ins Krankenhaus zum Arbeiten muß. Mal sehen, ob ich heute noch Zeit finde.
Bis später
Sabine
Bummelbea
13.08.2005, 23:06
Hallo Sbinchen und Uli!
Habe doch einen neuen Thread mit dem Thema begonnen, schreib doch dort hinein!?! Dieser Thread hier ist ja schon fast zwei Jahre alt und die User sind entweder im Moment gar nicht da oder überhaupt nicht mehr! Bis dann!
Hallo an Alle,
Die Depression ist wirklich eine schlimme Krankheit. Von der Umwelt wird das meistens nicht erkannt. Meine Frau leidet auch schon seit Jahren unter Depressionen. Sie war beruflich sehr gefordert. Als gar nichts mehr ging machte sie eine REHA. Wurde als arbeitsunfähig entlassen. Sie bekam einen GdB von 50%. Im März beantragte sie die volle Erwerbsunfähigkeitsrente, die bis mitte 2007 bewlligt wurde. Sie befindet sich weiterhin in phsychoterapeutische Behandlúng. Meistens werden Depressionen nicht gleich erkannt, sondern als schlechte Laune abgetan. Im WEB gibt es ein Kompetenznetz Depressionen.
Dort gibt es für Betroffene gute Ratschläge und sehr viel Informationen.
Ahnlich wie das Forum Morbus Bechterew.
Liebe Grüsse an alle
Wolfgang
dieses thema ist zwär schon ein bisschen älter, ich hab das bedurfnis hiezu was zu schrejben.
nach der diagnos mb, die ich enlich 2005 bekommn hab, hatte ich eerst einen schock, ann war ich erleichter. danach ging er mir plötzlich irgendwei schlecht.
dan hat mein mann kein gehalf mehr bekommen, wegen insolvenz. er hat schnrll neu arbeit gefünden, gott sei dank. war amer eine schlimme zeir. meine erste scviegermuttwe ist gestorben, herzklappen op. sie wuüüte, dass sie das zu 80 proz nicht überlebt. trotzdem wurde der termin immer weider verschobn. es war shlimm mit anzusehen und ganz ganz traurig.
mir ging es immer schlechter, habe jede macht panikattackken bekommen und hatte keine ahnung was ist. konnte nicht sclafen und nicht essen. puls immer 130, bekam extremes untergewicht und konnte micht mehr rausgehen.angst war immer da.Wovor? keinAhnung.
dann gehörchte mir mein körper nicht mehr, konnte mich nicht mehr selber anziehen, ich fphlte mich gelähmt. das ging 6 monate so, da bin ich ins krankenhaus geommen,und es wurden schwere depressione feststellt.
nach 3 monaten ging es mir wieder viel besser. aber auch jetz merk ih oft, wie meine stimmung umkioot.
Durc meine bds iritis bin ich jetzt wieder nich gutt drauf, verständlich.
jetzt sind noch dinge inzugekomen, die ich slecht verkrafte, und ich mich wiedr sehr schwach fühle. schwach sein find ich aanz schlimm. /funktionieren
meine beste freundin liegt auf der intensiv, gestrn hat ihre Mutter angerufen un gesat, das es sehr schlecht um sie steht. sie steht auf der kiooe.
die Mutter meines manns ist nach weihnachten ans beatmungsgerät gekommen. auch ihr gehts ser slecht.
aber nicht lebensbrohlic.
ich komm nicht klar mit den diingen, vor aallem alles auf einmal.
was jetzt weniger wichtig ist, mir aaer trotdem zusetzt, ist, dass meine vermitterin vlötzlich zum teufelchen wird.
(Heizung kaputt - kann nixht sein, wir berbrauchen zu viel wasser . . . )
das fehlt jetzt gerade ach noch.
hoffe, der text ist lesbar,
liebe grüße
moni
Wie komm ich da wieder raus? Ht einer ne idee?
im psychosomatischen krnkenhus lernte ich eine jetzige gute Freundn kennen. Sie hatte auch schwer Depr. und chronisce plyarthritiis. Wir haben BEIDE in dr zeiat kaum schmerzen geehabt. Ist eine Depression viellecht eine Pausxe? von schmrzen und überforderun?
:knuddel:
lieb grüß
moni
schnuppelchen
09.01.2008, 11:54
Liebe Moni , :)
fühl Dich an dieser Stelle erst einmal ganz doll geknuddelt. :knuddel:
Das mit dem schwach sein / nicht funktionieren kennen sicher sehr viele von uns - ich denke in erster Linie Frauen .
Nein , jetzt bitte kein Aufschrei der Männer - es gibt sicherlich auch Männer , die das nicht so gut wegstecken können und dann depressive Phasen haben - aber ich meine ganz speziell das "Funktionieren "- die Mehrfachbelastung , die in heutiger Zeit so viele Frauen haben : Job ( oft Vollzeit ), Haushalt ,Kinder , Mann - und alles soll gleichgut ( am liebsten noch perfekt ) erledigt sein!
Zeit für einen selbst bleibt da kaum noch , MB/ Spondy und was man sonst noch alles an Erkrankungen mit sich "herumschleppt " - wie soll man da eigentlich n i c h t in eine depressive Phase fallen , wenn dann noch solche " Widrigkeiten " von außen , auf die man keinen Einfluß hat , dazukommen.
Das mit Deiner Freundin und Deinen Schwiegermas tut mir sehr leid. :trost:
Fast jeder gesunde Mensch , Moni , hätte schon große Schwierigkeiten , kompetent ( falls man das überhaupt so nennnen kann ) damit umzugehen , ohne zu verzweifeln.
Und wie soll das ein ohnehin schon gebeutelter , kranker Mensch tun ?
Mein Angetrauter , z.B. ist ein rundweg gesunder Mensch , dem zwar viele Dinge nahe gehen , der aber ganz einfach " dicht " macht , wenn es ihm zu viel wird. Reden würde er darüber nie !Vor 20 Jahre starb sein jüngerer Bruder , der ihm sehr nahe stand,bei einem Autounfall - von meinem Mann habe ich in den 13 Jahren unserer Beziehung noch nicht ein Wort darüber gehört- alle Informationen , die ich habe , stammen von meiner Schwiegermutter .
Ich hingegen verarbeite seit meinem 11. Lebensjahr alle für mich nicht zu bewältigenden Situationen über meine Eßstörungen , 15 Jahre lang nicht mal bewußt - entweder durch " Aushungern " oder durch " Zustopfen " , aber letztendlich ist das eine andere Form der Depression.
Seit 5 Jahren ( als ich zum 2. Mal schwanger wurde ) habe ich diese relativ gut im Griff - es gibt nur so kleine " Aussetzter " , aber ich würde nie mit Sicherheit sagen wollen , daß ich es besiegt habe !
Was mir in Zeiten , in denen es mir richtig schlecht ging , war in der Regel therapeutische Hilfe - vorallem jemand , der z u h ö r t !
Viele dieser Dinge , die die Seele so aus dem Gleichgewicht bringen , kann ja meist nicht oder noch nicht oder nicht mehr ändern , so hilft es eben oft etwas weiter , wenn man sich dessen bewußt wird , dann jemanden findet , der eben zuhört und schließlich " sein Herz ausschüttet ".
Heilen kann man die depressive Phase damit vermutlich nicht , aber vielleicht ein bißchen lindern.
Das wünsche ich Dir auf jeden Fall , liebe Moni !
Und ich finde es auch überhaupt nicht schlimm , wenn man dafür professionelle Hilfe in Anspruch nimmt , denn ich habe oft den Fehler gemacht , meinen Liebsten damit zu belasten und das ging völlig daneben - jemand der einem nahesteht , ist meiner Erfahrung nach viel zu emotional und parteiisch . Ein Außenstehender ist viel objektiver.
Und keine Sorge hinsichtlich der Lesbar - und Verständlichkeit Deines Textes - jeder von uns kennt die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur , so daß es gar nichts macht , wenn mal einer daneben liegt .
Es tut mir leid ;o , daß ich Dir nicht mehr raten kann .
Aber fühle Dich ganz doll gedrückt . :knuddel:
LG , Kerstin
P.S: Hier kommt gerade - oh Wunder , die Sonne heraus - ich schicke Dir also einen wunderbar warmen Sonnenstrahl ! :engel:
P.P.S. In der Sache mit der Vermieterin nicht kleinbeigeben - wir vermieten selber und frag nicht , wie schnell die Mieter beim Mieterbund anrufen , wenn etwas nicht funktioniert, bevor sie uns kontaktieren:verweis: . Die machen sich erst mal schlau , wo ihre Rechte liegen . Das solltest Du in diesem Falle auch tun , denn ein Ausfall der Heizanlage hat nichts mit Deiner Warmwasserverbrauchsmenge zu tun und während der Heizperiode ist der Vermieter verpflichtet , die Heizung s o f o r t in Ordnung bringen zu lassen - notfalls auch am Wochenende über den teuren Notdienst :aerger: - ich spreche da auch aus Erfahrung .
jochen1970
09.01.2008, 13:37
Hallo Moni,
zunächst mal tut es mir total leid, daß es Dir so schlecht geht:trost: wenn man mit so vielen Sachen gleichzeitig fertig werden muß kann man es ja gar nicht schaffen.
" Ist eine Depression vielleicht eine Pause? von schmerzen und überforderung?"
Ich denke schon,das das so ist, als aber auch andersherum,die Schmerzphase kann auch eine Erholung von der Depression sein,allein schon dadurch, daß man mit dem Schmerz ausreichend beschäftigt ist, und sich dann auch nicht vorwerfen muß nicht zu funktionieren.
Auf jeden Fall stehen Körperliches und Seelisch/geistiges wohlbefinden in einem zusammenhang,jedoch nicht sodas beides miteinander besser oder schlechter wird,sonnst könnte es ja keine körperlich gesunden geben denen es schlecht geht und keine körperlich kranken denen es gut geht.Daraus resultiert,finde ich, auch,daß die seelisch geistige komponente wichtiger ist für das natürlich subjektive Wohlbefinden.
Mir geht es was Depressionen angeht jetzt deutlich besser als früher,obwohl sich die Umstände keinesfalls verbessert haben,(eher im Gegenteil)aber krankheiten konnen sehr wohl gut dafür sein dass man sich eingestehen muß, daß man eben nicht alles schaffen kann was man selbst und andere von einem fordern,damit nimmt auch die Unzufriedenheit mit sich selbst ab(zumindest war es bei mir so).Möglicherweise winkt der Körper auch mit dem Zaunpfahl das auf seelischer Ebene etwas nicht in Ordnung ist, und wenn(Hallo Shankx) auf seelischer ebene alles in Ordnung ist hat der Körper auch wieder Spielraum für Selbstheilungskräfte zur verfügung,die dann auf jeden fall zu Besserung führen können.
(dummerweise bringt das Wissen daüber allein noch keine Heilung)
Wünsche Dir gute Besserung,alles Gute
Lieber Gruss Jochen
Danke ;o schnief.:knuddel:Heul, rotz und Wassee.
Gur das es Euch gibt.
zunäcst mal sehe ic es als ein nornal reaktiin auf die Ereignissse. wenn auch viliecht emotionaler asl bei manch anderen.
hegdl, danke.
moni
Hallo Moni,
ich kann dem was Kerstin und Jochen geschrieben haben mangels Erfahrung kaum was hinzufügen, finde das einfach nur gut :applaus: - aber mir ist noch was eingefallen:
Welche Medikamente nimmst du zur Zeit (außer Cortisontropfen)? Viele Medis haben ja als Nebenwirkung Depression - das solltest du abklären!
Unsere Turbo Biene hier aus dem Forum ist ja z.B. durch Durogesic-Schmerzpflaster in eine ganz extreme Depression gefallen und es hat lange gedauert, bis die Pflaster als Schuldige erkannt wurden. Nach dem Absetzen geht es ihr nun wieder viel besser.
Also lass mal deinen Mann die Beipackzettel durchforsten (für deine Augen im Moment sind die ja viel zu klein geschrieben) - vielleicht wird er fündig!
Liebe Grüße und gute Besserung :knuddel:
Lydia
im Moment nur humira alle 14 tage und ganz selren wad dazu. zb celebrex oder mobec, wenn dannnoch starker schmerz da ist, noch novalgin.
hab mal ene sclechte erfarung gemacht mit katadolon. nach ein paar monatem danit war ich total down. nach dem absetzen ging es besswr.
Danke fär deinen hinweis:knuddel:
Hallo Jessica,
habe ich gerade im Fernsehprogramm gesehen.
Zwei Beiträge zur Depression heute ab 21:00 bei ARTE
Gruß
Christian
Hallo Christian
Danke für den Tip.
Ich werde es mir ansehen,
(mist ist ja Zeitgleich mit Dr. House).
mein nochmann, verändert sich im Moment
sehr, villeicht gehts in die Richtung (???)
Gruß Heidi
Hallo Monika,
ich hatte am letzten Mittwoch einen Nervenzusammenbruch.
Das das mir passiert .... niiieee hätte ich das gedacht. Mir doch nicht!
Ich hab ja alles prima im Griff, denkste.
Auch bei uns trommelte eine nach der anderen Hiobsbotschaft die letzten drei Jahre ins Haus. Das es mir jetzt schon besser geht liegt einzig daran, dass meine Mutter viele Jahre schlimm mit Depressionen zu tun hatte und es erkannte als ich grad anfing richtig abzudrehn.
Meine Eltern stürmten zu uns in Städtchen, brachen die Türe auf und holten den Notarzt. So schnell kann es gehen.
Was mich im Nachhinein so erschreckt - ich hab es nicht kommen sehen.
Ich hatte nur schon einige Tage lang fürchterlich die Wut auf nix.
Die Tage verbring ich mit einer ordentlichen Portion Heulerei und viel , viel Schlaf, der aber kein bischen erholsam ist.
Trotzdem bin ich ganz guter Dinge, das ich mich wieder bekrabbel, nur wie weiß ich nicht.
Ich drück dich, das wird wieder
Kira
Das tut mir sehr leid für Dich.
Möchte Dich gern ganz fest drücken.
Es geht wirklich auch wieder weg. Das habe ich erst geglaubt, als eine Krankenschwester das immer wieder zu mir gesagt hat. "Es" geht wieder weg. (Konnte ich mir nicht vorstellen).
Und so war es auch.
Ich habe Medikamente bekommen, ohne ging es bei mir nicht. Ich wollte es eigendlich mit Johanniskraut schaffen - aber, no way.
Jetzt brauch ich sie nicht mehr, würde aber nicht noch mal so lange zögern, sie zu nehmen wenn es sein muß.
Eigendlich ist das doch schon eine "normale" Antwort auf so viel Schmerz und schlechte Botschaften, die uns unsere Seele da gibt.
Ganz liebe Grüße, viel Geduld und trotzdem schnelle Besserung wünscht Dir Moni
Hallo
Hm, Depressionen ist bisweilen ein ziemlich abgegriffener Begriff. Damit will ich das Leiden, dass dahinter steht in keinster Weise irgendwie verharmlosen!! Das wird ja allzuoft getan. Aber es gibt meiner Meinung nach einfach sehr viele verschiedene Gesichter dieser Krankheit/ Gemütsverfassung.
Beim Bechterew ist doch - wieder meine Meinung und Erfahrung - das schon gegeben durch die Krankheit selber. Man spricht ja von eingeschränktem Gesichtsfeld. Und überhaupt ist da schon eine körperliche Belastung da, die depressiv macht. Ich habe das ja schon viel hier erwähnt, dass ich, nach dem Genuss z.B. mehrere grüner Tees, oder der Heisswasserkur nach Ayurveda, immer wieder erstaunliche Erfahrungen mache: Die Welt sieht anders aus. Ich nehme überhaupt vieles erst richtig wahr, was vorher so in einem "Dunstnebel" wahr. Passiert immer wieder - und leider bleibt das aber nicht. Nur kann ich erahnen, wie es wäre, wenn man wieder so gesund wäre wie früher....
Was dann noch sonst an Entbehrung dazu kommt vielleicht eben durch den Bechterew verursacht - das kann nochmal zu depressiven Verstimmungen führen: Den Verlust an Beweglichkeit. Ueberhaupt die Destruktion im Körper - das muss man ja auch erst mal verschaffen...
Alles Gute
:guna:
Soltar
Maiglöckchen
21.01.2008, 08:07
Hallo Kira,
jetzt erst sehe ich durch den Soltar-Beitrag deinen letzten Bericht. Ich hoffe,
dass es dir wieder besser geht. :trost:
Einen schönen Wochenbeginn
Maiglöckchen
Hallo Kira,
auch ich wünsche Dir gute BEsserung.
Uedeke :)
Hallo
Tschuldigung, ich hatte den Kira-Beitrag gar nicht gelesen.. :o
Wünsche auch nochmal gute Besserung!
Also Johanniskrautdragees sind doch immer eine gute Alternative! Kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, obwohl ich sie schon länger nicht mehr genommen habe. Hm, ich hatte z.b. gute Erfahrungen gemacht mit welchen, die ich jeweils über die Grenze in Jestetten gekauft hatte. Jetzt fällt mir die Marke nicht mehr ein - jedenfalls war soweit ich mich erinnern kann, nicht mehr als ein einziges Dragees nötig, und die taten mir gut! Dazu kommt, dass sie auch auf den Schlaf positiv einwirken können, also vielleicht regulieren sie den Tag-/ Nachtrhytmus, der ja gesteuert wird von der Melatoninproduktion des Körpers.
Schöne Grüsse
Soltar
Hi Soltar
du hattest doch vor ein paar Tagen wegen deiner Schlafprobleme gepostet.
Wäre da das Johanniskraut nichts dafür?
(Nur mal so ein Gedankengang)
LG, Peter
Viele Leute verwechseln depressive Stimmungen mit Depressionen.
Eine schwere Depression hat nicht mal ein müdes Grinsen für Johanniskraut übrig. Da helfen nur starke Medikamente, und selbst damit dauert es mindestens 3 Wochen, bis sie anfangen zu wirken.
Ich habe in der Klinik Patienten gesehen, die selbst nach einer "Schlafmitteldosis für Pferde" noch die ganze Nacht unruhig umherirrten.
Natürliche Mittel haben halt auch ihre natürlichen Grenzen:)
Liebe Grüße
Moni
Hallo Peter un Moni
Ja, man könnte mal wieder einen Versuch wagen. Letztlich ist es einfach so, man muss einfach "genügend Schlafdruck" aufbauen, dann klappts doch wie von alleine usw. Es gibt Verschiedenes das helfen kann - und manchmal nützt eben auch nichts, wie Monis Beispiel zeigt....
..aber ja: Auch die Schulmedizin hat ihre Grenzen
Wünsche so oder so allen, eine
:guna:
Uli Dörwald
22.01.2008, 00:35
Manchmal können Medikamente Depressionen auslösen, sogar Antibiotika:
http://www.depressionen-depression.net/erscheinungsformen-von-depressionen/medikamente.htm
aber manche Depressionen sind sogar durch Abntibiotika heilbar:
Meldung vom 09.05.2007
Rubrik: Medizin
Wenn harmlose Erreger psychisch krank machen
Chronische Infektionen können Depressionen und Schizophrenie verursachen, vermuten immer mehr Mediziner
http://www.wissenschaft.de/wissen/hi...nd/277899.html
09.05.2007 - Medizin
Wenn harmlose Erreger psychisch krank machen
Chronische Infektionen können Depressionen und Schizophrenie verursachen, vermuten immer mehr Mediziner
Streptokokken lassen nicht nur Mandeln und Nasennebenhöhlen vereitern. Über Monate verschleppt machen sie psychisch krank, wie ein Ulmer Spezialist in einem Fall nachgewiesen hat. Viren und Bakterien können das Immunsystem auf Dauer so belasten, dass Depressionen und Schizophrenie folgen. Für diese These sammeln Mediziner derzeit mehr und mehr Indizien.
Die 31-jährige Frau war für die Ärzte ein hoffnungsloser Fall: Müdigkeit, Depressionen und Selbstmordgedanken peinigten sie in rascher Folge. Kein Medikament half dagegen. Nicht einmal in der psychiatrischen Klinik besserte sich ihr Zustand nennenswert. Ein Arzt diagnostizierte schließlich eine "therapieresistente Depression".
Doch zum Glück hat er sich getäuscht. Dank Antibiotika ist die Frau inzwischen gesund und arbeitet seit vier Jahren wieder. Die heilenden Pillen hat ihr der Arzt Karl Bechter verordnet. Der Spezialist für psychische Erkrankungen vom Bezirkskrankenhaus der Universität Ulm schöpfte Verdacht, nachdem er im Blut Antikörper gegen Streptokokken und Anzeichen einer chronischen Infektion bemerkte.
Er vermutet, dass die Patientin zwei Jahre lang an einer wellenartig wiederkehrenden Erkrankung durch die Bakterien litt. Das habe die Depression hervorgerufen. "Psychische Erkrankungen sind in einigen Fällen eine Folge von Abwehrkämpfen des Immunsystems", ist Bechter überzeugt. Eine ungewöhnliche These, die er anhand der Krankheitsgeschichte der 31-jährigen Patientin bestätigen konnte.
Depressiv und schizophren durch Bakterien und Viren? Früher suchte man die Ursache psychischer Leiden in erster Linie im sozialen Umfeld, in der Kindheit und der Erziehung. "Generationen von Eltern haben sich Vorwürfe gemacht. Aber die Familie spielt als Auslöser überhaupt keine Rolle", räumt Bernhard Bogerts, Psychiater an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, mit diesem Klischee auf. Die Mitmenschen beeinflussen zwar den Verlauf der Erkrankung, aber die Wurzel des Übels sind sie nicht. Die Ursachen sieht der Mediziner andernorts: Die Gene, vorgeburtliche Hirnstörungen und ein aus dem Tritt geratenes Immunsystem "spielen dabei eine wichtige Rolle", so Bogerts. Gerade schleichende und chronische Entzündungen lenken das Immunsystem auf die schiefe Bahn.
Wir haben für mindestens 13 Erreger Hinweise, dass sie mit psychischen Erkrankungen in Verbindung stehen", führt Bechter aus. Neben Streptokokken gehören Borrelien dazu, die von Zecken auf den Menschen übertragen werden. Jahre nach dem Biss habe sich die Infektion bei einigen Patienten mit einer Depression gemeldet, berichtet Bechter.
Auf der Liste der Verdächtigen stehen auch Herpes- sowie HI-Viren und Chlamydien, die beim Sex übertragen werden. "Es sind sogar Erreger dabei, die als nicht besonders gefährlich gelten, die sich aber im Nervensystem einnisten." Aus ihrem Versteck heraus können sie ein tückisches Spiel treiben.
Wie die Erreger den Menschen in die psychische Krankheit treiben, ist allerdings bislang nicht geklärt. Bei Aids-Patienten, die an einer Depression litten, fand man nach ihrem Tod, dass der Eiweißstoff Kynureninsäure in ihrem Gehirn abnormal verändert war. Dadurch wird der Informationsaustausch zwischen den Neuronen gestört. "Bei HIV-Patienten sind bestimmte Zellen des Gehirns voll mit Viren", betont Bechter.
Auch andere Erreger hinterlassen Spuren im Gehirn: Das Borna-Virus schädigt Glia- und Nervenzellen, wie bei Depressiven und Schizophrenen nachgewiesen wurde. Auch die Nervenzellfortsätze werden von diesem Virus in die Mangel genommen. Bechter konnte einigen Patienten helfen, indem er einen Teil der Bakterien und Viren aus ihrem Nervenwasser filterte.
Doch die Psychoneuroimmunologen kommen nur langsam voran bei der Suche nach weiteren Indizien. Sie müssen auf verstorbene psychisch Kranke hoffen, deren Angehörige einwilligen, das Gehirn auf mögliche Virusrelikte oder Zeichen einer Entzündung zu durchsuchen. Im neuropathologischen Labor von Bogerts werden derzeit Schädel von manisch Depressiven, Schizophrenen und Selbstmordopfern analysiert.
"Der Nachweis ist sehr schwierig", klagt Bogerts. Denn längst nicht jede Infektion lastet für immer auf der Seele. Nur ein sehr kleiner Teil der Menschen schleppt die Erkrankung dauerhaft mit sich herum und bekommt schließlich ein psychisches Leiden. "Erreger spielen bei einem bedeutenden Prozentsatz der Patienten eine Rolle. Aber das Bakterium "Schizokokkus", das von heute auf morgen wahnsinnig macht, gibt es nicht", unterstreicht Bogerts. Depressionen und Schizophrenien sind uneinheitliche Erkrankungen. Der Einfluss verschiedener Erreger könnte eine Erklärung dafür liefern.
ddp/wissenschaft.de – Susanne Donner
Es nutzt schon was, aber es dauert seine Zeit, bis die Medis wirken.
Und Grenzen hat die Schulmedizin auch. LoGo. Hauptsächlich natürlich oder gar keine Medikamente, andere Verhaltensweisen, finde ich persönlich auch besser, geht aber nicht immer. Und vor allem geht es mir besser, wenn ich nicht alles sooo genau an mir beobachte. Da erwische ich mich dann dabei, mich zu fragen, sind das jetzt kleine oder große Schmerzen, ist es nach dem ... oder dem ... besser oder schlechter geworden, nein, eher schlechter.... Grübel, grübel. Wenn der heftige Schmerz oder Schub da ist, verpaßt man ihn garantiert bestimmt nicht! Wenn es sehr schlimm wird, bin ich mittlerweile bereit für (fast) jedes Schmerzmittel.
Jetzt hab ich Schmerz und Depressionen zusammen geworfen, inhaltlich noch verständlich?
Habe es immerhin lange mit ner hohen Dosis Jokraut versucht, aber da war nichts an Wirkung.
Die Sache mit dem Schlafdruck wirkt leider bei mir gar nicht.
Je weniger ich schlafe, desto unruhiger werden meine "Hirnzellen", desto weniger finde ich in der nächsten Nacht Schlaf. Es schaukelt sich sozusagen hoch. Ich denke mal, das werden einige hier kennen.
Schlafstörungen wegen der nächtlichen Schmerzen verselbstständigen sich später.
Ich finde deine Beiträge interessant, Soltar, aber manchmal weiß ich nicht so genau, was du meinst. ich lese mir mal mehr von dir durch.
Ganz liebe Grüße in die Schweiz
(war schon ganz oft da, Tante in Bern)
Moni
Klasse Beitrag. Da kann man mal sehen, wie alles irgendwie zusammenhängt / zusammenhängen kann.
Ich hoffe, die Forscher können eines Tages mal "alles" zusammenbringen.
Gruß, Moni
Uli Dörwald
22.01.2008, 12:59
Und dann ist es noch ein langer Weg bis zu den Ärzten, falls es da überhaupt ankommt.
Am Sonntag hatte ich ein langes Gespräch mit einem Schulfreund der praktizierender Arzt ist. Er hat mir durchaus bestätigt das die Pharmaindustrie aktiv die Forschung behindert die ihr Umsatzeinbussen bescheren könnten.
Ich finde es auch mehr als erstaunlich wenn hier im Forum Anleitungen zur SCD-Diät ausge'x't werden (Ja, da wird auch für ein Buch geworben), während die Werbung für Remicade, Humira & Co dem moralischen Gewissen der Administratoren null Probleme bereiten.
Willsagen: So wichtig die Forschung zur Selbsthilfe auch ist: Auf die Verbreitung sind wir selbst angewiesen und wir kommen einfach nicht dran vorbei auch unsere eigenen Versuchskaninchen zu sein.
Ein Teil der Ärzte und ein Teil der Wissenschaft sind gekauft, aber zum Glück nicht alle.
Gruß
Uli
Viele Leute sind so begeistert über den Service der Fa. Abbott.
Umsonst kriegt man da sicher NIX!
Die Spritzen sind enorm teuer, und der Service ist aus meiner Sicht Werbung. Es ist ein Wirtschaftsunternehmen, die wollen in erster Linie Gewinne erzielen.
Auf die Anrufe verzichte ich gerne, denn da kommt nichts bei rum, außer das ich gerade in dem Moment, wo ich vielleicht gar nicht an den Bechti denke, wieder drüber nachdenken muß. So viel Ahnung wie die Telefonleute haben die Patienten selbst doch auch allemal über das, was Sie sich da spritzen. Hoffe ich.
Die "netten" Geschenke, allesamt mit dem Firmenlogo versehen, sind überdimensional gr0ß und erinnern uns alle daran, ach ja ... ich bin krank, gut das es Abbott gibt:D .
Wie gut das ist, wird sich hoffentlich nicht später einmal zeigen. Im Moment ist das Mittel für mich und viele Andere ein Hoffnungsschlimmer.
Auf so einen tollen Service "reinzufallen" und am Ende auf das Zeug schwören, dass möchte ich nicht und so bleibe ich wachsam, was die Natur und die Ernährung zu bieten hat.
Leider ist es aber bei mir so, dass bis jetzt keine Lebensmittel identifizieren konnte als gut oder schädlich.
Wohingegen ich auf äußere Anwendungen schwöre. Baden, massieren, Wärmflaschen, Dehnen, leichte Bewegungen..., Salben, Meersalzbad
Gruß Moni
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