Gast_02
22.01.2004, 11:04
Hallo ihr Lieben,
hat sich eigentlich schon mal einer von euch Gedanken über eine
Patientenverfügung gemacht?
Ich bin im Moment wieder sehr stark am Nachdenken darüber.
Was wäre wenn?
Was wollen wir mit einer Patientenverfügung überhaupt?
Mit der Patientenverfügung erklären Wir in schriftlicher Form dem behandelnden Arzt unseren Willen bzgl. jeglicher medizinischer Behandlung für den Fall, dass wir uns nicht mehr entsprechend äußern können. Sie tritt somit ein, wenn Unsererseits keine Einwilligungsfähigkeit mehr möglich ist, z.B. wenn wir schwer erkranken, einen schweren Unfall erleiden oder über längere Zeit bewusstlos sind.
Wir können schon heute festlegen, ob die behandelnden Ärzte alle Möglichkeiten ausschöpfen sollen, unser Leben zu erhalten, oder ob unter bestimmten Bedingungen die Behandlungsmöglichkeiten auf die Linderung von Schmerzen beschränkt werden soll. Dies gilt ebenso für mögliche Reanimationen. Formulieren wir unsere Behandlungswünsche so konkret wie möglich!
Weiterhin sollten wir in der Patientenverfügung eine Person unseres Vertrauens bevollmächtigen, der unsere Wünsche im Krankheitsfall vertritt und berechtigt ist, Auskünfte zu bekommen sowie Entscheidungen zu treffen.
Bei dem Erstellen einer Patientenverfügung ist unsere Geschäftsfähigkeit notwendig. Diese sollten wir uns vom Hausarzt bescheinigen lassen oder gleich als einen der Zeugen die Patientenverfügung mit unterschreiben lassen.
Ich würde empfehlen, die Patientenverfügung von zwei Zeugen unterzeichnen zu lassen. Alle zwei Jahre sollten wir unsere Patientenverfügung prüfen und erneut gemeinsam mit einem Zeugen per Unterschrift bestätigen. Nur so können wir belegen, dass diese immer noch unserem Willen entspricht!
Ich habe deshalb unter folgenden Link auch gleich mal einen Antrag für euch zum runterladen.
Patientenverfügung (http://www.aerztekammer-berlin.de/45_Patienteninfo/patverf/)
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch.
einen nachdenklichen Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes:
hat sich eigentlich schon mal einer von euch Gedanken über eine
Patientenverfügung gemacht?
Ich bin im Moment wieder sehr stark am Nachdenken darüber.
Was wäre wenn?
Was wollen wir mit einer Patientenverfügung überhaupt?
Mit der Patientenverfügung erklären Wir in schriftlicher Form dem behandelnden Arzt unseren Willen bzgl. jeglicher medizinischer Behandlung für den Fall, dass wir uns nicht mehr entsprechend äußern können. Sie tritt somit ein, wenn Unsererseits keine Einwilligungsfähigkeit mehr möglich ist, z.B. wenn wir schwer erkranken, einen schweren Unfall erleiden oder über längere Zeit bewusstlos sind.
Wir können schon heute festlegen, ob die behandelnden Ärzte alle Möglichkeiten ausschöpfen sollen, unser Leben zu erhalten, oder ob unter bestimmten Bedingungen die Behandlungsmöglichkeiten auf die Linderung von Schmerzen beschränkt werden soll. Dies gilt ebenso für mögliche Reanimationen. Formulieren wir unsere Behandlungswünsche so konkret wie möglich!
Weiterhin sollten wir in der Patientenverfügung eine Person unseres Vertrauens bevollmächtigen, der unsere Wünsche im Krankheitsfall vertritt und berechtigt ist, Auskünfte zu bekommen sowie Entscheidungen zu treffen.
Bei dem Erstellen einer Patientenverfügung ist unsere Geschäftsfähigkeit notwendig. Diese sollten wir uns vom Hausarzt bescheinigen lassen oder gleich als einen der Zeugen die Patientenverfügung mit unterschreiben lassen.
Ich würde empfehlen, die Patientenverfügung von zwei Zeugen unterzeichnen zu lassen. Alle zwei Jahre sollten wir unsere Patientenverfügung prüfen und erneut gemeinsam mit einem Zeugen per Unterschrift bestätigen. Nur so können wir belegen, dass diese immer noch unserem Willen entspricht!
Ich habe deshalb unter folgenden Link auch gleich mal einen Antrag für euch zum runterladen.
Patientenverfügung (http://www.aerztekammer-berlin.de/45_Patienteninfo/patverf/)
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von euch.
einen nachdenklichen Gruss
der Graf
Uwe
:rolleyes: :rolleyes: