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atilla
05.10.2008, 08:39
Naja PIPI.. Lebertran ja, dass Fischöl gibt es leider nur in 1L Flaschen....
Ich sollte mit meinem Dady teilen :)

lg

PIPI 78
05.10.2008, 08:42
ah, ok, dass wusst ich nicht...
genau, teilen....ich versuche ja auch schon meinen mitbewohner zu überreden, den tran mit mir zu teilen...um was geld zu sparen....aber er wehrt sich:-)

PIPI

Jannes
05.10.2008, 11:52
Manu, ich weiß das Kartoffeln Kohlenhydrate enthalten aber wie du selbst schon sagtest nicht so viele..

Ausserdem müsste man dann ja definieren was Low-Carb genau ist. Ich glaube Wolfgang Lutz empfehlt etwa 70gramm pro tag?! bin mir nich ganz sicher.

Hab jetzt auch noch nich ausgerechnet auf wieviel ich kommen würde. Ne banane esse ich meistens auch noch.

Quarks
05.10.2008, 21:36
Hallo Jannes,

ich hab' gerade mal bei Lutz nachgelesen: Er empfiehlt tgl. 6 WBE (Weißbroteinheiten, entsprach früher einer halben Semmel).

Auszug aus dem Buch:

Für eine WBE dürfen Sie essen:

12 g Zucker oder Stärke
14 g Honig
15 g Mehl, Grieß, Reis, Haferflocken, Mais, Kartoffelmehl, Puddingpulver, Teigwaren, Suppen- oder Soßenpulver, Zwieback, Knäckebrot
20 g Weißbrot, Schokolade
25 g Schwarzbrot
30 g Grahambrot, Schrotbrot, Pumernickel, Erbsen, Linsen, Bohnen (trocken gewogen)
40 g Kakao
60 g Kartoffeln, Bananen, Schwarzwurzel, Nüsse
80 g süßes Obst (Birne, Trauben, süße Äpfel)
90 g frische grüne Erbsen
100 g Orangen- oder Apfelsaft
120 g saures Obst (Orangen, saure Äpfel), Beeren
120 g Zitronensaft
200 g Wurzelgemüse, Schnittbohnen
250 g (1/4 l) Bier, Wein
330 g süße (Voll- oder Mager-) Milch

Ich hoffe, das hilft Dir ein wenig weiter.

Herzliche Grüße, Manu

Karlson vomDach
05.10.2008, 23:00
Hallo Ihr beiden,

ich denke, daß die 6 BE für die notwendig sind, die in Ketose leben wollen. Ich will weder Kalorien noch sonst etwas zählen und habe mich von daher für einen pragmatischen anderen (?) Weg entschieden: Mach mal Pause!
Ich gönne mir zum Frühstück Milchkaffee mit Zucker und Obst, somit also auch Kohlenhydrate. Dann darf sich die Bauchspeicheldrüse den ganzen Tag beruhigen für den weiteren KH-Schub am Abend: ein Riegel Schokolade und ein Milchkaffee, manchmal KH-haltige Erbsen, manchmal noch Obst, manchmal xy mit Ketchup. Verglichen mit dem "Normalbürger" ist das immer noch super wenig KH-haltiges Essen, oder? (Die fett- und eiweißhaltigen Nahrungsmittel habe ich nicht aufgezählt, ebensowenig Salat u. ä., da vernachlässigbar)

Brot, Nudeln, Reis und Kartoffeln gibt es in der Regel nicht, höchstens als Nascherei oder eine kleine Mini-Portion wenn ich eingeladen bin...

Damit geht es mir super, habe keine Heißhungerattacken und Leistungslöcher mehr und halte spielend mein Gewicht.

Viele Grüße,

Karlson

atilla
06.10.2008, 09:38
Huhu ..VomDach..
ICh muss mal was zu deinem Offtopic hier sagen^^ Reizt mich nun doch zu sehr :)
Also erstema muss man um in die Ketose zu kommen unter 30gr KH essen. 100gr KArtoffeln haben schon 15gr KH. Dein ansatz wie obens erklärt.. den ganzen Tag wenig kh und dann abends "zuschladen" ist Ernährungswissenschaftlich fatal.
Was Du da machst ist eig. eine art von FREESTYLE Diät :)
Solange sie bei dir hilft... ist natürlich alles 1A.
ABER nehm die KH an den morgen das bewirkt, dass dein Stoffwechsel schon früh voll hochfährt(natürlich nur langkettige KH's). Abends sollte man keine KH mehr essen.

so kurze aufklärung *g*

anonsten nehm ich jeden morgen 12gr==2EL Fischöl :)

Jannes
06.10.2008, 18:56
Ja also ich will da nun auch nich unbedingt alles genau zählen.

Wie Atilla schon sagte, beginnt die ketose erst später. Und das möchte Lutz soweit ich weiß auch nicht erreichen, man sollte mit den KHs über der Ketose bleiben.

Ich bin ja noch frisch dabei und wer weiß schon ob ich es durchhalte.
ZUm Frühstück esse ich ne Banane, 2 Eier und 250gramm Quark.

Zum Mittag mus ich halt immer das nehmen was es bei uns so in der Kantine im Angebit gibt. Heute musste ich leider Reis essen. Aber ich will es ja auch nich zu ernst nehmen.

Abends esse ich jetzt fast immer 250gramm Putenbrust mit Kartoffeln (ka wie wieviel gramm das sind) mit sehr viel Butter und zuletzt auch immer mit gemüse.

Im Vergleich zu vorher sind das bei mir auch verdammt wenig KHs. Mal sehen wie sich das entwickelt.

Karlson vomDach
06.10.2008, 22:14
Hallo Atilla,

ich nehme mal an, Du meinst mit Deiner Anrede "Huhu VomDach" mich, oder?

Warum ist es nach Deiner Meinung ernährungswissentschaftlich fatal abends zuzuschlagen?

Verdient die von mir beschriebene Menge KH nach Deiner Meinung das Wort "Zuschlagen"?

Soweit ich weiß, ist es relativ egal, ob die KH langkettig sind, es kommt auf die Menge der KH an. Es wird immer die gleiche Menge Insulin gebraucht, wobei die Spitzenwerte/Schwankungen aber nicht so extrem hoch sind, dadurch entstehen weniger Heißhungerattacken.

Seit wann nimmst Du das Fischöl? Merkst Du eine Veränderung?

Grüße

Karlson

PS:

ICh muss mal was zu deinem Offtopic hier sagen^^ Reizt mich nun doch zu sehr :)


Halte Dich bitte künftig nicht zurück, ich diskutiere und lerne gerne ;)

atilla
20.10.2008, 07:25
Hihi zusammen und hi Karlson vomDach

Also erstmal an alle die schon mehr Erfahrung mit dem Fischöl haben. Ist es normal das das Zeug anfängt sich am Flaschenboden abzusetzen? Nach Schütteln haben sich die "Brocken" leider nciht aufgelöst. Sieht so bsichen aus, als sie das Öl gefrohren. Nu hab ich mich nicht getraut es heute zu nehmen. Bitte um Aufklärung:)

So und nun zu Karlson vomDach:

Ich nehme das Fischöl erst seit 2 Wochen und konnte bisher nur eine signifikante verschlechterung feststellen :(.
Hat garantiert nix mit dem Öl zu tun, neheme es ja noch nicht lange genug um zu profitieren.

Zu deinen Fragen:
"Warum ist es nach Deiner Meinung ernährungswissentschaftlich fatal abends zuzuschlagen?"

KH schütten Insulin aus. Insulien verlangsamt die Fettverbrennung und hindert das Wachstumshormon, welches ausschliesslich Nachts im Tiefschlaf ausgeschüttet wird. Ferner ist es so, dass Nachts die KH nicht direkt umgesetz werden(es sei denn d hast Nachtschicht:) ).
Wenn man also seine KH Mogrneds nimmt, kurbelt man seinen Stoffwechsel an.

"Verdient die von mir beschriebene Menge KH nach Deiner Meinung das Wort "Zuschlagen"?"
NÖÖÖÖÖÖ

"Soweit ich weiß, ist es relativ egal, ob die KH langkettig sind, es kommt auf die Menge der KH an. Es wird immer die gleiche Menge Insulin gebraucht,..."
RICHTIG! Allerdings hat man bei KH aus Fruchtose eine verzögerte und eine nicht so hohe Insulinausschüttung. LEtzlich geht es um nichts andere.
Niedrige Insulinausschüttung fürht nicht zum Absacken des Blutzuckers und somit wird heisshunger vermieden. Vorrausgesetz ist eine ausreichende Proteinzufuhr.


SO nun muss ich aber zu Arbeit.

lg

Uli Dörwald
22.10.2008, 12:00
Mit Verlaub, liebe Manu,

da die Moderatoren sich hier nur um juristisches kümmern ;-), muss man alles selber machen:

Zum Omega-3-Fischöl von Lamotte:

Ich habe auch eine 1-Liter-Dose, undurchsichtig, originalverschlossen gekauft, Anbruch dieser am 10.09., tgl. 15 g. Bisher war das Öl, was da rauslief, ebenfalls klar und goldig. Aber jetzt ist nicht mehr allzu viel drin und es kommen so Brocken, Abgesetztes. Geschmacklich und vom Geruch her ist es noch okay, aber diese Krümmel sind schon ein bisschen eigenartig im Mund und ich war, genau wie atilla, etwas irritiert. Deshalb habe ich gestern abend mit Lamotte Kontakt aufgenommen. Heute morgen hatte ich schon die Antwort (das nenn' ich Service!) und möchte Euch diese nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Frau ...,

wir freuen uns, dass Ihnen unser Omega-3-Fischöl gefällt. Im Kühlschrank es aufzubewahren ist richtig. Wir empfehlen die Dose innerhalb von 4 bis 6 Wochen aufzubrauchen, dass kommt ja auch hin bei ungefähr 1 Esslöffel pro Tag. Da Fischöl ein Naturprodukt ist, kommt es vor, dass es Kältetrübungen aufweist,und das sich dies am Boden der Dose absetzt. Besonders dann wenn nur noch "Reste" in der Dose vorhanden sind. Außerdem gerät bei jedem Öffnen Sauerstoff in die Dose, dies hat nach gewisser Zeit Auswirkungen auf das Öl.

Diese sind unangenehm stellen allerdings kein Qualitätsmangel dar. Je nachdem wie Kühl die Dose gelagert wird treten diese Erscheinungen mehr oder weniger auf. Verdorben ist das Fischöl sicher nicht, aber nach dieser Zeit und bei der Lagerung treten die Ersten Veränderungen auf. Wenn es für Sie noch genießbar ist, können Sie den Rest bedenkenlos nehmen.
Vielleicht noch eine Empfehlung um das Produkt noch frischer zu halten. Füllen Sie die Hälfte des Öls in eine saubere andere Glasflasche in der Größe z.B. 500 ml. Diese bis zum Rand mit Öl auffüllen, verschliessen und wegstellen, hier reicht z.b auch der Haushaltsraum oder Keller, die muss nicht in den Kühlschrank sondern nur kühl lagern. Wenn Sie dann die 1.Hälfte der Dose verbraucht haben, ist die andere Hälfte frischer, da diese in dem Zeitraum nicht unnötig mit Sauerstoff in Berühung kam. Dies lässt in der Regel die "Mangelerscheinungen" nicht auftreten.

Mit freundlichen Grüßen

PIPI 78
22.10.2008, 13:03
War gerade bei der Physio und da lag ein Readers Digest mit einem 8Seitigen Artikel über "Fit mit Fisch".....
Ich fasse das wichtigste mal kurz zusammen, egal ob bekannt oder unbekannt....
-Mütter und Großmütter hatten recht, uns Lebertran schlicken zu lassen:-)
- bei gesunder ernährung spielen omega 3 fettsäuren große rolle:p pos. wirkung auf herz, gedächtnis, muskeln, senken blutdruck, wirken pos. bei diabetes, bei krebs, rheumatischen erkrankungen, alzheimer, risiko von blutgerinsel und herzinfakt wird gesenkt, omeg.3 senkt triglyzerid-wert im blut, herzrhytmusstörungen werden gemindert, gefahr schlaganfall gesenkt, omeg3. hemmt verkalkung der arterien, pos. wirkung bei morbus crohn und rheumatoider arthritis- neuste studien machen hoffnung auf pos. wirkung zur beh. von omeg.3 bei depressionen, ADHS. Weitere, bisherige Ergebnisse:hilft organempfängern, lindert angina pectoris, lindert risiko von brust, darm und prostatakrebs. Auch wird momentan untersucht, wie sich omg.3 auswirkt bei asthma, menstruationsbeschwerde, depressionen, demenz, ekzeme, entzündungen des nierengewebes, schizophrenie, colitis ulcerosa, etc. ergebnisse gibt es zz leider noch nicht.
-eskimos u.menschen aus mittelmeer erkranken seltener an herz-kreislauf-erkrankungen. ebenso japaner. beide haben untersch. speisepläne u.eßgewohnheiten, aber 1 gemeinsam: ihre kost ist reich an omega3
-der mangel an omega 3 in industrienationen erklären wissenschaftler für ursächlich für viele erkrankungen......
-omega 3=mehrfach, ungesättigte Fettsäure. Körper kann sie selbst nicht herstellen. 3 wichtigsten vertreter der omeg.3fette=eicosapentaensäure(EPA), docosahexaensäure(DHA), und die im fetten seefisch vorkommende alpha-linolensäure(ALA). zellen, deren membran viel omeg.3 enthält, sind geschmeidiger u.leisten mehr. auch stellt d.körper daraus hormonähnliche substanzen her (Eicosanoide). die aus omeg.6 gebildeten eicosanoide verursachen entzündungen, blutgefäße verengen, etc. die guten eicosanoide aus omeg.3 haben den gegenteiligen effekt.
-

PIPI 78
22.10.2008, 13:18
Wie viel braucht der Mensch?
der gesundheits- und forschungsrat aus australien empfiehlt tagesdosen von 610mg EPA und DHA für männer, 430mg für frauen
worin ist viel omeg. enthalten?
lachs, hering, sardinen, makrelen, sardellen,thunfisch, heilbutt, garnelen....auch tintenfisch, magerfisch und meeresfrüchte enthalten EEPA und DHA, jedoch in geringerer menge.
auch gut: nüsse, raps-lein-soja-olivenöl...leinsamen, walnüsse, grünkohl, erdnüsse, sojabohnen, pekannüsse
-wer wenig fisch ist, sollte omeg.6 reduzieren, was etwa n sonnenblumenmagerine u. maiskaimöl vorhanden ist. olivenöl ist besp. reich an omega9- das sind neutrale fettsäuren....
-untersuchung ergab, das infarktpatienten durch die tägl einnahme von 1gramm omeg. 3 die sterblichkeit um 25% reduziert wurde
- umweltgifte......in fisch...geben zz grund zur besorgnis. aber ärzte sind d. meinung, dass die pos. wirkung das risiko mehr als ausgleicht, wenn man nicht mehr als2 mal wo. fisch ist. außerdem sollte man schwertfisch, haifisch, kaiserbarsch und wels meiden.
bei nahrungsergänzungsmitteln sind schwermetalle abgezogen.
eine überdosierung von omeg.3 fettsäuren über de nahrung ist kaum mögl.

PIPI 78
22.10.2008, 13:31
menschen, die an angina pectoris leiden und keinen herzinfarkt erlitten haben, vor zu hohen dosen an omega 3, weil bei einer untersuchung neg. wirkung aufgew. wurde.
- wie bei allen dingen und wissensch. untersuchungen gibt s auch elche, die eben keine pos. wirkungen feststellen wollen, wobei aus d. artikel zu schließen ist, dass pos. untersuchungen überwiegen.
-menschen mit diabetes oder blutgerinnungsstörungen sollten arzt um rat fragen. omeg3 kann blutzucker erhöhen und blut verdünnen. werden neben omeg.3 weitere medis eingenommen, die ebenfalls blutungsneigung erhöhen, ist vorsicht geboten. dazu zählen etwas acetylsaliciylsäure, gerinnungshemmer wie heparin sowie nichtsteriodale antirheumatika wie ibu. wenn andere medis genommen werden, insbes. warfarin, sollte arzt hinzugezgen werden. (das mit den NSAR und gleichzeitiger Einnahme von Omeg. 3 macht mich nachdenklich...nehme gerade hohe Dosis NSAR und hohe Dose Lebertran plus Fischölkapseln.....wobei...es geht mir gut..und ab morgen setzt ich die Medis ab......9

Naja, ich denke das war vieles, was sonst hier auch zu lesen war, aber es kann ja nicht schaden, es nochmal in einer anderen Form zu lesen- zumal mir beispielsweise neu war, wie weitreichend die Wirkung sein kann, gerade bei Depris, etc.....

Viele Grüße, die PIPI.


P.S.: entschuldigt die Fehler....ich schrei mit 2 Fingern, dass dauert also und ich hatte ja nicht den ganzen Tag zeit, den artikel abzuschreiben....

Wurde gerade von Seiten der Administratoren darauf aufmerksam gemacht, dass die Quelle fehlt. Also:

Vgl. Reader`s Digest land, August 2008, S62-69

Quarks
23.10.2008, 10:45
Hallo Seisa,

wir machen am Anfang eine Art Stosstherapie (hab ich auch gemacht) und führen die Zufuhr nachher auf ca. 4g/d zurück (nach ca. 2 Monaten). Ich komme heute, nach fast 3 Monaten, mit ca. 2,5 g/d hervorragend hin.
Liebe Grüsse
bechdidi

Hallo bechdidi,

gib' mal ein Zeichen :) ! Wirkt das Fischöl bei Deiner Frau schon? Und wie sieht es bei Dir aus? Immer noch ohne Medis schmerzfrei? Ich wünsche es Euch sehr und würde mich über einen kleinen Bericht freuen.

bechdidi
25.10.2008, 12:44
Hallo Manu,

ich lese noch kräftig mit, meist spät abends, früh nachts oder in der Mitt-tagspause, zum Schreiben habe ich leider wenig Zeit. Meine Tochter und ihr Mann bauen bei uns an und ich bin voll eingebunden. Das sagt eigentlich schon alles!! Nach 4 Monaten ohne Remicade, einer entsprechenden Umstellung der Nahrungszufuhr und mit (z.Zt. 3 g) Omega 3 pro Tag habe ich ins Leben zurück gefunden. Ich bin beschwerdefrei, trotz körperlich schwerer Arbeit. Wenn es so bleibt, bin ich überglücklich.
Aber ich hatte sowieso vor demnächst mal einen Erfahrungsbericht abzugeben. Nun zu meiner Frau: sie hat ihre Ernährung ebenfalls umgestellt (was das Kochen auch einfacher macht: keine aufwendige doppelte Gerichtezubereitung), liegt bei 4 g Omega 3 pro Tag und fühlt sich schon merklich besser. Aber ich habe das Gefühl, es geht etwas langsamer wie bei mir. Egal, sie muss Geduld haben; wichtig ist der Trend-und der ist eindeutig positiv. So Manu, soweit mein Kurzbericht. Ausführliches kommt in 2-3 Wochen.
Herzliche Grüsse an alle Omega 3 Freunde: Durchhalten ist die Parole!
Gruss
bechdidi

Tischi
25.10.2008, 16:32
Hallo allerseits,

würde mich ja gerne den Lobpreisungen anschließen, aber ich komme derzeit trotz relativ hoher Dosierung (morgens 2-3 EL Fischöl, Abends 2 EL Lebertran) derzeit nur schlecht über die Runden, was ISG und allg. Muskelverspannungen (vor allem im Nacken, schlafen ist derzeit keine echte Erholung). Stehe eher vor der Frage, ob ich wirklich ohne Medis auskomme, perspektivisch betrachtet. Weil der status quo ist nix für die nächsten 40 Jahre...Fühl mich da grad nicht so gut mit. Die Euphorie und die Ergebnisse der Anfangsphase meines O3-Konsums sind derzeit nicht mehr vorhanden. Kann zwar physisch alles machen, aber ist halt schon ne Quälerei an manchen Tagen (Entzündungsblutwerte sind tip-top...).
Irgendwo und irgendwie hatte ich in einem der O3-Threads ein Post gelesen, in dem es um die Wirksamkeit von Coxiben (mein Medi wäre Arcoxia) und O3 ging bzw. deren Konkurrenz in der Verstoffwechselung. Weiß jeman da was zu bzw wo ich das finde (hab gesucht, aber ohne Erfolg...).

Werd dann mal weiter Öl&Tran nehmen in der Hoffnung, das ich grad nur schlechte Wochen habe...

Gruß,
Philipp

Quarks
25.10.2008, 20:44
Hallo bechdidi,

herzlichen Dank für Deinen Bericht. Ich freue mich mit Dir und wünsche Dir weiterhin viel Kraft für Deine Arbeit beim Anbau.

Uli Dörwald
25.10.2008, 22:24
Hallo Phillip,

suche nach 'Resolvin E1'.

Hallo Didi, dir und deiner Frau weiterhin alles Gute

, gesunde Belastung und keine falsche Bewegung oder Überlastung ;-)

bechdidi
25.10.2008, 22:34
Hallo Manu, hallo Tischi,

@ Manu: herzlichen Dank, doch wie geht es Dir?
@ Philipp: tut mir von Herzen leid, dass die von Dir ersehnte Wirkung ausbleibt. Zu Deiner Frage: die Wechselwirkungen von "Resolvin E 1" und Cox 2 Hemmern sind in dem Artikel "Resolvin E 1 - körpereigener Entzündungshemmer" auf "Rheuma-Online" beschrieben. Bevor Du aber lange woanders suchst: Uli Dörwald hat den Artikel hier unter "Omega 3 zum X-ten" am 13.07.2008 wiedergegeben.
Aber:!! Man muss sich nicht an die, in diesem Artikel, gelieferten Vorgaben halten. So habe ich persönlich keine Verbesserung im Zusammenspiel von Omega 3 und Acetylsalicylsäure feststellen können. Ebenso kann ich nicht bestätigen, dass das Zusammenwirken von Omega 3 und Cox 2-Hemmern sich negativ auf das persönliche Wohlbefinden auswirkt. Im Gegenteil: besonders am Anfang der Behandlung mit Omega 3 und bei "kleinen Krisen", habe ich Cox 2 (Celebrex), mit gutem Erfolg, "zugefüttert". Irgendwo und irgendwann habe ich schon einmal geschrieben, dass Omega 3 für mich kein Dogma ist; für mich ist seine Wirkung ein Geschenk des Himmels, dass ich ab und zu, wenn nötig, mit Höllenbeigaben verziere. Egal, wichtig ist: die Wirkung stimmt; ich bin weg von Remi und war seit langer Zeit nicht mehr wegen Bechterew-Beschwerden bei einem Arzt. Fazit: Ziere Dich nicht, so lange es notwendig ist, mit Cox 2 zu unterstützen. Leider ist "Seisa" zur Zeit in Urlaub, sie könnte Dir die Wechselwirkungen von Körper und Seele in diesem, in Deinem, Fall sicher gut verständlich machen. Gib Deinen Versuch, mit Omega 3 Deinen "ENEMY MINE" in den Griff zu bekommen, nicht auf! Ich ermutige Dich hiermit, Cox 2 solange zuzufüttern, solange es notwendig ist. Ich bin seit 4 Monaten von TNF-Alpha weg!! Das war wichtig! Ab und zu Cox 2 zuzufüttern ist das kleinere Übel, glaub mir. Wie ich heute schon einmal geschrieben habe: die Parole lautet: durchhalten!
In der Hoffnung, dass Euch Omega 3 mit der Zeit ebenso gut hilft wie mir
grüsst Euch
bechdidi

Quarks
26.10.2008, 11:48
Hallo bechdidi,

wie es mir geht: Na ja, von gänzlicher Schmerzfreiheit kann ich nicht reden. Hatte ich mir zwar gewünscht und erhofft, aber ist vielleicht zu hoch gesteckt als Ziel!? Immerhin, leben kann ich mit den Schmerzen - sie bestimmen nicht mehr mein gesamtes Leben. Aber ich muß eben ständig aufpassen, mich nicht zu überlasten, Pausen machen, gesunder Lebensstil, Bewegung, ... na Du weist schon, das volle Programm. Körperlich schwer arbeiten, so wie Du am Bau, das kann ich mir beim besten Willen, momentan, bei mir nicht vorstellen. :mad: Obwohl, es gibt auch Stunden, da fühle ich mich richtig gut, toll, auch schmerzfrei, eben immer dann, wenn ringsherum alles stimmt - z. B. schönes Wetter, Wochenende, keine Arbeit, kein Streß, Harmonie und gute Laune im Umfeld, ... - die Psyche spielt, meiner Meinung nach, ebenfalls eine sehr große Rolle bei dieser Erkrankung.

Nun schreibst Du von Celebrex und der Empfehlung, es neben Fischöl und dem ganzen anderen "alternativen Therapien" anzuwenden. Ich habe Celebrex 200 mg vom Rheumadok als Probe mit nach Hause bekommen - aber, ehrlich gesagt, als ich die Packungsbeilage gelesen hatte, ist es im Schrank gelandet. Ich neige bei Medis dazu, mir dann das Gelesene immer regelrecht einzubilden, ist dann wieder psychisch ... Aber vielleicht gebe ich dem Zeug doch mal eine Chance ... Bisher habe ich es ohne Medis versucht, doch mit dem Ergebnis bin ich nicht so zufrieden ... Zweifle aber noch stark, denn ich möchte mir zum MB nicht zusätzlich noch ein Magen- oder Nierenproblem dazuholen!?

Andererseits: seit 18.07.2008 Fischöl ist eben auch noch nicht soooooo lange - auch wenn es bei Dir schnell gewirkt hat, andere haben auch länger gebraucht ... Geduld, Geduld, Geduld, :) :) :), Durchhalten, Durchhalten, Durchhalten, :walk: :walk: :walk:
Herzliche Grüße und Deiner Frau natürlich auch alles Gute, von der momentan zweifelnden, aber nicht verzweifelten Manu

aragorn
01.11.2008, 05:17
Zufall, normaler Verlauf, oder o3-Entzug ?

Hallo

Wie ihr wißt, bin ich ja auch ein heißer Verfechter der o3-Theorie

2005 erlebte ich meinen ersten Megaschub über 6 Monate, 06 befand ich mich in einer Remissionsphase mit weitgehender Schmerz-und Beschwerdefreiheit, im Jan 07 begann mein zweiter Megaschub mit 10 monatiger Dauer, seit diesem Zeitpunkt schluck ich brav meinen Lebertran bzw Omega3 Öl in einer Konzentration von ca 6g tgl.

Die erste Verbesserung die ich dem o3 zuschreibe, hatte ich nach ca 3 Monaten. Im Herbst 07 war ich zur Reha in Gastein, dort trat eine Erstverschlimmerung ein, die 3 Wochen anhielt, 4-5 Wochen nach der Kur, also im Dez trat eine weitgehende Schmerz-und Beschwerefreiheit ein, die bis Mai anhielt (in dieser Zeit benötigte ich vielleicht 15-20 Diclo).

Seit Juni wurde mein Zustand wieder schlechter, hatte von da an Beschwerden, erst 2-3 Tage, dann 4-5 Tage gut, dann wieder....die Dauer und Intensität nahm aber zu, die guten Tage wurden weniger.
Mitte Sep war ich wieder in Gastein.
Da ich da meine o2 Buddel nicht mitschleppen wollte, nahm ich ein paar Lachsölkapseln, allerdings nur in einer Dosis von 1,5g.
Zur Mitte der Reha bekam ich wieder eine Verschlimmerung, was aber normal ist, haben 80-90%, ein Anzeichen dafür, das man auf das Radon anspricht und mit einer pos Wirkung auf das Immunsystem innerhalb einiger Wochen rechnen kann.

In meinen Überschwang, und eigentlich auch als Provokationstest gedacht, hab ich nach der Reha (ist jetzt drei Wochen her) weiterhin auf o3 verzichtet und lediglich ein paar Lachsölkapseln (1,5g o3) genommen.

Seit 4-5 Tagen traten (überhaupt das erste mal bei mir) Probleme im Handgelenk auf. Zuerst das rechte Handgelenk, der rechte Handrücken, 2 Tage später dann links, Handgelenk und Handrücken. Bin momentan in einer Situation, wo ich handschriftlich lediglich 3 Wörter schreiben kann, dann 5 sec Pause, dann wieder 3-4 Wörter, PC tippen gehr einigermaßen gut jedoch.
Meine ISG-Beschwerden waren ja auch stärker, ließen sich nach der Reha aber mit 2 Diclo halten, letzte Woche begann ich mit dem ausschleichen auf eine, zum Schluß sogar auf eine jeden 2.Tag.
Vor 2 Tagen hatte ich jedoch massive Schmerzen, gestern war ich nicht mehr in der Lage länger als 3 min zu stehen, sonst wär ich vor Schmerzen zusammengesackt.Also ein Schmerschub wie ich ihn seit Jan 07 (vor meiner o3 Zeit) nicht mehr erlebt habe.

Meine Medikation, um durch den Tag zu kommen, allerdings incl arbeiten:
Diclo 75 1-0-1
Dexamethason 8mg (entspricht 50mg Prednisolon)
Myospasmal (Tetrazepam) 50 1-0-1
Tramadol 100 1-1-1

Das der Schub gekommen wäre, gar keine Frage, möchte ich ja auch nicht leugnen, allerdings das er mich so hart trifft, und in solcher (auch wegen der Hände) Intensität, führe ich persönlich, schlicht auf den o3 Mangel zurück. Solange ich eine hohe, körperliche o3-Konzentration intus hatte, hatte ich eine solche Intensität nämlich nicht mehr erlebt.

Seit zwei Tagen schluck ich jetzt wieder 10g, allerdings wird es halt wieder einige Zeit benötigen um einen gewissen Wirksamkeitsspiegel aufzubauen.
Allerdings sollte in spätestens 2 Wochen die Radontherapie zum Tragen kommen, dann ist der Spuk auch wieder vorbei, respektive auf einem erträglichen Niveau.

Bis zum nächsten Provokationstest (allerdings erst in ein paar Jahren)

Peter

Karlson vomDach
01.11.2008, 11:27
Hallo Peter,

zuerst wünsche ich Dir gute Besserung! Dass Du den Schub wieder zurückdrängen kannst.

Ich teile Deine Meinung, da ich ähnliche Erfahrungen im Urlaub+x gemacht habe (ich schrieb mal über diese 6 Wochen). So zu sagen mein Provokationstest...

Für mich gibt es nach dieser Erfahrung keine Provokationstests mehr, höchstens mit Medis, wobei ich schon lange keine mehr nehme. Omega3 ist essentiell, einer von 47 Stoffen, wobei gerade dieser bei uns Mangelware ist und täglich zugeführt werden muß. Für mich ist das genau so, als wenn man das tägliche Vitamin C mal weglassen würde...

Viel Erfolg,

Karlson

PS: Damit sich der Spiegel schneller erhöht, bin ich damals auf die doppelte Dosis gegangen

aragorn
01.11.2008, 16:34
Hallo Karlson,

ok, dann eben 2 x 3 Löffel Lebertran, heute mittag hatte ich auch schon einen leckeren Karpfen, heute abend kommt noch ein Hering. (mit selbergemachten Kefir und 2 Esslöffel Blütenpollen). ;) ;)
Ist nur schade, einmal sündigen und dafür lange büßen.

Gruß, Peter

Emmi
06.11.2008, 11:27
Hallo Peter, hallo alle anderen
Wie in einem Anderen Thread schon geschrieben, kann ich keine Fischölkapseln mehr sehen.
Also habe ich mir Heute Lebertran besorgt.
Nun steht die Flasche hier und ich benötige von euch Erfahrenen noch einige Antworten bevor ich starte:
1.Wieviel meint ihr sollte ich davon nehmen (Bremer Schlüssel Lamotte)?
2:Und vor allem wie soll ich es nehmen? Einfach Eßlöffel, Augen zu und durch?
Bin gespannt ob es mehr bringt als alles andere, FiSchölkapseln reichten gar nicht aus.Es gab zumindest keine Verbesserung.Vielleich verhilft ja Lebertran zum positiven Durchbruch.
Ihr schreibt manchmal von o3, dann von Lebertran. Nutzt ihr 2 Produkte?
LG Emmi

Uli Dörwald
06.11.2008, 11:45
Hallo Emmi,

von Lamotte gibt es Lebertran (15 % O3, Vit. A + D, und mehr)
und es gibt Fischöl (30-36%) Omega3Säuren) Fischöl ist doppelt so teuer, hat (glaube ich) kein Jod (Wichtig bei Hashimotos, Schildrüsenüberfunktion) und wird mit Vit. E angereichert.

Du brauchst also vom Fischöl nur die Hälfte zu nehmen um auf die gleiche O3 Menge zu kommen. Lebertran nehme ich in der Regel 2 Esslöffel, aber ich esse auch extrem viel Fisch. Für den Anfang würde ich dir 3 Löffel mind. empfehlen. Vitamin A und D ist wichtig, gerade D kann der Körper nur am Licht bilden und stärkt das Immunsystem. Also im Winter auf jeden Fall Lebertran. Vitamin E würde ich dann noch dazu nehmen, vor allem solange du die Entzündung noch spürst.

Der beste Zeitpunkt ist mind. 30 Minuten vor dem Frühstück und: nicht Augen, sondern Nase zu, durch den Mund, oder gar nicht Atmen. Nenne ich Apnoe-Technik. 3 x tief einatmen, einen Tick ausatmen und dann brauchst du über eine Minute keinen Sauerstoff mehr. Alles Übung ;-) .
Auch wichtig: Immer im Kühlschrank aufbewahren! Etwas kräftiges zum Nachspülen: O-Saft, Karottensaft oder Tomatensaft.
Je länger der Abstand zwischen Einnahme und Essen, desto geringer die Gefahr des unangenehmen Rülpsens.

Ausserdem ruft Fett im Dünndarm ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl hervor. D.h., je grösser der Abstand, desto eher kein Hunger. Einige hier haben ihre Gewohnheiten schon dahin gehend geändert meist ganz auf Frühstück zu verzichten. Es fällt überhaupt nicht schwer. Man könnte Lebertran, aber auch Olivenöl so gesehen gezielt als Appetitzügler einsetzten.

Wünsche dir viel Erfolg und berichte, auch wenn es negativ ist. Einer freut sich immer ;-)

Quarks
06.11.2008, 12:20
Hallo Emmi,

ich nehme täglich mind. 15 g Omega-3-Fischöl von Lamotte (wiege ich mir in einem Schnapsglas auf der Küchenwaage ab). Lebertran habe ich auch zweimal probiert, aber da reagiert sofort meine Schilddrüse mit einer Überfunktion, vermutlich wegen dem Jod. Ich habe eine etwas vergrößerte SD sowie mehrere heiße und kalte Knoten darin.

Am Anfang habe ich es morgens auf nüchternen Magen mit Möhrensaft genommen. Nach einiger Zeit hatte ich dann Magenschmerzen - ich weiß allerdings nicht, ob es damit zusammenhing. Deshalb nehme ich es inzwischen abends vor dem Schlafengehen, das funktioniert besser, da ich meist immer noch etwas Hunger habe und so gesättigt ins Bett gehe. Ich nehme das Schnapsglas in ca. 3 Schlucken und jeden Schluck mit Möhrensaft oder warmen Wasser zusammen in den Mund. Nase zuhalten brauche ich mir nicht, ich emfinde das als überhaupt nicht schlimm. :)

Ich würde mich auch über einen Bericht von Dir freuen, egal ob es bei Dir hilft oder eben nicht. Auf jeden Fall viel Erfolg!

Tischi
06.11.2008, 12:48
Mein "Trick" ist einrühren des Lebertrans ins Annanssaft. Zum einen hat der einen starken Eigengeschmackt, der den Tran geschmacklich überdeckt und zum anderen ist da ordentlich Vitamin C drin, welches wiederum hilft, vom Körper "abgearbeitetes" Vitamin E (das dann selbst ein entzündungsförderndes Radikal ist (!)) in wieder nutzbares Vit E zurückzuführen. Wie Uli schon sagte, nehme ich im REgelfall noch 200 oder 400mg Vit E als Tablette.
Die längste Zeit habe ichs auch morgens als "Frühstücksersatz" genommen (man ist wirklich ne Weile satt). Aber da ich generell nen empfindlichen Magen habe, muss ichs manchmal auch in den Abend verlegen. Da kann er es besser ab.

Viel "Spaß" und Erfolg damit. Wobei der Erfolg eigentlich "sicher" ist, die Frage ist nur, wie groß er ist. Der eine kann weitestgehend bis vollständig auf Medis verzichten, der andere immmerhin mit weniger auskommen. Kommt aber sehr auf die eigene Krankheitssituation an, denke ich. Ist also nicht wirklich prognostizierbar.

Beste Grüße,
Philipp

SMODY
06.11.2008, 17:13
Also ich kann Fischöl des morgens noch nicht so wirklich gut leiden,deshalb nehm ich meist mittags ein Schnapsglas.Wenn ich am selben Tag noch Fisch esse auch nur ein halbes.Das kippe ich auf ex (mit zugehaltener Nase) und trinke anschliessend Tomaten oder Gemüsesaft.Wenn man dann doch noch mal dezent rülpsen muss schmeckt es nur nach Fisch in Tomatensoße.
Wenn mir auch nur ansatzweise übel ist,lass ich das Fischöl an dem Tag weg.Die Vorstellung es rückwärts zu frühstücken ist mir echt zuwider.
Smody

Emmi
07.11.2008, 19:34
DANKE für die vielen Antworten.
Gestern Abend habe ich es daß erste Mal getan(haha). Und ich muß sagen es ist einfach ekelig.
Mein Problem ist nicht nur der Fischgeschmack, fast schlimmer empfinde ich dieses ölige.Gräßlich, kostet wirklich Überwindung.
Vor dem Essen nehme ich es lieber nicht, denn ich kann es eher nicht gebrauchen an Gewicht zu verlieren. Eine Wirkung als Appetitzügler wäre eher schlecht für mich.
Ich beiß b.z.w. schluck mich durch und schaue dann wie es weitergeht.
Berichte von mir werden folgen.
LG Emmi

SMODY
07.11.2008, 20:45
Beim ersten Mal tut es noch weh,da denk mann es geht nie vorrüber...Hat meine Oma manchmal gesungen,ich hab immer gedacht das wär so ein Lied von Zarah Leander .Ging es dabei doch nur um Fischöl?
Smody

Emmi
07.11.2008, 21:56
Hi Smody,
der war gut. Hast mir damit die nächste Einnahme versüßt.
Schmunzel schmunzel...!
LG Emmi

taz2001
08.11.2008, 08:18
Hallo Leute,
werde ab heute auch mal mit Lebertran anfangen.
Mit der Einnahme kam mir da so eine Idee. Ich mache mir seit einiger Zeit abends immer einen Shake mit Milch und Kalt Gelatine für die Gelenke.

Jetzt kam mir der Gedanke Lebertran, Gelatine, Eiswürfelschale, Häppchen schneiden und weg damit. Zwei Fliegen mit einer Klappe....

Hat so etwas schon einer probiert ? Ist es überhaupt möglich Lebertran zu gelieren ?

Gruß
Ralf

Uli Dörwald
08.11.2008, 15:51
Hallo Ralf,
davon habe ich noch nichts gehört, wäre also eine interessante Inovation ;-)

Meine Schwiegermutter hatte ihren Kindern, (Eines davon ist meine Frau, ;-)) den Lebertran ins Müsli gemischt. War der Meinung verdünnt wäre er genießbarer. Was'n Blödsinn! Selbst von dieser schwerwiegenden Traumatisierung ;-) hat sich meine Frau erholt und hat etwa ein Jahr nach meinem Süchtigwerden aufgrund meines Erfolges auch angefangen mit Lebertran. Sie hatte Arthrose und konnte kaum schmerzfrei Laufen. Sollte am oberen Sprunggelenk operiert werden. Jetzt läuft sie 2 x die Woche 10 Km leicht&locker&schmerzfrei. Von OP ist nicht mehr die Rede.
In einigen threads wird ja über die Orthopäden hergezogen, weil sie nur 'akut' denken&handeln können. Und womit? Mit recht!

SMODY
09.11.2008, 13:31
Hallo Ralf,
Versuch macht kluch,probier es doch mal aus und berichte dann bitte.
Smody

atilla
09.11.2008, 15:09
also am besten.. und "schmerzfreisten" ist es in O-Saft. 2:1 verhältnis und rein damit. Ich verspreche... NULL Fischgeschmackt.
Ich bin nun in der 6ten Woche und muss glaube, dass es langsam anfängt zu helfen. Mal sehn was in den nächsten Wochen ist..
lg

taz2001
11.11.2008, 20:51
Hab da mal ne Liste gefunden mit den wichtigen Omega 3 säuren in verschiedenen Fischzubereitungen. Zur Zeit esse ich fast täglich Bismarkhäring und Rollmops. Morgens natürlich ein Pinnchen Lebertran, ist gar nicht so schlimm wie ich dachte, habe den von Caelo, aus dem Apothekerbedarf.

Gruß
Ralf

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Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, in welchen Fischen die „Öle“ enthalten sind. Die Angaben sind in g pro 100 g Lebensmittel. Dabei ist zu bedenken, dass es sich um einzelne Analysen handelt, der Gehalt aber durchaus deutlich schwanken kann. EPA = Eicosapentaensäure, DHA = Docosahexaensäure

EPA DHA

Aal, frisch, Fischzuschnitt 0,093 0,131
Aal, geräuchert 0,283 0,235
Aal, in grüner Soße 0,062 0,088
Auster, frisch 0,438 0,250
Barsch, frisch 0,080 0,211
Bismarckhering, Konserve 0,700 0,862
Brathering 0,709 0,862
Brathering, Konserve 0,709 0,862
Bückling 0,970 1,179
Dornhai/Seeaal/Schillerlocke 0,850 1,100
Fischfilet, gegrillt 0,060 0,215
Fischfilet Müllerin 0,060 0,215
Fischfrikadelle, paniert 0,050 0,175
Fischstäbchen, paniert, tief gefroren 0,050 0,175
Flunder, frisch 0,093 0,106
Forelle, blau 0,202 0,528
Forelle, frisch 0,202 0,528
Forelle, frisch, gegart 0,202 0,528
Forelle, geräuchert 0,259 0,677
Forelle, paniert, gebraten 0,145 0,352
Garnele, frisch 0,258 0,222
Hecht, frisch 0,033 0,074
Heilbutt, frisch 0,071 0,292
Heilbutt, frisch, gegart 0,071 0,292
Heilbutt, geräuchert 0,091 0,374
Hering, frisch, gebraten 0,709 0,862
Hering, gesalzen 0,843 0,546
Hering, Konserve in Öl 0,970 1,179
Heringsfilet in Sahne-Meerrettichcreme 0,450 0,580
Heringsfilet in Senfcreme 0,450 0,580
Heringsfilet in Tomatensoße 0,450 0,580
Heringsfilet, Matjesart 0,709 0,862
Heringsröllchen in Tomatensoße 0,450 0,580
Heringsrollen in Sahnesoße 0,450 0,580
Hummer, frisch 0,265 0,108
Kabeljau, frisch, gegart 0,064 0,120
Karpfen, blau 0,238 0,114
Karpfen, frisch, gegart 0,238 0,114
Katfisch, frisch 0,067 0,207
Kaviar, echt 0,741 3,800
Kaviarersatz 0,060 0,215
Kochfischwaren in Gelee 0,030 0,125
Krabben, frisch 0,170 0,150
Lachs, frisch 0,618 1,293
Lachs, geräuchert 0,690 1,457
Lachs, Konserve in Öl 0,618 1,293
Lachsrogen 0,983 1,363
Makrele, frisch 0,898 1,401
Makrele, geräuchert 0,504 0,699
Matjeshering, frisch 0,709 0,862
Matjeshering nach Hausfrauenart 0,500 0,621
Miesmuschel, frisch gegart 0,276 0,506
Muscheln im Weißweinsud 0,276 0,506
Rollmöpse 0,521 0,619
Rotbarsch, frisch 0,161 0,434
Rotbarsch, frisch, gegart 0,161 0,434
Sardelle 0,538 0,911
Sardellenpaste 0,763 1,292
Sardine, frisch 0,473 0,509
Schellfisch, frisch, gegart 0,059 0,126
Schleie, frisch 0,093 0,106
Scholle, frisch 0,093 0,106
Scholle, frisch, gebraten 0,093 0,106
Schollenfilet, natur, tief gefroren 0,093 0,106
Schwertfisch, frisch 0,108 0,531
Seehecht, frisch 0,199 0,202
Seeteufel, frisch 0,150 0,120
Seezunge, frisch 0,093 0,106
Seezunge, frisch, gegart 0,093 0,106
Seezunge, gebraten 0,093 0,106
Sprotte, geräuchert 0,501 0,802
Steinbutt, frisch 0,320 0,230
Stockfisch, tief gefroren 0,011 0,423
Thunfisch, Konserve in Öl 0,027 0,101
Tintenfisch, frisch 0,039 0,066
Tintenfisch, frisch, gebraten 0,039 0,066
Tintenfisch, ausgebacken 0,039 0,066
Zander, frisch 0,199 0,099

bechdidi
15.11.2008, 23:18
OMEGA 3 versus TNF-Alpha

noch 5 Tage, dann sind 5 Monate vergangen, seit dem ich die monatliche Remicade-Infusion gegen die tägliche 3-Esslöffel-Einnahme von Lebertran und Omega 3 - Fischöl eingetauscht habe! Das war ein guter, nein, das war ein perfekter Tausch!!
Ich muss Euch das jetzt in diesem Moment einmal mitteilen, weil es mir, nach Wochen körperlich schwerer Arbeit und nach einem schweren "Arbeitssamstag", so gut geht, wie seit Jahren nicht. Im Hintergrund läuft zur Zeit bei mir "Highway To Hell", aber ich glaube, nein ich weiss, ich bin in die andere Richtung unterwegs! Wenn ich demnächst wieder einmal ein wenig mehr Zeit habe, berichte ich detailliert über meinen "Omega 3-Weg"- und den meiner Frau, bei der "Omega3" langsam, aber sicher, positive Wirkungen zeigt!
Also: für alle "Omega 3 - Kenner - Liebhaber- Nutzniesser: weitermachen und weitererzählen (mein Urologe - Chefarzt - - man ist ja weit über die 50 und lässt die notwendigen Vorsorgeuntersuchungen selbstverständlich machen - hat mir, nachdem ich ihm meine Geschichte erzählt habe, wortwörtlich gesagt: "Herr bechdidi (????), ich rate meinen Kollegen immer, die Selbsthilfegruppen nicht zu unterschätzen. Ihre Geschichte mit "Omega 3" nehme ich sehr ernst").
Zum Schluss noch einmal mein Wunsch: Schmerzfreiheit für uns alle!
Dafür bete ich!
Gruss an alle
(bech)didi

schleckerlecker
15.11.2008, 23:22
Hallo bechdidi,

das freut mich sehr für dich, dass du so große Erfolge erzielt hast. Mach weiter so, es ist dein Weg.

Liebe Grüsse
Karola

bechdidi
15.11.2008, 23:35
Hallo Karola,

danke für Deine lieben Wünsche. Es ist richtig, es ist mein Weg! Aber es ist ein guter Weg! Vielleicht ist es auch für andere ein guter Weg!? Alle, die sich diesem Weg anschliessen möchten, mache ich hiermit Mut. Es ist bestimmt kein Hohlweg!!!
Gruss
bechdidi

Uli Dörwald
16.11.2008, 15:18
Hohlweg oder Holzweg, dein- oder mein Weg, egal, das Leben geht weiter und am interessantesten finde ich dass du bech in ( ) gesetzt hast. Bereitest du den Abschied vor, ;-)

Auch die Entwichlung in der Musik geht weiter. Wer 'Highway to hell' mag, mag auch dream Theater und die gesetztere Fassung für oldies : An evening with John Petrucci and Jordan Rudess. Natürlich findest du das alles auf youtubu, aber da versaust du dir nur den Genuss, aber zum anfüttern ganz gut, und kennst du Calvin Russell? Falls du es etwas bluesiger magst.
Ooops, ich bin ja gar nicht in der Plauderecke :schäm:

Soltar
17.11.2008, 18:08
15.10.2008 | 08:00 Uhr
Krill-, Robben- und Fischöle als Quelle für Omega-3-Fettsäuren nicht notwendig und ökologisch bedenklich

Algenöle oder positive Änderung des Lebensstils sind vollkommen ausreichend
Zürich (ots) - Schenkt man Werbestrategen und Medienberichten Glauben, so handelt es sich bei Krill-, Robben- und Fischöl um eine Art Wundermittel gegen alle möglichen Leiden wie Entzündungen, Herzleiden, Bluthochdruck, Diabetes oder chronische Schmerzen. Grund: Die Öle sind reich an den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA), die mit der Nahrung zugeführt werde müssen und unter anderem wichtiger Bestandteil der Zellwände sind und vor allem auch des Gehirns. "Doch wenn man die Sache eingehend studiert", sagt Sigrid Lüber, Präsidentin von OceanCare, dem Verein zum Schutz der Meeressäuger und ihrer Umwelt, "so zeigt sich, dass man auf Krill-, Robben oder auch Fischöl getrost verzichten kann und aus ökologischen Gründen auch sollte."
Das Erste, was jede/r unbedingt in Betracht ziehen sollte, wäre, den Lebensstil und vor allem die Ernährungsweise entsprechend umzustellen. So zeigen Studien, dass es nicht in erster Linie die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sind, sondern vielmehr die gesündere Ernährung als Ganzes, die die positiven Gesundheitseffekte bewirken[i] und der "moderne Mensch" derart viel Fast Food und frittierte bzw. hoch verarbeitete Produkte und so wenig frisches Obst und Gemüse konsumiert[ii], dass das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren (die tendenziell entzündungshemmend wirken sollen) und Omega-6-Fettsäuren (die tendenziell entzündungsfördernd wirken sollen) in der heutigen Ernährung bei 1:25 bis 1:50[iii] liegt, was meilenweit entfernt ist von dem Verhältnis von 1:1 bis 1:2, an das wir genetisch angepasst sind.[iv] "Sprich, eine Ernährungsumstellung ist vor diesem Hintergrund ohnehin angeraten, auch wenn man Omega-3-Öle als Nahrungsergänzung verwendet", so Sigrid Lüber.
Wer nicht bereit oder - z. B. krankheitsbedingt - nicht imstande ist, seine (Ess-) Gewohnheiten zu ändern, kann ausserdem problemlos auf Algenöle zurückgreifen. "Algenöl ist eine geeignete Alternative zu Krill-, Robben- Fischöl", sagt etwa auch Artemis Simopoulos, renommierter Omega-3-Forscher und Präsident der International Society of Nutrigenetics/Nutrigenomics (ISNN). Algen sind wohlgemerkt die eigentliche Quelle für DHA und EPA - entsprechend beziehen auch Fische und Krill diese Omega-3-Fettsäuren aus Algen. Und die aus Algen gewonnenen Öle stehen, was den Gehalt an DHA und EPA angeht, tierischen Ölen[v] und auch fetten Fischen[vi] in nichts nach. Auch zeichnen sich Algenöle dadurch aus, dass sie völlig schadstofffrei und von manchen Anbietern auch sehr schonend hergestellt werden - ein Aspekt, der bei den sehr empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren von grosser Bedeutung ist. Im Vergleich zu Krillöl, das stark beworben wird, ist Algenöl ausserdem sehr viel preisgünstiger. Und nicht zuletzt ist der Konsum von Algenölen - anders als der Verzehr von Krill-, Robben- und Fischölen - ökologisch völlig unbedenklich, denn er lässt die Weltmeere und deren Bewohner unberührt.
"Ein Aspekt von enormer Wichtigkeit", so Sigrid Lüber, "trägt der
Verzehr von tierischen Ölen doch seinen Teil dazu bei, dass die
Plünderung der Ozeane für die Zwecke des Menschen ungehindert
voranschreitet und dass die Ausbeutung manchem sogar
selbstverständlich und notwendig erscheinen mag. Hier ist eine
Bewusstseinsänderung - hin zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Meer
und seinen Geschöpfen - dringend vonnöten."[vii] Nicht nur sterben
Fische und Robben und letztlich auch Krill oft einen qualvollen Tod,
indem sie langsam ersticken, ausbluten oder mit Keulen und Hacken
erschlagen werden, auch die Weltmeere und deren Bewohner stehen kurz
vor dem Kollaps. Wenn es so weitergeht, werden alle Bestände bis 2048
kollabiert sein.[viii] Mit der Konsequenz, dass auch Meeressäugern
wie Walen, Delphinen und Robben zunehmend die Nahrungsgrundlage
entzogen wird.

Ein Artikel mit 13'000 Zeichen zum Thema ist bei OceanCare erhältlich.
ots Originaltext: OceanCare



Also ich bin mir nicht sicher, ob der Run auf Omega-3-Fischöle oder Lebertran wirklich negative Auswirkungen auf die Fischbestände hat. Beim Krillöel z.B. heisst es ja gross, dass der Fang nur ein Bruchteil sei des weltweiten Bestandes an Krill.

Interessant finde ich an diesem Link vorallem das mit dem Algenöl.


Gruss Soltar

Karlson vomDach
17.11.2008, 18:52
Hallo Soltar,

sehr interessanter Beitrag! Danke.

Jetzt wäre nur noch zu klären, ob wirklich die langkettigen Omega 3, nähmlich EPA und DHA, zu einem Großteil enthalten sind und nicht die Kurzketten wie ALA. Letztere werden nur zu einem äußerst geringen Teil zu DHA und EPA umgebaut, s. News Dr. Strunz. Ich dachte immer, in Pflanzen wären nur die kurzkettigen vorhanden, lasse mich aber gern überzeugen und stelle dann ggf. um!

Der zweite wichtige Punkt wäre das Verhältnis Omega 3 zu 6.

Jetzt mach ich mich auf die Suche ;)

Viele Grüße,

Karlson

Jürgen_33
17.11.2008, 23:42
Lieber Karlson,
ich bin gespannt darauf was Du rausfindest. Immer wieder finde ich es prima, wie hoch die Sachkompetenz bei einigen Mitgliedern ist. Bislang war mir von kurz- und langkettigen Omega-Säuren nichts bekannt. Ich kenne dies nur von Proteinen und da sind m.E. besonders die kurzkettigen interessant.
Grüße, Jürgen

Karlson vomDach
17.11.2008, 23:43
scheint nur DHA und so gut wie kein EPA zu enthalten. Meines Wissens werden die Eicosanoide aus AA bzw. EPA gebildet. Wenn dem so ist, haben wir leider doch keine Alternative zum Fischöl/Lebertran/Esther.
Mist!
Vielleicht findet jemand anders noch Infos???

Karlson vomDach
17.11.2008, 23:48
Hallo Jürgen,
danke!
Da haben wir wohl zeitgleich auf den Knopf gedrückt...

Kennst Du Dich mit Proteinen aus? Dann hätte ich gleich ein paar Fragen dazu...

Grüße,

Karlson

Maiglöckchen
18.11.2008, 10:05
Danke, Karlson.:hoch:

Maiglöckchen

bechdidi
18.11.2008, 10:51
Hallo Uli,

halte mich bitte nicht für einen Holzkopf, einen "Holzweg", der ja bekanntlich in die Irre führt, habe ich sicherlich nicht beschritten; auch nicht einen "Hohlweg", der mit seinen tief eingeschnittenen Rändern den Blick auf die umgebende Landschaft verbaut. Und was die Musik betrifft: AC/DC wurde in dem Jahr gegründet, in dem ich geheiratet habe. Ausserdem habe ich zur Zeit das Gefühl, dass ich positiv unter Spannung stehe, egal ob unter Wechsel-oder Gleichspannung.
Und: verabschieden möchte ich mich nicht, sondern nur einen lästigen Gast. Ansonsten: ich bin für alles Schöne offen.

Gruss
Dieter

SMODY
18.11.2008, 11:48
Hallo Fachkundige,
eigendlich habe ich einen zu hohen Blutdruck,den ich mit Medikamenten im Griff habe.Seit ich das Fischöl nehme,sackt er aber manchmal in den Keller und ich hab ständig eiskalte Hände und Füsse.Besteht da ein Zusammenhang,ich meine so was mal gelesen zu haben(von Bechdidi?),finde aber den Beitrag nicht mehr.
Smody

Uli Dörwald
18.11.2008, 11:56
Hallo (bech)didi , ;-)

Genauso hatte ich das gemeint: Abschied nur von dem Inhalt der Klammer. Ansonsten bitte nein, du wärst ein herber Verlust :-(

Hallo Helga,

das könnte ich gewesen sein, aber meine kalten Hände und Füsse gingen schon lange vorm Lebertran los, evtl. duch's Wettkampflaufen, also wenn man vom Jogger über'n Läufer zum LeistungsSportler wird.

Ich bin dank Wertemessung und Karlson auf die Spur gekommen. Wahrscheinlich ArgininMangel. Dafür sprechen noch ein paar andere Phänomene, wie schlechter Ammoniakabbau bei sehr starker Anstrengung.

Lieben

Quarks
18.11.2008, 12:24
Hallo Helga,

mein Mann hatte auch zu hohen Blutdruck und nimmt dagegen Medis. Seit ich das Fischöl nehme, ist er auch dabei. Nun war er wieder zum Checkup und der Arzt fragte ihn erstaunt, ob er seine Ernährung umgestellt hat oder sonst irgendetwas macht, da sämtliche Werte (Cholesterin+Blutdruck) so super gut sind. Er möchte demnächst die Medis langsam ausschleichen ... über kalte Hände und Füße klagt er nicht, aber er merkt ganz deutlich, daß er nicht mehr so "unter Strom" steht.

Hallo Karlson,

ich hab' mir nochmal das Buch von Lutz "Leben ohne Brot" hervorgekramt und er schreibt aus seiner eigenen Erfahrung und der behandelten Patienten, daß diese Ernährungsform vor allem bei degenerativen Zuständen hilft, bei entzündlichen Veränderungen sind die Ergebnise nicht so deutlich. Aber genau dort setzt die Sache mit dem Fischöl ja an, das hat er damals noch nicht gewußt! Demnach muß kohlenhydratarme Ernährung + Fischöl funktionieren, aber das weißt Du ja schon ;) . Ich bin weiter dabei und reduziere mit gutem Gewissen die KH zugunsten von Fleisch und Fisch.

aragorn
18.11.2008, 18:33
Hallo Smody

omega-3 wirkt blutdrucksenkend.
Wenn du jetzt noch Med gegen den Bluthochdruck nimmst....vielleicht ist das das Guten zuviel??
Nur mal so als Überlegung.....wäre vielleicht zu überdenken eines davon zu reduzieren??

Gruß, Peter

taz2001
18.11.2008, 18:38
Hallo peter,
ich vermute mal eher Blutdruck regulierend. Ich habe eigentlich zu niedrigen Blutdruck aber seit dem Lebertran habe ich weder Schwindel Attacken, noch die extreme Müdigkeit.

Gruß
Ralf

Karlson vomDach
18.11.2008, 21:54
Hallo Maiglöckchen,
gern geschehen!

Hallo Smody,
wie Uli schon schrieb, Arginin-Mangel. Ich kenne inzwischen mehrere Meßwerte von verschiedenen Menschen: fehlt sehr oft! Gibts in der Apo als loses Pulver. Sehr ekelig!!!
Magnesium müßte auch helfen, fehlt auch bei den meisten. Ist aber nicht leicht in den Körper zu bekommen und hat eine Art "Nebenwirkung" auf dem Örtchen...
Wenn Du die News auf den beiden Strunz-Seiten durchackerst, müßtest Du sehr viel zum Thema finden!

Hallo Manu,
bezüglich Dr. Lutz hatten wir die gleichen Gedanken, besonders als ich von seinem Schlaganfall gelesen hatte. Na gut, er ist inzwischen weit (?) über 90...

Viele Grüße,

Karlson

Maiglöckchen
19.11.2008, 08:59
Hallo zusammen,
in der Chaoten-Pubertätsphase meines jüngeren Sohnes wurden mir bei erhöhtem Blutdruck Betablocker verordnet. Irgendwann bin ich dann durch das Forum auf die Lebertraneinnahme gekommen. Über die Jahre habe ich die Betablockerdosis von einer ganzen, halben, viertel bis gar keine Tablette wieder abgebaut. Eigenmächtig, ohne Arzt, sozusagen. Heute ist alles wieder normal.:)

Maiglöckchen

aragorn
19.11.2008, 09:04
Hallo taz,
ok, regulierend, in Smodys Fall eben vielleicht senkend.

Peter

bechdidi
19.11.2008, 10:43
Hallo Smody,

korrrrekt! Bei über 6 g Omega 3 pro Tag hatte sich mein Blutdruck (der sonst bei 120/80 lag- und auch wieder liegt) deutlich abgesenkt. Die von Dir genannten Symptome zeigten sich bei mir ebenfalls. Bei bis zu 4,5 g/d habe ich weder Blutdruckwehwehchen noch Bechterewsäbelrasseln.
Gruss
Dieter

SMODY
19.11.2008, 15:58
Ja,so wird es wohl sein.Mein Doc hat mir die selben Pillen jetzt in halber Dosierung verschrieben weil ich sie ja teile.Wird schon wieder.Und wenn nicht,muss ich was anderes ausprobieren.Blutdrucktechnisch geht es schon wieder besser,dafür meckern diverse Gelenke.
Smody

bechdidi
14.12.2008, 23:05
Nanu, nana?

Gibt es hier denn gar nichts Neues
fragt
Dieter

Jannes
15.12.2008, 11:57
ich teste seit ein paar Tagen fischöl kapseln

2 Kapsel enhalten 860mg EPA und 580mg DHA sind also 1,44 gramm pro tag die ich nehme.

Bisher kann ich nichts dazu sagen

Uli Dörwald
15.12.2008, 14:21
Mein Lebertran ist alle, muss gleich zur Apotheke neues holen. Dann schau ich noch schnell bei der Bank rein, was die Aktien machen ;-).

Eigentlich wollte ich dieses Jahr noch Generalcheck beim Arzt machen, aber ich glaube das wird nix mehr. Sollte vielleicht auf 3-Jahres-Intervalle wechseln.

Soltar
15.12.2008, 17:23
...so hiess es.


Jannes - das wäre ja laut dieser Studie eindeutig zu wenig!

Solche Mengen habe ich ja auch schon vielfach ausprobiert, und man bleibt dann eben ratlos zurück und wartet auf irgendeine Wirkung, die nicht eintrifft.

Aber such mal ein Produkt, dass eben diese hohe Dosierungen aufweisen von 4 - 5 g, ohne das man 10 oder mehr Kapseln schlucken muss, und das auch noch bezahlbar ist.


Oftmals heisst es: "Omega-3-Produkt in Superdosierung", und dann hat es nur gerade 0,5 g in einer Kapsel drin..


:nae:




Wer mag schon soviele Kapseln täglich schlucken, die ja oft auch aufstossen. Dann isst man vielleicht Teigwaren mit Käse, oder was, und schluckt noch Fischölkapseln, was sich nachher eben auch geschmacklich "meldet"... Ein kulinarischer Sündenfall irgendwie... :eek:


Aber eben - es wäre ja ev. die Möglichkeit mit einem Omega-3-Produkt aus Algen vielleicht Ersatz zu finden? Dazu bräuchte es dann aber ein ebensohochdosiertes, bezahlbares Produkt aus diesem Rohstoff. Da hätte ich zumindest auch noch nichts vergleichbares entdeckt...


Denn es hiess ja: Fische kriegen diese Omega-3-Anreicherung auch nur aus eben ihrer Nahrungsgrundlage... (die fressen Algen??) ...wie auch immer.


Gruss Soltar

Jannes
15.12.2008, 17:47
ich gehe aber mal davon aus, dass die nötige Dosis an Omega 3 abhängig von dem Konsum von O6 is. Da ich da schon länger drauf achte, sollte man zumindest annehmen das bei mir auch eine geringere Dosis hilft. Naja, soweit die Theorie.

Hatte hier nich mal jemand ausgerechnet wieviel O3 in einem Esslöffel Lebertran sind? das würde mich nochmal interessieren

Uli Dörwald
15.12.2008, 23:23
Das siehst du ganz richtig Jannes: Es kommt auf das Verhältnis an.

ich kopiere mal etwas eilig ergoogeltes von isodisnatura rein:

Omega-3 und omega-6

Das Gleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren ist für das körperliche und geistige Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung.
Als der Homo Sapiens wahrscheinlich im Gebiet der großen Seen Westafrikas entstanden ist, wo sich sein Gehirn ausgebildet und entwickelt hat, wies die Nahrung dieser ersten Menschen ein vollkommenes Gleichgewicht zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren auf (und war zudem arm an gesättigten Fettsäuren).
Man ist heute der Ansicht, dass dieses Gleichgewicht die Grundlage für den Aufbau von Gehirnmembranen schuf, die eine ideale Flexibilität und Fluidität für die Weiterleitung der Nachrichten zwischen den Neuronen aufwiesen.

In unseren westlichen Gesellschaften liegt das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren bei 1/10 zugunsten der Omega-6-Fettsäuren und in manchen Bevölkerungskategorien sogar bei 1 zu 25. Darüber hinaus ist unsere Ernährung sehr reich an "gesättigten" Fettsäuren wie sie in Butter oder den Fetten von tierischem Fleisch vorkommen, die bei Raumtemperatur in fester Form vorliegen. Wenn unser Organismus diese festeren Fette zu sich nimmt, fehlt es den Zellmembranen an Flexibilität, was wiederum ihre Funktionen beeinträchtigen kann.

Daneben hat das Verhältnis Omega-3/Omega-6 einen tief greifenden Einfluss auf alle entzündlichen Reaktionen im Körper. Die Ergebnisse mehrerer wissenschaftlicher Studien lassen vermuten, dass Omega-3-Fettsäuren zur Eingrenzung entzündlicher Phänomene beitragen, während Omega-6-Fettsäuren (und gesättigte Fette) entzündliche Reaktionen fördern und allergische Reaktionen verstärken könnten (Simopoulos, 2002).

Es ist somit von herausragender Bedeutung, dass dem Ungleichgewicht bei den essentiellen Fettsäuren durch den Verzehr jeweils geeigneter Mengen der unterschiedlichen Fette entgegengewirkt wird.
Ein Verhältnis von 4 : 1 zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren wird im allgemeinen für die Funktionsweise des Organismus als optimal angesehen.
Ein gestörtes Omega-3-/Omega-6-Gleichgewicht kann die Funktionen des Organismus beeinträchtigen und die Entstehung gewisser Pathologien fördern. Ebenso scheint eine Ernährung, die ein optimales Gleichgewicht zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren von 4:1 bietet, der Entstehung dieser Pathologien vorzubeugen.


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Ich meine die Eskimos liegen so bei 1:1, aber das wissen Peter oder Karlson sicher besser.
Ich komme mit 2 Esslöffeln Lebertran aus, aber auch nur deshalb weil ich Landsäugerfett mit viel Omega 6 möglichst vermeide (nur Wild, Rind, Perlhühner, Strauss, etc.) und bis zu 3x am Tag Fisch esse.

aragorn
16.12.2008, 07:03
Hallo Jannes

in einen Esslöffel passen ca. 8-10g, bei einem Gehalt von ca. 15-18% O-3 im Lebertran entspricht ein Esslöffel ungefähr 1,5 gramm O-3.

Gruß, Peter

SMODY
16.12.2008, 10:32
So,ich gestehe es:ich kriege kein Fischöl mehr durch den Hals.Hiermit gebe ich öffendlich zu ein Schwächling und eine Lusche zu sein und kein Durchhaltevermögen zu haben.
Es war wohl einfach nicht mein Weg.Dummerweise hat mein Blutdruck ziemlich zickig drauf reagiert,was dazu führte,das mir oft spontan sehr über wurde.Die Vorstellung wie ich das Fischöl rückwärts frühstücke hatte leider den Effekt,das mir beim Anblick der Dose schon schlecht wurde.Ich steige wieder um auf Kapseln und hoffe auf diesem Weg meine Psyche zu überlisten.
Smody

Uli Dörwald
16.12.2008, 10:41
Danke Peter,

dann habe ich mit meinen 2-3 Esslöffeln schon mal jeden Morgen meine 3-4,5 gr intus, ;-).

Im August 08 hatte ich ja mal meine Wertre messen lassen und lag bei 3 Omega 3 Werten in ml/l (Erster Wert Ergebnis, zweiter angebliche Norm Unter- und Obergrenze):

Alpha-Linolensäure 25 15-30 (also oberer Norm)
EPA 284 20-55 (weit über der Norm)
DHA 186 50-110 ( über der Norm)

omega 6

Linolsäure 801 810-1320 (leicht unter der Norm)
gamma-Linolensäure 5 10-30 (unter der Norm)
Homo-gamma-Linolensäure 20 32 75 (weit unter Norm)
Arachidonsäure 178 185-335 (unter der Norm)

Damit habe ich einen Omega 3-Index von 13,8 über der Norm von 6-8 %.

Wo ich gerade dabei bin: Cholesterinwerte:

Gesamt 260 150-200 (über der Norm)
aber aufgemerkt:

HDL (das Gute) 134 40-80 (Über der Norm)
LDL (das Fiese) 92 50-130 (ziemlich mittig)

Maiglöckchen
16.12.2008, 11:05
Du bist nicht allein, Smody. :trost:

Maiglöckchen

SMODY
16.12.2008, 11:56
Ach?
Smody

Jannes
16.12.2008, 17:18
also was den Text von "isodisnatura" angeht, davon halte ich noch soviel weil dort wieder mal die gesättigten Fettsäuren so schlecht bei wegkommen und das diese entzündungsreaktionen verstärken sollen, höre ich auch zum ersten mal.


Das mit deinen persöhnlichen Werten is allerdings sehr interessant. Da würde mich mal interessieren wo du das hast testen lassen und wie teuer es war.

Uli Dörwald
16.12.2008, 23:03
Da man es eh privat zahlen muss freut sich sicher jeder Arzt wenn er das Blut in ein Labor schicken darf. Ich habe es bei Nils Schulz-Ruthenberg machen lassen. Letztlich kannst du alles testen lassen was du willst.

claudi
19.12.2008, 07:01
Hallo zusammen,
nach längerer Forumsabstinenz und einigen(leider erfolglosen) Versuchen meinen vermeintlichen Russen oder einen seiner Verwandten(da streiten die Gelehrten) mit konventionellen Medis in Schach zu halten...z.B. MTX..und verschiedenen Morphinen(Targin, Jurnista) habe ich gerade einen nicht gerade angenehmen Entzug von diesen Medis hinter mir.
Auf der Suche nach Alternativen bin ich nun vor allem durch meine Hausärztin auf Omega 3 und dadurch auf diesen Post gestossen.
Habe eure Beiträge mit großem Interesse gelesen und möchte nun auch einen Versuch starten(hab ja nix zu verlieren;-))..ernährungstechnisch verzichte ich schon seit mehreren Jahren soweit möglich auf Schweinefleisch und denke mich bis auf 2 Tassen Kaffee am Morgen(die brauch ich einfach;-)) recht abwechslungsreich und gut ernähre.
Ich nehme als Zusatzvitamine C und E, und Magnesium zu mir. Habe mir nun den besagten Lebertran besorgt, mit 2 Esslöffeln am Morgen gestartet und nehme momentan 2 Kapseln Omacor täglich.
Omacor ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Vorbeugung gegen (erneuten)Herzinfarkt und in einer OFF-Label Studie wurde festgestellt das es auch bei Schuppenflechte und anderen Rheumatischen Erkrankungen seine Wirkung zeigt. Meine Ärztin ghat es mir nun zur Verfügung gestellt um es zu testen, weitere Packungen muß ich jedoch selbst zahlen, was nicht gerade günstig ist(100 Stück etwa 100,- Euro). Das würd ich ja sodenn es helfen würd gern tun, nur habe ich nach euren Berichten so meine Zweifel ob diese Menge denn überhaupt ausreichend ist(nach 10 Tagen soll ich die Dosis halbieren) und ich das gleiche (oder mehr) nicht mit dem hier erwähnten Omega 3 von Lamotte erreichen kann?
Laienhaft erklärt soll Omacor aus den Algen gewonnen werden die die Fische verzehren und somit direkt von der Quelle stammen.
1 Kapsel Omega-3-Säuren-ethylester 90 1000 mg hat einen Gehalt von 840 mg Icosapent-Etyl(460mg) und Doconexent-Etyl(380 mg) und (3-sn-Phosphatidyl)cholin aus Sojabohnen..
Hat vielleicht jemand davon gehört und was ist von der Menge zu halten?

Uli Dörwald
19.12.2008, 08:59
Hallo Claudi,

ich kann deinen Verdacht, Lebertran sei besser und billiger auch nur laienhaft bestätigen. Nach meiner Beschäftigung mit der Unterschiedlichkeit von tierischem und pflanzlichen Omega 3-Säuren (nichts anderes wird in diesem teuren Präparat sein!) ist folgendes hängen geblieben: Unser Körper kann zwar aus den pflanzlichen Omega 3 Säuren auch die von uns benötigten alpha- Linolensäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahehaensäure (DHA) bilden, braucht aber von den pflanzlichen viel größere Mengen und braucht auch viel mehr Energie (Arbeit schadet nicht,-)).
Je höher also ein Meereslebewesen in der Nahrungskette ist, desto besser und unseren Bedürfnissen entsprechender sind die in ihm enthaltenen Omega3Säuren. Danach wären Algen das Schlechteste und Meeressäuger-Erzeugnisse (Walfleisch, Robben, etc,) das Beste. Lebertran ist insofern ein Kompromiss: Das billigste und beste, auch bei Ökogewissen in mittlerer Position, solange wir keine Delphine melken können ;-).

Natürlich kann man alle wissenschaftlichen Thesen und Erkenntnisse anzweifeln, aber vielleicht kann jemand die Stoffwechselprozesse noch besser erkären. Ich hatte übrigens mit Orthomol-arthro (andere mit Orthomol-rheuma) sehr gute Ergebnisse, und die kosten die Hälfte als Monatspackung (ca. € 60,- /m),

claudi
19.12.2008, 09:21
Ja es geht mir ja um laienhafte Erklärungen, denn oft sind die besser als die der Docs, weil das sie das Leben schreiben..
billiger wären ja dann doch noch meine 100 Stück für 100 Tage.
Die Ärztin meint halt das pflanzliche sei deshalb besser weil von den Tieren, die die Algen fressen nur ein Bruchteil von dem aufgenommen wird was in den Algen steckt..versteh nun wer will..denn wenn ich mir die Werte anschaue wäre in dem Lamotte Fischöl ja erheblich mehr(also doch kein Bruchteil) da ich aber leider kein Chemiker bin und die Esther Verbindungen nicht deuten kann.. grübel..werd heut mal in der Apo meines Vetrauens fragen..vielleicht kennt sich da ja jemand aus..ob da mg gleich mg ist..

Karlson vomDach
19.12.2008, 09:49
Hallo Claudi,

Lebertran hätte mir zu wenig Omega3: 15%, enthält aber wie Fischöl langkettige O3.
Omacor ist ein sogenannter Ethylester, bei dem die drei Fettsäuren vom Glyzerid-Molekühl getrennt wurden, so zu sagen Omega 3 in konzentrierter Form! Etwas billiger sind die Ester-Kapseln vom Strunz.
Was ich nicht weiß, aber vermute: Icosapent- und Doconexent- : Sind das im wesentlichen die freien Fettsäuren der von Uli schon genannten EPA und DHA, also für uns hochwertige, langkettige, "tierische" Omega3? Frag mal den großen Google.
Zur Menge: Jede kapsel enthält 90% Omega3, also 0,9g, wobei keine 6er enthalten sind. Um die Fettanteile im Körper zu ändern, wird es wohl nicht reichen. Preiswerter ist das von Dir genannte Fischöl, leider nur mit ca.35% Omega3. Ich komm auf 12g O3...

Wirksam sind für uns nur die langkettigen O3, schau mal in die News beim Strunz (de und com). Kurzkettige können im Körper zwar umgewandelt werden, leider nur zu einem äußerst geringen Teil. Spar Dir das Öl...

Noch ein Tipp: Ob Lebertran oder Fischöl: Ich halte mir immer die Nase zu und trinke Holundersaft hinterher. Will gar nicht wissen, wie es schmeckt. Ich glaube, wenn ich das nicht machen würde, würde ich irgendwann damit aufhören, vor ekel!

Hallo Uli,
ALA (Alpha-Linolensäure) ist kurzkettig und pflanzlichen Ursprungs.

Viele Grüße,

Karlson

Uli Dörwald
19.12.2008, 18:27
Moin Karlson,

aber wenn es bei mir im Blut ist, dann ist es doch (säuge)tierisch ;-), oder meinst du wir können es nicht selbst herstellen, sondern nur über pflanzliche Nahrung aufnehmen?

Lebertran hat zwar weniger als die Hälfte an Omega 3, dafür ist es aber halb so teuer und hat viele andere gute Sachen wie Vitamin A und D. Gerade in der lichtarmen Jahreszeit würde ich deshalb Lebertran vorziehen. Nase zu oder einfach nicht atmen geht auch, aber ich kenne tatsächlich Leute die den Geschmak ausdrücklich mögen. Sowas gibt's auch.

Hallo Claudi,

ich habe mehrfach genau das Gegenteil von dem gehört und gelesen was deine Ärztin gesagt hat. Werde ich mal weiter forschen.

Merkwürdig finde ich ja auch dass dieser 'Anreicherungsgedanke' vor Jahren als die Begeisterung für Omega 3 über die Stränge schlug Fischmehl in Schweine- und Hühnerfutter gemixt wurde um die Qualität der Erzeugnisse zu steigern. Hat aber nix gebracht. Bei mir hat es allerdings messbar was gebracht, also Lebertran, nicht Fischmehl. Habe Werte die fast schon die der alten Eskimos erreichen.

Soltar
19.12.2008, 18:39
12 g Omega-3-Fettsäuren?

Möchte ja nur wissen wie mans schafft soviel sich einzuverleiben...

Quarks
19.12.2008, 21:59
12 g Omega-3-Fettsäuren?

Möchte ja nur wissen wie mans schafft soviel sich einzuverleiben...

ganz einfach: morgens ein Schnapsglas mit 18 g Omega-3-Fischöl und abends das gleiche nochmal - ich hab' überhaupt keine Probleme mit dem Geruch und Geschmack - bin seit 18.7. dabei

Karlson vomDach
19.12.2008, 23:10
Moin Uli,

jetzt bin ich mir nicht sicher: Es kommt wohl auch in Säugetieren vor. Soweit ich weiß, ist es allerdings öfters planzlichen Ursprungs (Algen, Leinöl, Rapsöl, Walnußöl). Herstellen können wir es auch nicht, ist ebenfalls essentiell. Ich glaube, dass der Körper die jeweiligen Eicosanoide (Gewebehormone) aus den langkettigen O3 (EPA) und O6 (AA, der "Freund" des Russen ;) ) bastelt.

Auch mit den Vitaminen hast Du theoretisch recht, nur sollte man bei den höheren Dosierungen unbedingt messen und das macht hier keiner...

Viele Grüße,

Karlson

claudi
20.12.2008, 07:03
Danke für eure Gedanken, habe nun beschlossen folgende Mengen in mich hinein zu schaufeln;-)..morgens 2 Eßl. Lebertran(lecker vom Dorsch nach bremer Schlüssel;-))..und in Zukunft(wenns die Apo geliefert hat) Abends 1-2 Eßl Omega 3 Öl..denke das sollte dann bei fast täglichem Fischgenuss wohl reichen um nen annehmbaren Pegel zu erzeugen.Denn egal welche Kapseln, mal abgesehen welchen Ursprungs sie sind.., es ist erheblich teurer als aus der Pulle;-).. Bin gespannt was die nächsten Monate bringen..denn momentan wo ich sozusagen medikamentenfrei (über)lebe...haben mich die Schmerzen ziemlich im Griff:-(..es kann nur besser werden..

bechdidi
21.12.2008, 13:06
Hallo Omega 3 - Gemeinde,

am 20.Juni 2008 erhielt ich die letzte Remi-Infusion, am gleichen Tag habe ich auch die zusätzliche Basistherapie mit Sulfasalazin abgelehnt und bin ein paar Tage später zu Euch Omeganern gestossen. Das ist jetzt 6 Monate (in Worten: 0,5 Jahre) her. Seit diesem denkwürdigen Datum ernähre ich mich aber auch säugetierfleischfrei und: ich bin immer noch beschwerdefrei!!
Unser Anbau steht, das Dach ist dicht, und ich bin schon ganz heiss auf den Innenausbau. Die Omega-3-Zufuhr habe ich jetzt auf 2,25 g/d drosseln können. Wahrscheinlich begünstigt durch die konsequente Ernährungsumstellung.
Meine Frau (Ihr erinnert Euch sicher, sie hat RA) verspürt bei einer Zufuhr von 4,5 g Omega 3 pro Tag eine wesentliche Verbesserung ihrer Beschwerden. Wenn alles so bleibt, wird das Jahr 2009 für uns ein Jahr, in dem wir unseren Aktivitäten ohne körperliche Beeinträchtigungen (ausser den altersbedingten, natürlich) nachgehen können.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und schmerzfreies neues Jahr.

Liebe Grüsse an Euch alle
Euer
Dieter

Quarks
21.12.2008, 13:16
Hallo Dieter,

danke für Deine so positive Rückmeldung - freut mich echt für Dich / Euch! Macht weiter so! Ich hoffe, Du wirst Dich hier nicht ganz verabschieden und immer mal wieder berichten ...

... und ebenfalls gesegnete Weihnachten für Euch und alle hier.

Uli Dörwald
22.12.2008, 11:49
Ernährung für schlauere Babys:

Z.B. nachzulesen im aktuellen Spiegel (52 vom 20.12.08) dieser Woche auf Seite 112, War leider online noch nicht zu finden:

Wer die guten Effekte der Omega-3-Fettsäuren für sich nutzen will, muss allerdings nicht zu Rollmöpsen oder Bratheringen greifen und kann auch den Nachwuchs mit Lebertran verschonen.

Das jedenfalls ist bei der Babyfütterung zu Dortmund herausgekommen. In der Studie haben die Forscher erstmals nachgewiesen, dass ein bestimmter Bestandteil des Rapsöls (Alpha-Linolensäure) von den Babys in hochwertige Omega-3-Fettsäuren umgewandelt werden kann. " Die Metabolisierung hat geklappt", sagt Mathilde Kersting, die das genaue Ergebnis bald in einer Fachzeitschrift vorstellen will.

_________________

Auch ich möchte allen ein frohes, friedliches und besinnliches Fest 08 wünschen.

Lieben

Soltar
26.12.2008, 02:49
Hallo

Auf der Hp Omega-3 mit dem schweizer Kürzel hinten ist wirklich viel Interessantes zu lesen, nicht nur über Omega-3. Da aber hat es z.B. auch die Angaben, für welche Krankheiten man wieviel Omega-3 benötigt. Dann hat es auch einen Verbrauchertest, wo verschiedene Omega-3-Produkte getestet wurden, und einen Testsieger, -zweiten usw. und auch Preis - Gehalt.

Nun - es hat ein Produkt, wo soviel Omega-3 drin ist, dass man wohl nur sieben...acht Kapseln pro Tag schlucken müsste. 5 G Omega-3 - das bräuchten wir ja etwa - täglich, kostet aber mindestens auf den Monat gerechnet 100 Euro. Das aber bei den Produkten wo eben 10....20 Kapseln genommen werden müssten pro Tag! Das Produkt mit den nur sieben ...acht Kapseln täglich kostet mehr, also etwa zwischen 120 Euro und 140 Euro monatlich.

"Wer kann das bezahlen...." *sing* :) :(

Gruss & schönen Stephanstag

Soltar

grischan
27.12.2008, 21:53
Guten Abend,

ich habe mich hierher verirrt, da ich im Strunz-Forum von Karlsons Erfolgen mit der O3 Einnahme bei MB las.

Ich habe MS, was ja nicht so viel anders ist wie MB. Auch autoimmun und Entzündungen.

Omega 3 ist auch bei MS wichtig und es gibt einige Berichte über Erfolge in der Therapie mit O3. Natürlich abseits der Schulmedizin. Nur bisher habe ich noch nix von der Möglichkeit mit dem Fischöl gehört und auch die sehr hohen Dosierungen, so wie Ihr sie bei MB nehmt waren mir in der Höhe neu. Und gerade die Dosierung scheint ja der springende Punkt zu sein.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe mir das Fischöl besorgt und kippe nun täglich einen halben Eierbecher (ca. 3 g O3) hinunter.

Ich werde mal schauen, wie es wirkt. Ich weiß, es kann dauern. Nach einer Woche geht es mir schon gefühlt besser. Ja, kann Placebo sein;-)

Also, ich wollte nur Danke sagen an Karlson und auch an dieses Forum für die Information mit dem O3 bzw. dem Fischöl. Leider gibt es für MS kein so offenes Forum für alternative Therapien. Da geht es meistens nur um Schulmedizin. Pharma lässt grüßen.

Grüße
Chris

Uli Dörwald
27.12.2008, 22:29
Willkommen Chris,

lass dich nicht täuschen Chris, die 'Alternativen' sind auch hier in der Minderzahl. Sie reissen nur das Maul weit auf, und das ist auch gut so ;-).
In der Integrativen Medizin fliesst ja auch immer mehr 'Alternatives' ein und nur weil etwas 'alternativ' ist heisst ja noch lange nicht, dass es nicht wissenschaftlich bewiesen oder beweisbar ist, auch wenn es der Pharmaindustrie nicht passt.
Leider ist Eigenverantwortung und Selbstdisziplin weder rezeptpflichtig noch pharmakologisch synthetisierbar. Nur die Schreiberlinge dieser 'Ab-heute-helfe-ich-mir-selbst-Bücher' haben es verstanden Kohle damit zu machen. Eigentlich sollte solchen Büchern gleich ein Staubwedel beigelegt werden ;-)

Emmi
27.12.2008, 23:07
Hallo Uli,
deinem ersten Satz "die Alternativen sind auch hier in der Minderzahl" kann ich nicht ganz zustimmen. Bist du dir sicher daß das so ist? Oder gibt es nicht vielleicht einige, die es genauso wie du mit Ernährungsumstellung und Sport halten und leider trotzdem nicht so tolle Erfolge wie du und andere erzielen?
Zu diesem Personenkreis gehöre zum Beispiel ich- und ich muß sagen mich nerven in diesem Zusammenhang ständige Erwähnungen von Eigenverantwortung und Selbstdisziplin.
Zwischen den Zeilen klingt das immer so als wenn alle ,die regelmäßig auf Medis wegen MB angewiesen sind, diese beiden Eigenschaften nicht hätten.
Vielleicht ist dir das gar nicht bewußt, aber so kommt es häufig rüber. Zumindest für jemanden der sich abstrampelt/ immer weiter darum kämpft und doch nicht aus der Schmerzschleife rauskommt.
Vielleicht reissen diese Personen (um es in deinen Worten zu formulieren) nur ihr Maul nicht so weit auf- was vielleicht auch gut so ist.

Abschließend, ohne Ärger verursachen zu wollen, muß ich sagen daß mir an manchen Stellen ein liebes Wort oder guter Ratschlag viel mehr zum Durchhalten und vor allem Weiterversuchen verhelfen würden als diese teilweise provokanten Äußerungen.
Das mußte ich mal loswerden
Emmi

Uli Dörwald
28.12.2008, 00:17
Hallo Emmi,

und danke für die versöhnlichen Worte. Wenn mich etwas nervt, dann die Waschkörbe voller mails von Leuten denen Ernährung und Bewegung helfen, sie aber sich nicht trauen hier mal den Schnabel aufzumachen. Die wollte ich eigentlich provozieren, weil ich mich hier manchmal so einsam fühle, aber weiss das ich es nicht sein sollte. Viele werden und lassen sich leider hier immer schnell verschrecken, leider.
Ich finde es aber toll dass du hier überhaupt liest und es tut mir leid, wenn deine Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt werden. Natürlich kann es sein, dass du einen schwereren Verlauf oder eine Fehldiagnose hast, da kann ich leider nicht so hinter die Kulissen gucken. Und ob du alles richtig machst, oder etwas falsch...?
Nur wer stetig sich bemüht....

Ich weiss auch manchmal nicht warum es mich wieder erwischt hat, aber ich weiss wie ich mir helfen kann und ich weiss wie ich mir helfen könnte falls es schlimmer wird, denn ich habe noch lange nicht alle Register gezogen die einem hier im Forum aufgezeigt werden. Darüber bin ich sehr froh und möchte allen danken und alle motivieren nichts unversucht zu lassen. Immerhin brauchte ich nach der Humpelei der letzten Tage weder zum Arzt noch stärkere Tabletten als ASS zu nehmen. Das verdanke ich nicht nur Eigeninitiative und Selbstdisziplin, sondern auch der Möglichkeit mich im Internet und in diesem Forum zu informieren.

Lieben

Emmi
28.12.2008, 01:27
Hallo Uli, danke für deine Antwort.
Aber was heißt du findest es toll, daß ich hier überhaupt lese?
Ich lese regelmäßig- und nicht nur hier.Denn es gibt auch Leute die dies tun - und trotzdem nicht hier schreiben können:Ich hab das alles voll im Griff, und wenn das nicht reicht weiß ich sogar noch mehr.
Und nicht wegen fehlender Selbstdisziplin und Eigenverantwortlichkeit- sondern trotz dieser beiden Eigenschaften.Leider...!
Zu deiner Einsamkeit-hast du mal überlegt ob teilweise provokante Aussagen wie die von mir kritisierten nicht vielleicht die Ursache dafür sind ,daß viele Forumsteilnehmer in diesen Threads nicht mehr schreiben?
Stell dir vor ,du bist am Ende deines Lateins, suchst Hilfe und dann kommen Antworten wie:
-machst du alles richtig oder etwas falsch?
-hast du eine Fehldiagnose?(oder hast du vielleicht eine?)
-bemühst du dich stetig?
Ich kann dir sagen, mir geht es momentan so und ich reagiere sehr empfindlich darauf.
Trotzdem ist dies immer die erste Seite die ich aufrufe, immer in der Hoffnung neue Wege zu finden.
Vielleicht komme ich irgendwann auch noch zu meinem Ziel und schmunzele dann über alles- wer weiß...
Aber ich hoffe dann trotzdem nicht zu vergessen, daß es mir mal anders ging und es Personen gibt denen es immer noch so geht.
LG Emmi

Emmi
28.12.2008, 01:50
Nun aber genug der Ernsthaftigkeit.
Uli ich hoffe du nimmst mir die offenen Worte nicht krumm.
Aber ich denke nur wenn Jeder sich hier auch wohl- und ernstgenommen fühlt, ist ein effektiver erfolgreicher Austausch in diesem Thread möglich.
Und der ist jawohl unser aller Ziel.
Dann gute Nacht-nach meinen 2Eßlöffeln Lebertran(grins) gehe ich nun ins Bett.
LG Emmi

Maiglöckchen
28.12.2008, 11:10
Herzlich Willkommen, Grischan :).

Hallo Emmi, hallo Uli, hallo alle,
diesen Dialog finde ich respektvoll und gut. Ich glaube, dass es im Forum beide Seiten geben muss. Manchmal braucht man einfach ein Ohr und Mitgefühl und manchmal einen Tritt in den Hintern und gute Informationen. Hier sind doch nur Leute versammelt, die ähnliche Probleme haben und sich ohne viele Erklärungen verstehen. Schon allein diese Tatsache tut mir manchmal gut. Für mich bringen Threads in denen nur noch gejammert wird, mit der Betonung auf "nur noch", nicht so viel, denn sie reißen mich eher 'runter. Ich suche immer Wege, um aus diesen miesen Zeiten wieder herauszukommen. Dazu brauche ich Informationen, einen Tritt zum "Inneren Schweinehund - Überwinden" und eine Portion Humor. Das hilft mir am besten. Die Menschen sind verschieden und zum Glück kann sich hier jede/r die Bereiche suchen, die ihr/ihm gut tun. Danke dafür.

Maiglöckchen

Emmi
28.12.2008, 13:47
Hallo Maiglöckchen,
das ist ja genau das was ich meine.
Ich lese ja auch meistens hier um Infos zu bekommen die mir weitere Chancen eröffnen-Gejammere hilft mir dort in der Tat nicht weiter-das will ich auch gar nicht.
Aber Infos und Motivation benötige ich weiterhin.
Und wünschen würde ich mir eben etwas Respekt und nicht immer gleich die häufig vorrausgesetzte Annahme nicht konsequent genug zu sein, nur weil sich der erhoffte Erfolg leider noch nicht einstellt.
Zwischen den Zeilen kommt es oft so rüber.
Das Eine schließt ja leider das Andere nicht aus.
Denn ich will keinesfalls aufgeben und würde mich über Unterstützung und weitere Infos/Erfahrungen von Leuten die ihren Weg gefunden haben sehr freuen.
LG Emmi

grischan
28.12.2008, 14:56
Hallo,

in den MS Foren, in denen ich zugegen war, waren die Alternativen tatsächlich in der Unterzahl. Dort fühlte sich keiner gegeängelt, eher ist es so, dass viele schon gerne auch etwas abseits der Schulmedizin machen würden. Nur, auf das Nutellabrot verzichten will und kann dann doch keiner. "Es geht uns ja schon so schlecht".

Ich bin der Meinung, dass man erst nach einer absolut disziplinierten und ausreichend lang dauernden (bei einem gewissen MacDougall hat es 4! Jahre gedauert) Ernährungs- und Lebensumstellung wirklich ein Urteil abgegben kann. Nur O3 reicht zumindest bei MS nicht aus. Bei MB wird es nicht viel anders sein, oder?

Richtig Kohle mit alternativen MS Therapie Büchern macht glaube ich keiner. Ich kenne nur sehr wenige Bücher. Das meiste steht für lau im Netz. Teilweise auf Englisch, da einige Länder etwas fitter in diesen Sachen sind.

Grüße
Chris

Quarks
28.12.2008, 16:36
Hallo grischan,

auch von mir ein Herzliches Willkomen hier. Ich freue mich auf einen Erfahrungsaustausch mit Dir. Sicher kannst Du neues einbringen, der Weg von MacDougall würde mich z. B. sehr interessieren. Genau wie Du, bin ich der Meinung nur absolute Disziplin und dauerhafte Umstelllung der Ernährung und Lebensgewohnweiten werden zu einem Erfolg bei der Behandlung unserer Erkrankungen führen. Wenn auch keine völlige Heilung damit erreicht wird, so wenigstens eine medifreie, erfüllte Lebensweise mit erträglichen Einschränkungen. Wer ist den schon vollkommen gesund??? Und an "Die besten Ärzte der Welt sind Dr. Essen, Dr. Ruhe und Dr. Fröhlich. Jonathan Swift" ist für mich sehr viel Wahrheit dran!

Mein Empfinden ist ähnlich der Erfahrung von Uli. Als Interessierte an alternativen Heilmethoden sehe ich mich oft als Exot. Vielleicht schreiben wirklich nur wenige hier, so daß dieser Eindruck für mich entsteht. Andererseits wurden Leute wie z. B. wernerpi oder Dr. Buckelwal hier regelrecht weggebissen. Das finde ich sehr schade!!! Mit wernerpi habe ich momentan intensiven Mail-Kontakt per PN. Er ist sehr, sehr hilfsbereit und ich konnte wieder jede Menge lernen. Wenn er hier nicht vertrieben worden wäre, hätten alle was davon ...

Uli Dörwald
28.12.2008, 16:43
Zitat Emmi:

Aber ich hoffe dann trotzdem nicht zu vergessen, daß es mir mal anders ging und es Personen gibt denen es immer noch so geht.

Da sprichst du sicher einen schwachen Punkt an und wenn ich sage der Mensch neigt zum Verdrängen, oder 'Verdrängen & Vergessen ist eine höchst segensreiche Einrichtung der Natur, dann klingt das wie eine billige Entschuldigung. Sicher hast du recht in deiner Kritik. Ab und zu vergesse ich wie schlimm es mir mal ging und wie schlimm es vielen momentan geht.

Aber am Anfang meines Leidensweges war gerade dieses Vergessen ( Habe keine Schmerzen, bin gesund!), ja genau das Fehlverhalten über viele Jahre was mir Selbstdisziplin beigebracht hat. Trotzdem ist da diese tiefe Sehnsucht in uns, meist nur als Erinnerung, gesund zu sein. Dieses Vergessen veleiht uns diese Illusion gesund zu sein, und wenn es nur für kurze Momente ist, die manchen Hoffnungen machen wenn ich sie so austobe, und anderen wehtun, was mir leid tut.

Was soll man aber machen? Es ist wie die Quadratur des Kreises. 'Es allen recht getan ist eine Kunst die niemand kann.'
Du hast es wirklich wunderschön formuliert:
- Vielleicht komme ich irgendwann auch noch zu meinem Ziel und schmunzele dann über alles- wer weiß...

Das wünsche ich dir und allen anderen Lesern von ganzem Herzen auch.

Uli Dörwald
28.12.2008, 17:18
Hallo Manu,

da gab es bereits am 12.08.2003 einen thread von becker 'MB und Ernährung' . beckers und sammlers Beiträge sind auch sehr interessant und haben mir damals sehr geholfen.

Vielleicht tue ich den alternativen, die sich frühzeitig abwenden ja auch unrecht, denn der Kampf gegen MB braucht viel Energie, die eben da auch am besten angewandt wird, im Sinne von bechdidis Abspann: Leiden ist einfacher als handeln! oder Lieber Handeln als Jammern!
Wenn man dann auch noch erfolgreich ist beim handeln, dann motiviert das doppelt und man sagt sich ja zu recht: Ich habe alle meine infos aus dem Netz. Das kann doch jeder andere auch! Was soll ich mich da mit anderen rumärgern, der Uli ist auch blöd genug, dass er da dauernd den Kopf hinhält.;-)

Hallo Chris,

das mit den $ Jahren mag sicher richtig sein und möge hoffentlich manche motivieren die Flinte nicht zu früh ins Korn zu werfen. Ich möchte ja meinen Ausdauersport (1 x im Jahr Marathon, zahlose Duathlons und Triathlons und kürzere Laufwettkämpfe in der Saison) nicht dauernd an die grosse Glocke hängen, aber ich habe dadurch auch einen ganz anderen Stoffwechsel. Ballaststoffreich, Obst, Leinsamen, Kefir selbstgemacht, etc. kommt ja noch verdaungsfördernd und stoffwechselbeschleunigend hinzu ;)

grischan
28.12.2008, 17:41
Hallo Ihr,

MacDougall war wohl DER Pionier der Ernährung und alternativen Therapie. Er war ein britischer Theaterschriftsteller Anfang/Mitte des letzten Jahrhunderts, der an MS erkrankte. Schnelle, heftige Form. *****

Damals gab es ja noch kein Internet. Er hat seinen gesunden Menschenverstand benutzt und alles weg gegelassen, was an der Ernährung "modern" war und nicht zur Steinzeiternährung passte. Später hat er dann einen Nahrungsmittelunverträglichkeitstest gemacht und fand seinen Weg bestätigt. IgG Test. (Habe ich auch gemacht mit den fast gleichen Ergebnissen. Milch, Eier, Gluten...)

Ashton F. Embry ist ein weiterer Vertreter, der sich sehr für das Thema Ursachen, Ernährung und alternative Therapie bei MS angagiert. Er ist Geologe und sein Sohn hat MS. Sehr gut ist, dass er versucht, die Urschachen anhand von logischen Zusammenhängen zu ergründen. ***** Ansonsten baut er auch auf den Erfahrungen von MacDougall auf. Zusätzlich bei ihm, wird rotes Fleisch weg gelassen (Fettsäureverteilung im Körper) und eine Menge Nahrungsergänzung eingenommen.

Und das ist genau das, was mich an der Schulmedizin und der Pharmabranche so stört. Es werden immer nur die Symptome behandelt. Ich will aber an der Wurzel bzw. Ursache ansetzen!

@Uli
Als Strunzfan bin ich natürlich auch seit vielen Jahren Läufer. Dieses Jahr lief ich endlich meinen ersten HM. Knapp über 2 Stunden... Nächstes Jahr wieder, dann unter 2 Stunden;-)

Chris

Emmi
28.12.2008, 18:38
Hallo Uli,
danke für den direkten, ehrlichen Austausch.Nicht Jeder könnte so damit umgehen.
Im Anschluß noch 2 Fragen von mir:
-wie stellst du Kefir her und welche positive Wirkung verspricht dieser?
-ich lese immer wieder auch von empfohlenem Getreideproduktverzicht.
Doch wenn ich darauf auch verzichte schrumpft mein Speiseplan noch stärker.Fleisch,Süßes und andere fetthaltige Produkte sind schon länger entfernt.Genauso Kaffee(nur noch einer am Tag,meißt Caro-Kaffee) und Alkohol hab ich noch nie getrunken.
Wäre dankbar für Antworten und weitere Tips.
LG Emmi

Uli Dörwald
28.12.2008, 19:31
Hallo Emmi,

am besten du gehst unter suchen und gibst es ein 'Kefir, selbstgemacht', oder gleich bei google. Die Seiten der Österreicher und Schweizer fand ich ganz gut. Versuch das informative vom dogmatischen zu trennen;), wenn du Interesse hast, dann schicke ich, oder jeder der was über hat (Denn die Knollen vermehren sich und müssen entsorgt werden) gerne eine genügende Menge Pilz-Bakterien-Symbiose .
Gerade im Winter ist die Verschickerei günstig, aber wenn du mir, oder jemand anderem (Maiglöckchen, Schnuppelchen, Manu, Peter, ) die Adresse per PN schickst, dann weiss ich ob jemand bei dir um die Ecke wohnt oder ob ich die Kosten übernehme ;) (kann ich absetzen ;))

grischan
28.12.2008, 19:54
Hallo,

ich noch mal. Warum meidet Ihr eigentlich Kaffee? Gründe?

Ansonsten sind ja die Empfehlungen sehr ähnlich. Kein rotes Fleisch, O3, Steinzeitdiät. Übrigens: Wie passt den da Kefir dazu? Und was ist an Kefir besser als an Milch?

@Emmi
Ich lasse auch alle Getreide weg. Trotzdem wird man satt. Einfach mehr Grünzeug futtern und mehr Fleisch (weißes?!).

Chris

Soltar
29.12.2008, 01:58
Hallo Chris - siehst du, da fängt es dann halt an.

Ich habe ein Buch hier, das heisst: "Milch, besser nicht", wo gegen die Milchwirtschaft vorgegangen wird, die ja erst in den Nachkriegsjahren zu der heutigen Leistungswirtschaft wurde, und eine Kuh auspumpt, sodass sie, die viel zu viel Milch ja geben muss, froh sein kann, wenn sie bald mal zum Schlachthof geführt wird, wenn sie dann die Leistung nicht mehr erbringen kann.

Ist etwas provokant formuliert, aber ist ja so. Und eben in dem Buch wird ja auch von diesem exzessiven Milchproduktegenuss gewarnt, im Zusammenhang mit den hohen Brustkrebsraten hierzulande (10 % der Frauen sind betroffen), die es ja in Asien so nicht gäbe - wenn aber die Asiatinnen einen westlichen Ernährungstil annähmen, würde die Rate auch bei ihnen ansteigen, steht da drin. Und eben auch im Zusammenhang mit MS wird das erwähnt.

Ich meinte aber mit ..."da fängt das an" eben die Uneinigkeiten! Es gibt soviele verschiedene Ernährungslehren! Kefir kommt aus dem Kaukasus, und da sollen so viele 100 - jährige sein, und das wird auf den Genuss dieses Kefirs zurückgeführt! Aber das ist ja eben ein Milchprodukt (vielleicht manchmal auch aus Schafs- Ziegenmilch??)

Also ich hatte ja eben mit dem Fleischverzicht gar keinen Erfolg - null. Ich esse übrigens gerade ein sehr wohlschmeckendes veganes Joghurt auf Sojabasis. War mal ein Versuch - hier könnte ich durchaus die vegane Variante durchziehen - kein Problem. Aber Käse?? Ich glaub es gibt sogar Käseersatz...aber ob der dann schmeckt??

Eben - was also nun! Andere sagen wieder keine Tomaten oder Kartoffeln...

Keine Milchprodukte? Kein Fleisch? Kein Kaffee? Ich habe alles schon mal probiert - ohne Erfolg.

Am Samstag hatte Frank Elstners "Menschen der Woche" Jahresrückblick. U.a. war da ein Prof.Dr. med. eine Koriphäe offenbar auf seinem Gebiet, hab leider auch nicht alles gesehen. Er meinte, die Ernährung hätte in der Rheumatherapie nur einen verschwinden kleinen, nicht definitiv aussagenden Einfluss...

So. Und nun sind wir wieder gleich weit wie am Anfang. Es ist nichts bewiesen. Jeder muss für sich selber seinen Weg finden - und den Weg finden, der für ihn stimmt.

Beste Grüsse

Soltar


PS: Den Kefir, Sauerkraut, Kanne Brottrunk usw. konsumiere ich, weil es ja eben wieder auch eine Theorie ist, dass diese guten Milchsäurebakterien den Darm wieder gut besiedeln sollen, und den schlechten dann den Garaus machen. Das alles tut mir gut, und ich konsumiere das nicht ungern. Genützt gegen das Rheuma hat es mir aber wiederum bis jetzt absolut gar nichts. Leider.

Uli Dörwald
29.12.2008, 03:03
Moin Chris,

der Kefir verwandelt einerseits die Laktose, sodaß er auch bei Lactoseintoleranz verträglich ist (nicht der gekaufte) und andererseits ist 90 % des Immunsystems im gesunden Darm, bzw. der gesunden Flora des Darms. Da ist probiotisches wie Naturyoguhrt oder Kefir immer gut (auch Sauerkraut, Brottrunk, etc. was Soltar genannt hat).

Kaffee ist nach neuesten Erkenntnissen nur unbekömmlich wenn er mit Papier gefiltert wird und mehr als 2 Becher am Tag beträgt. Für Gesunde! Ansonsten steht er im Verdacht die Produktion der Prostaglandine (entzündungsfördernd) anzukurbeln, aber da bin ich jetzt auch nicht mehr so sicher. Generell belastet er die Magenschleimhaut. Wenn die bereits durch NSAR angegriffen wird, dann sollte man sie wenigstens vor Kaffee verschonen.

grischan
29.12.2008, 08:47
Guten Morgen,

Darm und Immunsystem spielt bei MS auch eine große Rolle. Einige empfehlen die Sanierung es Darms zum Beispiel mit Lacutolse. oder Glutamin.

Das die Ernährung keinen Einfluss auf MS oder MB hat, sagen sehr viele Mediziner. Ich glaube es nicht! Da gibt es zu viele positive Beispiele, die mit Ernährungsumstellung Erfolg hatten und haben.

Die meisten Mediziner kennen leider nur ihre Medis. Symptom A verlangt nach Medikament B. Als ich meiner Neurologen sagten, ich habee meine ernährung umgestellt, meinte sie, "Warum denn das?".

Okay, Kaffee ist glaube ich grundsätzlich nicht so doll bei unseren Erkrankungen. Aber vom Kaffee kann und will ich mich noch nicht lösen. Jeder muss seinen Weg finden. Stimmt.

Von Milch hört man allerdings im Zusammenhang mit chr. Krankheiten meist nichts gutes. Bei mir wurde auch eine Unverträglichkeit (IgG) festgestellt und ich lasse alles aus Milch weg. Früher nahm ich auch mal wie Karlson ein Eiweißpulver, das fällt nun weg. Passt darüberhinaus auch nicht zur Steinzeiternährung;-))

Schönen Tag heute.

Chris

Maiglöckchen
29.12.2008, 12:04
PS: Den Kefir, Sauerkraut, Kanne Brottrunk usw. konsumiere ich, weil es ja eben wieder auch eine Theorie ist, dass diese guten Milchsäurebakterien den Darm wieder gut besiedeln sollen, und den schlechten dann den Garaus machen. Das alles tut mir gut, und ich konsumiere das nicht ungern. Genützt gegen das Rheuma hat es mir aber wiederum bis jetzt absolut gar nichts. Leider.
Hallo Soltar,
wenn wir ganzheitlich denken, wie wir es uns von den Ärzten doch auch immer wünschen, ist doch deine Aussage, nämlich "Das alles tut mir gut" ein wichtiger Schritt mit MB klar zu kommen, auch wenn es keine direkte MB-Therapie ist. Ob Psyche, Verdauung etc. , es hängt doch alles zusammen. Jede Baustelle, die wir in Ordnung bringen, bringt uns zusätzliche Energie um dem MB die Stirn zu bieten. So sehe ich es.
Es ist aber schön, den o.g. Satz von dir zu hören. Denn meistens hilft bei dir ja gar nichts. ;)

Maiglöckchen

Soltar
29.12.2008, 16:33
Hallo Maiglöckchen :)

Ja, gerade auch Sauerkraut wurde bei mir zum "Dauerbrenner"! Es ist auch so, dass im bekanntesten Grossverteiler hier (Migros) seit letzten Sommer Sauerkraut 'gefördert' wird. Da war es zuerst im Kilokesselchen :D zu haben, und jetzt halt Bio, roh ...weiss nicht unbehandelt. Schmeckt wirklich sehr gut - je nachdem mit oder ohne Wacholderbeeren (die ja auch gut sein sollen...gegen Rheuma...naja)

Man spürt ja die Wirkung oft sofort - da "geht was" im Darm. Kann auch mal blähen und so, aber generell fühlt man sich dabei gut, es scheint auch irgendwie wirklich "Power" zu geben. Sauerkraut gilt als gesund, das ist glaube ich unbestritten, ist ja Weisskohl, vergärt mit Milchsäure usw. Ich bin auch dem Rotkohl zugetan (Rotkraut, Blaukraut, wie man ihn auch nennt) Da hatte ich direkt den Kohl gekauft, geschnitten und mit Zimt, Gewürznelken und Essig (bzw. Aceto Balsamico) wirklich eines der besten Rotkraute hingekriegt, das ich je gegessen habe - gut, auch das Fertige, das man kaufen kann schmeckt gut, "meines" aber besser! :) (bin jetzt mal völlig unbescheiden! :o)

Und das zusammen mit den "Marroni" (Edelkastanien), und Spätzle oder Kartoffeln....mhmmm wirklich sehr sehr gut! Und ein vollwertiges Menu - ('normalerweise' gehört dazu ja ein Schweinsbraten) mit Salat....

Mann ich muss aufhören - ich krieg Hunger! :eek: :lol:



...aber eben, warum schlägt das nicht mal auch auf die Gelenke durch??

Habe grad wieder sowas wie einen Schub, und letztlich keine Ahnung woher?? :confused:

Also denn schönen Abend

Gruss Soltar

Soltar
29.12.2008, 16:47
Hallo nochmal schnell

Ich muss das noch loswerden. Obiges Buch hatte ich mal bestellt. Die Autorin hat sich offenbar selber von Rheuma geheilt mit ihrer Methode. Bechterew wird auch erwähnt allerdings nur mit "man muss es versuchen", also Erfolg unsicher.

Was aber die Autorin propagiert, was offenbar bei ihr half:

"Nichts das sauer ist".

Also kein Wein, kein Sauerkraut, keine Zitronen, kein Kefir usw.

Sie vergleicht das mit der Uebersäuerung der Böden, die die Bäume krank machen, sowie das Knochen sich auflösen, wenn sie in Säure gelegt werden...

Wollte ich nur hier auch noch anfügen - wieder eine andere Theorie im Bezug auf die Ernährung mit Rheuma!

Gruss Soltar

schleckerlecker
29.12.2008, 16:50
Liest sich wirklich gut, das Rotkohlrezept, ich muss auch noch welchen machen für Silvester, habe im Fernsehen gesehen, dass der Koch den Rotkohl mariniert am Tag vorher mit Apfelstücken, Apfelsaft und Rotweinessig und dann am nächsten Tag in karamelisierten Zucker anbraten und kochen, das werde ich versuchen, hörte sich lecker an. Ich bin auch ein Krautfan in allen Variationen, du kannst auch Rotkohlsalat machen, schmeckt auch toll.

Liebe Grüsse
Karola

Uli Dörwald
29.12.2008, 17:12
Hallo ihr Lieben,

Googled doch mal 'Kohl, Immunsystem' ein und nehmt euch abisserl Zeit zum lesen, dann wisst ihr warum es so gut tut. Insbesondere wenn das Natursauerkraut nicht zu stark erhitzt wird.
Irgendwo habe ich noch so einen Steinguttopf mit Wasserrand von Mutti geerbt, wer weiss ob ich nicht demnächst selbst mit der Herstellung beginne ;)

Soltar
29.12.2008, 22:22
Hallo ihr

Karola, ja die Aepfel gehören natürlich unbedingt rein! Und habe wohl auch noch spontan was dazu getan....

Yep, Uli, das tönt wirklich nicht schlecht:

Die heilenden Wirkstoffe im Kohl sind schon seit Tausenden von Jahren bekannt. Kohl enthält eine Reihe verschiedener Antioxidanzien (Vitamin A, C, E, Beta-Carotin), die das Risiko senken, an Herzgefäßveränderungen oder Darmkrebs zu erkranken. Sie stärken das Immunsystem und schützen vor Infektionen.
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Kohl ist reich an den Vitaminen A, B, C, K, E, sowie an Kalium, Kupfer und Schwefel. Er wirkt entzündungshemmend und harntreibend. Kohlsaft wird als Heilmittel bei Verdauungsstörungen, Gastritis, Magengeschwüren und Dickdarmkatarrh eingesetzt, außerdem wirkt er blutreinigend.

Da die Substanzen im Kohl auch das Immunsystem stärken, ist er auch ein gutes Heilmittel bei Erkältungen, Katarrhen, Kehlkopfentzündung und anderen Infektionen der oberen Atemwege. Sein großer Anteil an Schwefel macht den Kohl auch zu einem Heilmittel bei Arthritis und Rheuma.

Kohlrabi gehört zur gleichen Familie wie Kohl. Auch er ist reich an Vitamin C und Kalium. Seine Inhaltsstoffe kommen am besten zur Wirkung, wenn man ihn roh verzehrt. Kohlrabi ist für darmempfindliche Menschen besser verträglich, als Weiß- oder Rotkohl.

Quelle Edizin

lg Soltar

Uli Dörwald
29.12.2008, 22:51
Wo du grad bei bist ;) ,

dann schau doch mal zu welcher Pflanzengattung Raps gehört, z.B. bei Wikipedia :)

Karlson vomDach
29.12.2008, 22:52
Hallo Chris,

ein herzliches Willkommen im Verein auch von meiner Seite.

Interessant finde ich das Thema Nahrungsmittelunverträglichkeit: Wie lief bei Dir der Test ab? Ich wundere mich, dass Eier dabei waren...
Die Stocker-Seite kenne ich, ich habe sehr viele seiner Berichte/Zusammenfassungen gelesen.

Kaffe meide ich nicht, ich trinke allerdings nur die italienische Variante.

Zum Eiweißpulver werde ich demnächst in meinem Beitrag wieder etwas schreiben. Der MB meldet sich in der HWS zurück und das ist seltsam. Ich hatte kürzlich auf ein Pulver umgestellt, das nur noch aus Molkenprotein besteht und das sind größtenteils Immunglobuline. Ich vermute hier einen Zusammenhang und mache deshalb gerade einen neuen Selbstversuch.
Hast Du mal ein Buch über Milch gelesen oder eine Empfehlung parat? Das Buch vom Bruker fand ich so lalala...

Hallo Uli,
vielen Dank für Deine E-Mails, ich hoffe, Ihr hattet auch schöne Feiertage?
Wo Du gerade von Kohl schreibst: Ich lese zur Zeit "Krebszellen mögen keine Himbeeren"! Sehr interessant, es geht dort im Wesentlichen um die sekundären Pflanzenstoffe und um die Quantität der selbigen in verschiedenen Obst- und Gemüsen. Hochspannend.

Viele Grüße,

Karlson

grischan
30.12.2008, 21:51
Hallo,

@Karlson
Ja, das mit den Nahrungsmittelallergien ist schon interessant. Wie gesagt, bei MS gibt es einiges an Literatur, so zum Beispiel MacDougall und Embry, welche darin eine Ursache sehen und empfehlen, diese mittels Test herauszufinden.

So ein IgG Test läuft ganz einfach ab. Es gibt ein paar Labore, die den Test in Deutschland durchführen. Ich habe ihn bei ImuPro machen lassen. Man bekommt einen Arzt genannt in der Gegend in der man wohnt und der nimmt dann das Blut ab und schickt es ein. Das ganze ist nicht ganz billig. Für meine ca. 100 Lebensmittel habe ich um die 185 € bezahlt. Es geht auch noch mehr: 300 Lebensmittel kostet dann entsprechend...

Nahrungsmittelallergien mit gesteigerter Immunantwort sog. TypIII Reaktionen sind zeit versetzt und u. a. für Entzündungen (Rheuma?) und durchlässige Darm- Gefäßwände verantwortlich. Alles in allem ist die Bestimmung relativ neu sowie die Bedeutung der IgG. Kann sein, dass man da in der Zukunft noch mehr herausfindet. Google mal nach Asthon F. Embry oder Roger MacDougall. Leider lässt das Forum hier keine Links zu;-(

Das da Eier dabei waren ist nicht sehr verwunderlich, die sollen wohl mit zu den häufigsten Nahrungsmittelallergien zählen. Ich gebe Dir aber Recht, dass Eier ja eigentlich zur Steinzeiternährung zählen...

Kaffee italienische Variante? Espresso?

In welchem „Deinem“ Beitrag schreibst Du etwas zum Eiweißpulver?

Schon komisch, dass sich Dein MB auf einmal wieder meldet, nachdem Du das Pulver gewechselt hast. Kein Strunzeiweiß mehr? Immunglobuline – das könnte sich ja dann mit den Nahrungsmittelunverträglichkeiten decken, oder?

Nein, ein Buch über Milch habe ich noch nicht gelesen. Nur, dass was bei Stocker so steht und auf den einschlägigen alternativen MS-Seiten. Da bleibt nichts gutes mehr an der Milch... Und das wo ich doch mal so gern und viel Eiweißpulver konsumiert habe.
Bei Stocker steht was in der Literaturliste: „Milch besser nicht“. Von Maria Rollinger.

Sorry, dass das jetzt hier OT wird.


Grüße
Chris

Karlson vomDach
31.12.2008, 01:32
Hallo Chris,

danke für Deine spannende Antwort!

Besonders interessant ist, daß ich einen IgE-Wert habe von 208! Da heißt es: Allergie wahrscheinlich. Eine normale Allergie habe ich allerdings nicht!

Auf der Internetseite des Laborlexikons stieß ich auf folgende Punkte: IgG und IgE sind bei rheumatoider Athritis erhöht. Da gibt es bestimmt einen Zusammenhang!!!

Hast Du bei Deinen 100 Lebensmitteln auch zwischen den beiden Eiweißanteilen der Milch (Molkenprotein und Kasein) separat testen lassen?
Wie bist Du auf die Idee gekommen, diesen Test zu machen? Wird auch der Typ III ermittelt? Eine "normale Allergie" hattest Du schließlich auch nicht, oder? Hast Du eine Veränderung bemerkt, nachdem Du diese Lebensmittel weggelassen hast?

Zum MB: ich habe sehr viel Erfolg mit meinen bisherigen Maßnahmen, allerdings hatte ich auch in den vergangenen, "gesunden" Jahren immer bestimmte Blutwerte, die einfach nicht zu korrigieren sind und mit rheumatischen Erkrankungen in Verbindung stehen: tiefe Stände von Eisen, Magnesium, Zink(!), Arginin, Threonin, usw. Ich kann zwar mit dem aktuellen Gesundheitszustand wunderbar leben, aber ich möchte nun auch die letzten Reste des Rätsels lösen und noch leistungsfähiger werden.
Zum einen hatte ich im vergangenen Jahr meinen Eiweißanteil über Shakes (4-Komponenten aus Kasein, Molkenprotein, Soja und Ei) erhöht und damit auch wesentlich mehr Milcheiweiß zu mir genommen (bereits Anfang November war das CRP, ein Entzündungsparameter, höher als sonst). Tja, ab Dezember dann reines Molkenprotein...
Gestern habe ich in einem anderen Forum einen MB-Patienten gefunden, der ebenfalls schmerzfrei wurde durch Weglassen von Milch und Getreide! Ich versuche Kontakt herzustellen...
Fazit: Ja, Du könntest recht haben, ich möchte Deinem Hinweis folgen!
Ich wollte jetzt einen Selbstversuch starten und ALLE (!) Milchprodukte inkl. Shakes zusätzlich zum Getreide weglassen. Und anschließend im Blut messen...
Da ich nicht auf das viele Eiweiß aus verschiedenen Gründen verzichten möchte, würde ich auf Soja- oder Eiprotein ausweichen. Ersteres gehört für mich aber auch zu den neueren Lebensmitteln in der Evolution und Eier scheinen, wie ich jetzt gelernt habe, zu den starken Allergenen zu gehören. Von daher stelle ich mir die Frage, ob dieser Versuch ohne Deinen Test überhaupt Sinn macht??? Was weißt Du über Soja?
Kennst Du in diesem Zusammenhang das Buch „Basisallergie“? Findet sich auch in der Stockerliste.

Ja, Espresso!

„Mein“ Beitrag hier heißt: „Schroth-KG, Korsett, Nahrungsmittelergänzung, Öle“ und noch älter, im Skoliose Info Forum: „Karlson ist „bolzengerade“, ein Re“, Rest des Titels leider abgeschnitten. Ich wollte über meine letzten Erlebnisse, nicht nur das Eiweißexperiment, wieder einmal berichten...

Milch wird neben dem Buch von Rollinger noch in „Basisallergie“ und Jane Plant, Das Leben in deiner Hand, behandelt.

Viele Grüße,

Karlson

PS: Könntest Du mir die Links per PN schicken? Vielen Dank!

Soltar
31.12.2008, 01:49
Hallo

Ja, Uli, Rapsöl gehört zu denk Kreuzblütengewächse, wie auch Senf und Kohl.

Habe grade noch etwas da rumgesucht, auf einer andern HP wird das gute Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 vom Raps gelobt. Hm, ich werde mir mal Rapsöl zu tun, u.a. auch als Abwechlung zum Olivenöl zum Braten.

Hier also ein bildlicher Vergleich:

Rapsöl im Vergleich


http://www.raps.ch/images/flaschen_de.gif


Legende http://www.raps.ch/images/rot.gif Gesättigte Fettsäuren http://www.raps.ch/images/orange.gif Einfach ungesättigte Fettsäuren
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, davon: http://www.raps.ch/images/gruen.gif (Omega-6-Fettsäure) Linolsäure http://www.raps.ch/images/violett.gif (Omega-3-Fettsäure) Alpha-Linolensäure
Andere Inhaltsstoffe http://www.raps.ch/images/grau.gif Glycerin, Vitamine, Stereole, Wasser usw.

Quelle Raps.ch


Gruss Soltar

Karlson vomDach
31.12.2008, 11:27
Hallo Chris,

noch ein Nachtrag:
Die Seite von Imupro ist super!!! Hier ein paar Auszüge:

Man vermutet, dass bis zu 40% der Menschen eine verzögerte allergische Reaktion (Typ III) gegenüber Lebensmitteln haben.
Das häufigste Allergen sind Milch- und Getreideprodukte.
Es wird zwar nirgends der MB erwähnt, aber der Test macht Sinn, wenn bei Fasten eine Besserung eintritt - und davon habe ich schon oft im Zusammenhang mit MB gelesen.
Ferner wird nicht die Laktose sondern ganz konkret das Milcheiweiß genannt!

Schau Dir in diesem Zusammenhang mal die News vom St. an:
25.04.2008 Rätselhaftes Eiweiß
09.05.2008 Milch und Quark (Kann ich mir nicht erklären!)
12.12.2008 Milchallergie

Hallo Soltar und Uli,
über Rapsöl gibt es heute in den St.-News etwas zu lesen...


Viele Grüße,

Karlson

grischan
31.12.2008, 15:42
Hi Karlson,

so kurz vor dem neuen Jahr noch ein paar Zeilen, da die Diskussion zu interessant ist;-)

Links schicke ich Dir per PN.

Ich meine, eine „normale“ Allergie also IgE habe ich auch nicht. Merkt man ja auch sofort an Pusteln usw. Wobei ich schon beobachten kann, dass ich ab und zu Pickel usw. morgens im Gesicht finde, die sonst nicht da sind. An welcher Nahrung das dann gelegen hat, keine Ahnung. Die IgG Allergien sollen aber meist mit IgE einher gehen. Insofern gibt es da bestimmt Zusammenhänge.

Die verschiedenen Eiweißanteil der Milch wurden nicht separat getestet. Die festgestellte IgG-Allergie hat übrigens nichts mit Laktoseintoleranz zu tun! Zum Thema Milch meinen einige, das gerade das Eiweißpulver und die ultrahocherhitzte und homogeniesierte Milch ungünstig sind, da sie sehr feine und kleine Bestandteile aufweist, die leichter durch die angenommene geschädigte Darmwand dringen können und dann die Reaktionen hervorrufen können.

Auch MS taucht auf der Imu Pro-Seite nicht auf. Aber es gibt von verschiedenen Seiten Hinweise, dass es auch bei MS Zusammenhänge gibt. MS und MB sind ja auch Entzündungen und Autoimmunkrankheiten. Da gehören sie meiner Meinung nach mit rein.

Genauso weiß ich nicht, ob ich gegen das Hühnereiweiß oder das -Eigelb allergisch bin. Müsste man separat noch mal testen. Ich lasse erstmal das komplette Ei weg, leider;-(

Auf die Idee mit dem Nahrungsmittelallertgietest bin ich durch RogerMacDougall bzw. Asthon F. Embry gekommen, die das als ersten Schritt empfehlen. Roger MacDougall musste das damals noch im Selbstversuch herausfinden. Da gab es noch keine Tests.

Das ganze kann man übrigens auch mit einer sog. Elementardiät herausfinden. Das heißt, man ernährt sich erstmal ein paar Wochen Rohkostvegan und fängt dann nach und nach mit den einzelnen Lebensmitteln wieder an und beobachtet seinen Körper. Ist langwierig und nervig, wie ich finde. Dazu gibt es auch ein Buch, wie von Dir schon angemerkt: „Die Basisallergie“ von Ursula Jonsson. Ja, soll gut sein.

Ja, es wird der Typ III ermittelt. Normal Allergie habe ich, soviel ich weiß nicht, habe es aber auch noch nicht testen lassen.

Veränderungen habe ich noch nicht bemerkt. Mache den Verzicht der Nahrungsmittel aber erst auch einen reichlichen Monat. Wie gesagt bei MacDougall dauerte es 4! Jahre. Es geht mir aber insgesamt gut und gefühlt, schon besser. Vor allem seit ich das Fischöl nehme, 3 g O3 täglich;-) Übrigens: Ein Freund, welcher auch MS hat, hat auch einen IgG-Allergietest auf 300 Lebensmittel gemacht. Und siehe da, fast die gleichen Allergien wie bei mir. Gluten, Hühnerei, Milch usw. Zufall?

Ja, die Werte der einzelnen essentiellen Stoffe wie Magnesium, Zink und Co müsste ich auch mal bestimmen lassen. Bisher nehme ich sie nach Gefühl und Strunzangaben. Aber das ist mir noch zu teuer. Was hast Du bezahlt? Du warst doch bei Strunz, oder?

So wie Du sehe ich es auch. Auch ich kann mit meinem derzeitigen Zustand wunderbar leben, will aber auch noch die letzten „Rätsel“ lösen und das Optimum erreichen bzw. die Ursache angehen.

Warum willst Du nicht auf das Eiweiß verzichten? Das Sojaeiweißpulver hat aber nicht so eine hohe biologische Wertigkeit. Und über Soja liest man verschiedene Sachen. Im Buch „Ein Mammut auf den Teller“ von N. Worm steht auch was über Soja. Dass es bei hohem Verzehr irgendwie einen krebsbegünstigende Wirkung hat. Durch die Phyto-Östrogenen. Ich esse aber zum Beispiel morgens Sojayoguhrt mit Obst...

Die News bei Strunz zu Rapsöl habe ich heute auch gelesen. Da kommt ja Rapsöl nicht so dolle weg.

Habe ich aber schon an anderer Stelle gelesen, das Rapsöl nicht so gut ist, wie von der Rapsölindustrie so propagiert. Marion Grillparzer schrieb mir mal, dass die deutsche Ölindustrie, als damals Olivenöl so in Mode kam, eine Alternative suchte um dem Olivenöl etwas entgegen zu stellen. Und da kam dann Rapsöl in Frage.

Auch beim Braten soll wohl Rapsöl nicht so gut sein, da es dann irgendwie umgewandelt wird. Wie und was genau, weiß nicht mehr. Ich nehme es aber auch ab und zu zum Braten, noch!?

Übrigens: Asthon F. Embrys Sohn hat mal einen schönen Spruch geprägt: „Lieber Diät als Rollstuhl“. Das trifft es. Passt auch auf andere Krankheiten – auch ohne Rollstuhl;-)

Viele Grüße und guten Rutsch Euch allen,
Chris

Karlson vomDach
02.01.2009, 16:42
Hallo Chris,

das Telefonat hat mir gestern sehr viel Spaß gemacht. Ein Punkt ist mir noch eingefallen: Ein Frühstück für Dich könnte ja die Variante Nüsse mit (ein wenig) Honig sein, oder?

Ich werde meinen Versuch jetzt auf jeden Fall überdenken, mehr dazu in meinem Beitrag in Kürze.

Infomaterial von Imupro ist auch schon unterwegs...

Bis die Tage,

Karlson

grischan
02.01.2009, 22:28
Hallo,

ja, Nüsse mit etwas Honig würde gehen. Vorausgesetzt, man will und soll Soja meiden;-) Derzeit esse ich ja noch zu meinem morgendlichen Obst, den Sojayoghurt...

Fand das Telefonat auch sehr interessant und inspirierend. Bei den Dosierungen Deiner Nahrungsergänzungen bin ich etwas blass geworden;-)

Bin gespannt, was der ImuPro Test bringen wird.

Weißt Du ungefähr, auf wie viele KH Du am Tag so kommst? Mehr als die 6 BE wie bei Lutz werden es wohl sein, oder?

Chris

Yolanda
08.01.2009, 09:07
Soderle!

Ihr habt wieder jemanden eingefangen.

Nachdem ich drei Tage gebraucht habe, um die 19 Seiten dieses Threads durchzuackern, werd ich gleich in der Apotheke vorbeischauen und nach Lebertran fragen. Schaden kanns ja nicht. Ich werde berichten, wie sich das bei mir auswirkt.

Was mir trotz 19 Seiten noch irgendwie fehlt, sind Infos zu Omega 6. Aber dazu mach ich einfach mal nen neuen Thread auf.

Wünscht mir Durchhaltevermögen ;)

Gruß Yolanda

chrischan
14.01.2009, 13:09
moin moin,

ich als alter fischkopp habe mir heute in der apotheke eine flasche fischöl von lamotte bestellt.

bin nur am überlegen was ich hinterher trinke ;) den trick mit dem nase zuhalten wende ich auf jedenfall an.

wie hoch würdest ihr anfangen zu dosieren? 1, 2 oder 3 esslöffel?

habe einen empfindlichen magen und nehme abends noch einen cox2 hemmer... würde mich freuen, wenn durch das fishöl keine übelkeit auftritt.

ich werde berichten, ob ich die erste einnahme "überlebe".

herzliche grüße
chrischan

ps: meine derzeitige medikation:

morgens jeweils 1 x
20 mg nexium mups (magenschutz)
selen 100er stärke
vitamin e 400er stärke
novaminsulfon tropfen gegen schmerzen 25 tropfen


abends jeweils 1 x
arcoxia 60mg oder 90 mg (cox2 gegen schmerz)
nexium 20mg mups (magenschutz)
baldrian pille für den schlaf
keltican kapsel gegen ischasschmerz etc.

Uli Dörwald
14.01.2009, 13:35
:applaus: Chrischan,

aber wenn du nochmal den Artikel zu Resolvin E1 liest, dann schöpfst du daraus evtl. die Kraft und Zuversicht den Cox-II-Hemmer wegzulassen, da er die Wirkung abschwächt.

Keine Angst vor Schmerzen: Zur Not eine ASS 500 einwerfen, aber nur wenn erforderlich.

chrischan
14.01.2009, 16:09
hallo ulli und die anderen omeganer,

das sind ja schöne aussichten.
andererseits hatte bechdidi gute erfahrungen mit der gleichzeitigen einnahme von cox2 und fischöl gemacht.

ich soll laut schmerzarzt die schmerztherapie weiter durchziehen. ich könnte es vom kopf her auch gar nicht sofort absetzen. die panik in einem rückfall ist momentan zu hoch. auch sind noch immer schmerzen vorhanden. ich nehme auch grundsätzlich keine anderen nsar mehr. ausser bei schweren schub ein diclo zäpfchen.

wollte eigentlich mit dem fischöl die entzündung herunterschrauben und schmerzfreier werden. erst dann die cox2 hemmer langsam absetzen.

aber wenn cox2 die wirkung vom fischöl zu sehr abschwächt ist es ja auch nicht so dolle. allerdings wurde der test im reagenzglas gemacht. ob das auch beim menschen so der fall ist steht momentan noch in den sternen.
jedenfalls hab ich es so verstanden.

wie sieht es denn nun mit der gewichtszunahme unter fischöl aus? einige hatten ja die zusätzlichen kilos unter der einnahme bemängelt.
das zeug hat ja eine menge kalorien oder? wollte eher abnehmen als zunehmen. nicht das ich am ende wie ein wal aussehe ;)

herzliche grüße
chrischan

Uli Dörwald
14.01.2009, 16:25
Ja, das kann ich gut verstehen,

ging mir ja auch nicht anders. Wäre ja auch nur um die Wirkung zu optimieren ,..., und eine evtl. Enttäuschung zu minimieren ;)

Seisa
14.01.2009, 17:10
Wegen der Kalorien habe ich mal gegoogelt:
1 Esslöffel Lebertran decken 5 % des Energiebedarfs eines 35jährigen Mannes ab. So wie ich das weiter ergoogelt habe, ist das vergleichbar mit anderen Ölen (z.B. Rapsöl). Da Frauen einen niedrigeren Energiebedarf haben (nein, das ist falsch, der weibliche Körper hat einen niedrigeren, die weibliche Seele hat einen vieeel höheren...) dürfte der Prozentsatz höher sein.
1 Esslöffel (15 ml)

Brennwert 566 kJ, Kalorien135 kca, lFett 15 g, Kohlenhydrate 0 g, Protein 0 g

Ja ja, alles was gut ist, ist böse für die Waage... (Wobei, lecker ist es ja nun gar nicht...)

Gruß

Seisa

Monika
14.01.2009, 19:33
Keine Angst vor Schmerzen: Zur Not eine ASS 500 einwerfen, aber nur wenn erforderlich.

Was für Schmerzen kann man denn mit einer ASS bekämpfen :confused:, wovon sprichst du?


Lieber Chrischan, ich wünsche Dir ganz viel Erfolg!!!

LG Moni

Karlson vomDach
14.01.2009, 20:50
Hallo Chrischan,

also, zur Prozedur: ein Schnapsglas finde ich vom Handling her besser als den Esslöffel, ferner ist mit einem Mal alles unten ;) Dabei Nase zuhalten, morgens Holunderbeersaft und abends Tomatensaft zum Nachspülen, paar Sekunden warten, Finger von der Nase fertig. Ich weiß gar nicht mehr, wie Fischöl schmeckt ;)

Der Hersteller ist Lamotte, PZN-Nr. 8671099, gibt es am preiswertesten in Internet-Apotheken.

Ein paar Freunde und ich nehmen 2 Schnapsgläser, dass entspricht ca. 38g Öl und 12g O3. Damit müsstest Du auf einen Omegaindex von 12% kommen, dieser Wert ist auf jeden Fall anzustreben. Messen lassen kannst Du den Wert bei Omegametrix. Wichtig ist, dass in den Zellen gemessen wird (z. B. rote Blutkörperchen), sonst misst Du nur den Omegagehalt es Fisches, den Du kurz vorher gegessen hast!

Überdosieren ist praktisch nicht möglich. Barry Sears schreibt in seinem Buch über O3 (keine Deutsche Übersetzung), dass die Häufigkeit von Schlaganfällen bei einem Quotient AA/EPA kleiner 1 wieder zunimmt.

Bezüglich Kalorien: Nach meiner Meinung, alles Quatsch. Soweit ich weiß, werden diese hochaktiven Fette weder gespeichert noch bevorzugt verbrannt, höchstens bei einem zuviel, sondern in bestimmte Gewebe/Zellen eingelagert. Falls Du abnehmen möchtest, laß die Kohlenhydrate weg!!! Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Ich glaube hier nicht, oder lamentiere auch nicht herum, ich habe es einfach ausprobiert und kann Erfahrungen wiedergeben: Ich war noch nie so schlank wie heute und habe nie Heißhunger! Ich kann Dir die Zusammenhänge ein anderes Mal schildern...

Was mir noch auffällt: Mein Arzt (Dr. St.) sagt immer: Vitamin E kommt in der Natur nicht allein vor. Es verwandelt sich, nachdem es ein freies Radikal entschärft hat, selber in ein schwaches und wird z. B. durch Vit. C wieder recycelt. Ich nehme 2 mal 1g täglich, verzögerte Aufnahme, getrennt vom Selen.

Selen: Die WHO empfiehlt einen Blutspiegel von 150 bis 200, wir in Deutschland haben aufgrund des niedrigen Gehalts im Boden im Durchschnitt 70 im Blut! Mit 100µg erreichst Du nichts, vielleicht 75... L
Ich nehme 800µg und hatte neulich auch nur 132... Falls die nächste Messung ähnlich ausfällt, gehe ich auf 1000...
Dringender Rat: Laß messen!!!

So, jetzt habe ich schnell mal runtergerattert, was mir auf die Schnelle so eingefallen ist. Statt einer Antwort auf Deine PN, so haben die Anderen auch etwas davon.

Viele Grüße,

Karlson

Uli Dörwald
14.01.2009, 22:09
Hallo Moni,

wenn du dein Leben lang (mit MB) geturnt hast, wenn du seit sechs Jahren Lebertran mit Vitamin E + C nimmst, wenn du kein Schwein und wenig Zucker und Landsäugerfett, keinen papiergefilterten Kaffee zu dir nimmst, kein Übergewicht hast, Ausdauersport machst, dich nicht zu warm und nicht zu kalt kleidest, täglich kalt duschst, etc. und pipapo :D ok 75 % davon.

Du weisst doch: ich habe MB-light, weiss nicht wie man Schmärzen buchstabiert und habe nie sooo gelitten. Vielleicht sollte ich die Anzahl meiner Spiegelneuronen messen lassen, damit ich eine Generalentschuldigung für meine nicht vorhandene Mitleidsfähigkeit habe?
Vielleicht stellen sie dann auch noch fest dass ich rein von den Nervens die Sensibilität einer Bulldogge habe:o

Aber im Ernst: Alleine die Tatsache keine Angst vor den Schmerzen zu haben weil man weiss wie man sie in den Griff bekommt verringert bereits die Schmerzen und ich würde mich nicht wundern wenn amerikanische Wissenschaftler irgenwann rausbekommen, dass man damit auch sein Schmerzgedächtnis überschreibt.

Ich weiss was Schmerzen sind, allerdings was MB angeht die schlimmsten nur aus der Erinnerung. Ich erinnere mich ungerne daran und wünsche jedem dass es ihm, welchen Weg er auch immer geht und sucht und findet, dass es ihm auch mal so geht.

Ulmka
15.01.2009, 00:30
Hallo Crischan,

mal 'off topic' : wie verträgst du die 40 mg Nexium? Meine Schleimhäute und auch die Hornhaut sind mittlerweile so trocken, dass sie den Namen Schleimhaut gar nicht mehr verdient haben - und ich führe das hauptsächlich auf Omeprazol (ist ja fast das gleiche wie Nexium) zurück weil es erst so schlimm wurde, als ich Omep von 20 auf 40 mg erhöht habe mit dazwischen sogar 5 Tagen mit 80 mg (nach Anweisung durch die Ärtzin).

Hast du ähnliche Probleme mit trockenen Schleimhäuten?

Was machst du dagegen? Das nervt nämlich, wenn z.B. die Lippe ständig aufspringt oder das Klopapier scheuert als wäre es Sandpapier...von den trockenen Augen ganz zu schweigen.... (da tropfe ich schon, aber es hilft nicht viel)....

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Yolanda
15.01.2009, 08:45
Morgen,

@Seisa: Das mit den Kalorien von Lebertran wollte ich WIRKLICH NICHT WISSEN :( ;).

Zur Einnahme von Lebertran: Mit dem Geschmack kann ich leben, was für mich viel schlimmer ist, ist die Konsistenz - das Gefühl, mir Öl in den Hals zu kippen. Dagegen hilft (ein wenig): fifty-fifty mischen mit z.B. Ananassaft, gründlich! verquirlen und dann so schnell wie möglich in den Hals damit, am besten ohne was an die Lippen zu bringen. Und dann mit lecker Saft nachspülen.

Gruß Yolanda

Monika
15.01.2009, 10:31
"Angst" vor Schmerzen kenne ich nicht.

Ich habe zum Glück auch kein gutes Schmerzgedächnis, wenn sie weg sind, erinnere ich mich kaum noch dran, außer an die Messerschmerzen, aber da muß ich schon gut überlegen.

Aber das ist eine interessante Sache, die Angst vor Schmerzen und dem Schmerzgedächnis.
Als ich noch keine Diagnose hatte, wurde mir gesagt ich hätte diese chronischen Schmerzen, ich habe aber immer gedacht, da wird was ständig gereizt, und das tut weh.

Mich würde aber schon interessieren, ob hier jemand Angst vor Schmerzen hat.
Ich habe eher Angst vor den Schäden, die die Entzündungen anrichten.

Aber - das wäre wohl der falsche Thread hier :o

LG Moni

Maiglöckchen
15.01.2009, 11:12
*******

Wer nicht so viel lesen will, liest nur: Schmerzgedächtnis löschen oder überschreiben?

Hallo Lydia,
hast du schon einmal ein Augen-Gel für die Nacht ausprobiert. Es wirkt viel intensiver, behindert aber den Blick auf den Wecker.;)

Maiglöckchen

Maiglöckchen
15.01.2009, 11:14
Ein Auszug, falls gexxxt wird:

Quelle: juergen.sandkuehler/meduniwien


Vermeiden des Schmerzgedächtnisses
Als gemeinsamer Auslöser für die verschiedenen Mechanismen des Schmerzgedächtnissen kommt die exzessive Freisetzung von Neurotransmittern wie Glutamat und Neuropeptiden wie Substanz P infrage. Maßnahmen, die die gesteigerte Freisetzung verhindern oder die übermäßige Rezeptoraktivierung unterbinden, kommen daher prinzipiell für die präventive Analgesie (engl.: pre-emptive analgesia) in Betracht. Die körpereigene Schmerzabwehr löst im Hinterhorn des Rückenmarks eine prä- und postsynaptische Hemmung der Übertragung nozizeptiver Informationen aus. Als hemmende Überträgerstoffe sind endogene Opioide, Monoamine wie Noradrenalin und Serotonin sowie die hemmenden Neurotransmitter GABA und Glyzin bekannt. Eine Schwächung der körpereigenen Schmerzabwehr hat zur Folge, dass normalerweise harmlose Schmerzreize zu einer zentralen Sensibilisierung führen können. Dies mag die unterschiedliche Anfälligkeit von Patienten erklären, bei offenbar gleichen Schmerzursachen ein Schmerzgedächtnis auszubilden. Bei insuffizienter körpereigener Schmerzabwehr oder bei starken Schmerz auslösenden Gewebeschäden kann die zusätzliche Gabe von Opioiden, von α2-Adrenorezeptoragonisten oder von antiphlogistischen Analgetika zur präventiven Analgesie notwendig sein [1]. Dagegen stellt der Verlust der Schmerzempfindung und des Bewusstseins bei einer Narkose z. B. durch inhalative Narkotika keinen Schutz vor Sensibilisierung dar. Auch bei tiefer chirurgischer Narkose kann sich im Rückenmark ein Schmerzgedächtnis ausbilden.
Schmerzgedächtnis löschen oder überschreiben?
Die präventive Analgesie kann nur eingesetzt werden, wenn der Zeitpunkt einer Schmerzursache, z. B. eines operativen Eingriffs, von vornherein bekannt ist. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Schmerzpatienten haben Sensibilisierungen jedoch bereits stattgefunden. Es ist daher von großem klinischen Interesse, Mechanismen zu identifizieren, die das Schmerzgedächtnis wieder löschen. Nach heutigem Kenntnisstand sind die Sensibilisierungen wie synaptische Langzeitpotenzierung im Rückenmark oder eine gestörte Hemmung nicht irreversibel, sondern können sich innerhalb von Tagen bis Jahren wieder spontan zurückbilden. Eine ausreichende Schmerztherapie ist dann erforderlich, um ein Auffrischen des Schmerzgedächtnisses zu verhindern und eine spontane Rückbildung zu ermöglichen. Bei einigen wenigen Patienten können offenbar Gegenirritationsverfahren wie die transkutane elektrische Nervenstimulation oder bestimmte Formen der Nahpunktakupunktur Signaltransduktionswege in nozizeptiven Nervenzellen aktivieren, die der Bildung und der Aufrechterhaltung des Schmerzgedächtnisses entgegenwirken [2].
Zusammenfassung
Entzündungen, Traumata und operative Eingriffe führen regelmäßig zu Sensibilisierungen von Nozizeptoren (periphere Sensibilisierung) und häufig auch von nozizeptiven Nervenzellen im Zentralnervensystem (zentrale Sensibilisierung). Während die periphere Sensibilisierung meist auf die Dauer der peripheren Schädigung begrenzt ist, kann die zentrale Sensibilisierung die primären Schmerzursachen überdauern und dann zur Chronifizierung von Schmerzen beitragen. Neuere Befunde haben eine Reihe von bislang ungelösten Fragen klären können und zum besseren Verständnis der zentralen Ursachen von Schmerzen beigetragen.

schleckerlecker
15.01.2009, 11:55
Hallo Chrischan,

ich nehme seit August auch Celebrex 200, 1-0-1, habe im November reduziert auf 0-0-1, wegen meiner OP am Dienstag habe die letzte am Sonntag genommen und seither keine mehr und es passiert nichts, ich habe keine Schmerzen bekommen mir geht es zur Zeit richtig gut, obwohl ich so einiges um die Ohren habe, Änderungskündigung, OP, Klagen etc.
Ich lasse sie erst mal weg und falls sich ein neuer Schub ankündigt werde ich wieder damit anfangen.
Vielleicht wäre das ein Weg für dich erst mal reduzieren, eine zur Nacht nehmen.

Liebe Grüsse
Karola

chrischan
15.01.2009, 12:14
hi ihr alle,

vielen dank für das feedback.
mich würde mal interessieren, ob es eine art umfrage im forum gibt zum thema fischöl oder lebertran?

wem hat es geholfen, bedingt geholfen oder gar nicht???

würde zudem auch viel übersichtlicher sein.

@karola, ich nehme nur noch abends die arcoxia. laut schmerzarzt soll ich die auf dauer nehmen um rückfälle zu vermeiden. meine organe werden es mir aber früher oder später bestimmt nicht danken. früher hab ich die schmerzmedis immer bei bedarf genommen, doch sein meinen erlebnissen mit notarzt ins krankenhaus hab ich doch angst sie einfach abzusetzen. ist halt auch so ein psychisches ding... da bin ich ehrlich.

@Lydia
ich habe keine trockene sondern eher verschleimte schleimhäute... hab eine chron. bronchitis obwohl die rheumadocs meinten, das bei mir die ventilation duch die eingeschränkte bewegung des brustkorbs stark eingeschränkt sei. dadurch hab ich die probleme mit dem husten etc. hinzu kommt der reflux usw. ein ätzender kreislauf. dieses verschleimte hat bei mir wohl mehrere ursachen. unter omep hatte ich sehr starke kopfweh und öfters auch magenprobleme... unter nexium kommen so gut wie keine magenprobleme in form vom sodbrennen vor.

ich danke allen nochmals für die infos etc.

herzliche grüße
chrischan

grischan
15.01.2009, 15:45
Hallo Omega 3 Fans,

ist es notwendig, das Fischöl morgens und abends zu nehmen oder kann ich auch das ganze Schnapsglas auf einmal am Abend nehmen? Ich habe irgendwo gelesen, dass es bei O3 nicht so die Rolle spielen soll, da es ja kein Vitamin ist und in den Gefäßen eingelagert wird.

Chris

Einhorn
15.01.2009, 22:09
@ Moni
Hallöchen, Also Angst vor Schmerzen habe ich normalerweise nicht, da ich 'ne Menge ertragen kann; ABER wenn ich an meinen Mega-Schub vor 1 1/4 Jahr denke, davor habe ich Angst, richtige große Angst. Es war als ob mir jemand alle Gelenke und Knochen gebrochen hätte und ich war völlig bewegungsunfähig. So etwas möchte ich nie wieder ertragen müssen.
Deine Frage ist echt interessant und vielleicht solltest Du mit 'nem neuen Thema mal 'ne Umfrage starten.
LG Heidi

Ulmka
17.01.2009, 00:04
Hallo Maiglöckchen,

hast du einen Namen dieses Augen-Gels für mich? Im Moment habe ich nur Hyluron-Augentropfen - aber wirklich helfen tun die nicht...

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

Maiglöckchen
17.01.2009, 14:16
Hallo Lydia,
z.B. Thilo-Tears Augen-Gel.

Gute Besserung

Maiglöckchen

Ulmka
18.01.2009, 00:11
:danke: :knuddel:

Liebe Grüße :knuddel:

Lydia

chrischan
18.01.2009, 12:26
hallo,

soeben habe ich das erste mal fischöl von lamotte zu mir genommen.

ich habe 1,5 esslöffel in ein schnapsglas gefüllt.
0,5 liter gehen in den kühlschrank und 0,5 liter habe ich in eine extra glasflasche gefüllt und stelle diese an einen kühlen ort.

ich habe 3 mal tief eingeatmet und dann halb ausgeatmet. dabei nase zugehalten und das glas wie ein absacker in den mund geschüttet.

ich muss sagen. alles kein problem. auch das öl im mund war nicht schlimm.
hab dann die nase weiter zugehalten und dann kräftige schlucke aus einer kühlen capri-sonne orange genommen. den mund gut durchgespült.

alles bestens. aber dann muste ich einmal rülpsen also aufstoßen. jo und er war da. der fischgeschmack... macht aber nix.
es war wirklich wie andere schon beschrieben haben ein beigeschmack wie hering in tomatensoße. echt kein problem, da ich gleich wieder etwas capri-sonne getrunken habe.
ich glaube es ist wichtig hinterher ein getränk ohne kohlensäure zu sich zu nehmen ;)

fazit: bisher keine übelkeit. ich versuche das aufstoßen zu vermeiden. trinktechnisch hatte ich es mir schwerer vorgestellt.

ich werde jetzt mal täglich 1 esslöffel zu mir nehmen.

werde dann bei gelegenheit weiter berichten.

beste grüße
chrischan

grischan
18.01.2009, 15:26
...ich würde allerdings noch den Zuckersirup hinterher gegen Heidelbeersaft oder so was tauschen;-)

Chris

chrischan
18.01.2009, 15:43
hi,


jo da hast du natürlich recht. aber mein magen reagiert jetzt gearde etwas empfindlich. habe seit einnahme einen magendruck und leichtes sodbrennen.
ich hoffe das kommt nicht vom fischöl???

hab noch einen frage:

habe gerade mehrere berichte über omega 3 gelesen. warum nimmt hier eigentlich keiner leinöl? soll doch auch reich an omega 3 sein...

ein auszug aus dem omega forum:

Wenn es sich bei Ihnen um ein entzündliches Rheuma handelt, kann unsere Öl-Eiweiß-Kost helfen. Die im Leinöl vorhandene Alpha-Linolensäure hemmt nämlich die Bildung von Substanzen, die die Entzündung fördern, den so genannten Typ-2-Prostaglandinen und den Leukotrienen, fördert aber die Bildung der Typ-3-Prostaglandine, die die Entzündung hemmen. Klinische Studien haben gezeigt, dass schon in zwei bis drei Wochen Verbesserungen eintreten können und zu einer Einsparung von entzündungshemmenden Medikamenten führten. Versuchen Sie, zwei bis drei Esslöffel Leinöl in Ihre tägliche Ernährung einzubauen.

soll gerade für die leute interessant sein, die kein fischöl mögen.

eure meinungen würden mich dazu brennend interessieren, falls ich das fischöl nicht vertrage.

beste grüße
chrischan

Quarks
18.01.2009, 16:29
Hallo chrischan,

Gratulation zu Deinem Mut und mach weiter! :dd2 Vielleicht aber besser zu einer anderen Tageszeit! Ich vermute, Du hast es nach dem Mittagessen genommen, wo der Magen schon voll ist. Das würde ich wahrscheinlich auch nicht gut vertragen. Da ich abends vor dem Schlafen immer nochmal Hunger habe, ist die Einnahme davor für mich perfekt.

Ich nehme das Schnapsglas (15 g) mit Fischöl also vor dem ins Bett gehen. So muß ich nur kurz nach dem Runterschlucken aufstoßen und dann schlafe ich ja eh. Als ich es anfangs morgens auf nüchternen Magen genommen hatte, bekam ich nach einiger Zeit Magenschmerzen. Ich nehme nur kleine Schlucke davon in den Mund und jeweils einen Schluck warmes Wasser dazu, dann das Ganze im Mund vermischen und runter damit - für mich überhaupt kein Problem!

Und wie Karlson Dir schon geraten hat, wenn Du abnehmen möchtest: Reduziere ganz, ganz stark alle Kohlenhydrate wie Zucker, Getreide (Brot, Brötchen, Kuchen, Nudeln, Nockerl, Knödeln, Reis, ...) Kartoffeln, Früchte und deren Säfte sowie Milch! Dann ist auch mehr Fett kein Problem, sondern eher gesund. Mir geht es wie Karlson: Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so schlank wie jetzt und halte ohne zu Hungern mein Gewicht! Wenn Dich das Thema näher interessiert, dann solltest Du das Buch "Leben ohne Brot" von Wolfgang Lutz lesen.

Quark mit Leinöl habe ich mal eine Zeit regelmäßig probiert (nach der Öl-Eiweiß-Kost von Dr. Johanna Budwig) - nur soll das lt. Dr. Strunz (Karlson hat davon mal berichtet - lies mal in den News von Dr. Strunz nach) nicht so effektiv, wie Fischöl, sein. Magerquark mit Leinöl, Himalaya-Kristallsalz und frischen Kräutern und dazu Kartoffeln ist aber immer noch ein beliebtes Rezept auf meinem Speiseplan.

grischan
18.01.2009, 18:28
Hallo chrischan,

wie Manu schon sagte, pflanzliches Omega 3 ist einfach nicht so wertvoll wie Fischöl. Der Körper kann es wohl nicht so verwerten.

Chris

Soltar
18.01.2009, 21:31
Hallo Chrischan

Hatte Leinöl gekauft doch. Aber ja, zugegeben, ich hatte es dann nicht regelmässig genommen - genauso wie auch mit den Leinsamen..;o

Hatte auch schon versucht so löffelweise Olivenöl zu nehmen - ist auch nicht so einfach. Macht vielleicht auch alles noch zusätzlich dick!?? :p

Ich gebs sogar zu, nach jahrelangen strikten Versuchen mit Dauereinnahme von irgendetwas, was dann nichts brachte - sowohl Naturheilmittel oder Omega-3...Vitamine usw., bin ich einfach etwas mürbe geworden...

Gruss Soltar

chrischan
19.01.2009, 11:28
moin moin,

ich hatte das fischöl eine stunde nach dem frühstück genommen.
gegen nachmittag gingen die magenprobleme weg.

heute morgen bin ich dann mit einem absolut verspannten nacken aufgewacht und habe derzeit trotz medis große schmerzen im hws bereich. kommt aber nicht vom fischöl, da mich diese probleme schon einige zeit begeliten...

ich werde gleich den nächsten löffel nehmen, da ich abends schon zuviel verschiedenes zeug zu mir nehme. ich denke, das sich der körper erstmal daran gewöhnen muss.

also ich wollte nicht zu oder abnehmen... ich wollte mein gewicht halten.
bin nur ein paar wenige kilos drüber, was laut studien kein problem ist.
allerdings möchte ich weiterhin alles essen worauf ich hunger habe.
das soll jetzt nicht verfressen klingen...

ich brauch es halt ab und zu mal so richtig zu schlemmen ;)

deshalb nochmal die frage:
wenn ich normal weiter esse und dann fischöl zu mir nehme ohne auf mega gesundes essen zu achten (also wie bisher weitermache) , nehme ich dann zu? das ist eigentlich meine wichtige frage. ich wollte mit dem fischöl meine ernährung nicht umstellen.

herzliche grüße
chrischan

Uli Dörwald
19.01.2009, 12:17
Hallo Chrischan,

Normalerweise antworte ich nicht, wenn ich nichts zu sagen habe, aber erstmal eine Frage vorweg? Warum willst du deine Essgewohnheiten nicht umstellen? Glaubst du nicht dass deine Gewohnheiten die Stärke der MB-Schmerzen mitbestimmen?
Allein schon das Rauchen weglassen bringt erwiesenermaßen sehr viel, nicht nur bei Beppo.

Ich habe gelesen dass die Einnahme vorm Frühstück optimal ist, oder eben zwischen den Mahlzeiten. Ausserdem ergibt Fett im Dünndarm (ca. 1/2 St. nach Einnahme) Signale ans Gehirn: Bin satt! Ich brauche bis Mittag nichts zu Essen und an Bürotagen tue ich das auch nicht. Nur wenn ich auf dem Bau körperlich tätig bin zwinge ich mir ein Müsli rein, damit ich nicht vom Fleische fall.

Quarks
19.01.2009, 17:56
wenn ich normal weiter esse und dann fischöl zu mir nehme ohne auf mega gesundes essen zu achten (also wie bisher weitermache) , nehme ich dann zu?

Hallo chrischan,

diese Frage kann ich Dir leider nicht beantworten, da ich meine Ernährung umgestellt habe, abnahm und nun problemlos mein Traumgewicht halte.

Aber bei mir wirft es die gleiche Frage auf, wie bei Uli: Warum willst Du nicht gleichzeitig Deine Ernährung verbessern, wenn es Dir dadurch zusätzlich besser gehen könnte? Das schließt doch nicht aus, daß man auch mal so richtig schlemmt! Das tut schließlich der Seele gut. Bei Dr. Strunz hatte ich von einem gelesen, der einmal die Woche alles aß, worauf er Appetit hatte (auch die "ungesunden" Sachen). Dadurch wird der Verzicht zu keinem Problem. Denn Essen soll Freude machen, gut schmecken und zur Entspannung beitragen.

Mir geht es ähnlich: Ab und zu gönne ich mir auch was außer der Reihe. Wenn ich dann merke, das es mir eigentlich gar nicht mehr bekommt und auch nicht gut tut, dann habe ich genug Motivation "gesund" weiter zu essen.

chrischan
20.01.2009, 11:35
hi und guten morgen,

ich fühle mich einfach ernährungstechnisch ganz wohl.
habe jetzt 20 jahre diesen bechti. hab nie meine ernährung umgestellt und hatte viele jahre kaum bis keine schmerzen zwischendurch. mir ging es wirklich jahre richtig gut.

ich habe auch nie feststellen können, das es mir nach dem verzehr von schweinefleisch etc schlechter ging. im übrigen auch nicht wenn das wetter umschlägt ;)

mein vater der ja auch den bechti hat war lange zeit mal auf kur.
er hatte mir eine interessante geschichte erzählt.

in seiner kureinrichtung wurde in den 80ziger jahren ein verzicht ausgegeben, das dort kein schweinefleisch mehr verzehrt werden dürfe.
die küche stellte dort den essenplan vollständig um.

das ging dann eine ganze zeit so, da man eben damals vermutete, das sich schweinefleisch ungünstig bei rheuma auswirken würde.

der positive effekt blieb allerdings aus. nach etlicher zeit wurde der verzicht auf schweinefleisch wieder aufgehoben. ich kann es nur so wiedergeben wie es mir mein vater erzählt hatte. im übrigen isst mein vater auch alles und hat seit rund 15 jahren keinerlei schmerzen mehr. nun jeder körper reagiert ja bekanntlich anders...

aber, ich möchte mich vom kopf her nicht ernährungstechnisch umstellen. ich muss leider schon durch diese krankheit und die einsteifung auf einiges verzichten... ich bin ein genussmensch und wenn ich hunger auf ein knäckebrot habe esse ich es. wenn ich heute und morgen hunger auf schweinebraten habe, dann esse ich hin. das ganze aber in maßen, denn ich will ja auch nicht aufgehen wie hefe.

vielleicht hilft das fischöl ja auch so??? bin dann vielleicht der erste bei dem es hilft trotz alter ernährungsweise ;)

beste grüße
chrischan

chrischan
29.01.2009, 09:34
hi liebe leute,

habe gestern etwa 3 stunden nach einnahme vom fischöl zum ersten mal anhaltene übelkeit (kurz vorm übergeben) gehabt.

ich lagere die dose fischöl von lamotte im kühlschrank. die dose ist erst vor 1,5 wochen geöffnet worden. ich nehme jeden tag 1 esslöffel zu mir.

heute ist mir noch immer sehr übel...

habe deshalb grad gegoogelt und habe dort die aussage entdeckt, das größere einnahmen zu übelkeit und brechreiz führen können.

ich werd dann wohl heute mal das fischöl weglassen.

wie sind eure erfahrungen?

habe wohl einen sehr empfindlichen magen.

vielleicht sollte ich die einnahme auch auf 3 mal die woche reduzieren. ist ja doch wie 3 mal in der woche fisch essen oder?

beste grüße
chrischan

Quarks
29.01.2009, 11:01
Hallo Christian,

Übelkeit hatte ich bisher überhaupt nicht, auch keinen Ekel vor oder nach der Einnahme. Ich nehme ja noch mehr als Du (ein Schnapsglas mit 18 g wird vermutlich 2-3 EL sein).

Als ich es morgens auf nüchternen Magen eine Zeit lang genommen habe, bekam ich leichte Magenschmerzen, aber keine Übelkeit!

Nun weis ich nicht, was ich Dir raten soll - viele berichten von Ekel nach einiger Zeit und dazu würde dann die Übelkeit passen ... ???

Deshalb ist Deine Idee mit vorerst 3x wöchentlich gar nicht so schlecht und besser als gar nicht - steigern kannst Du bei Bedarf immer noch. :)

Uli Dörwald
29.01.2009, 11:12
Hallo Chrischan,

ich habe eigentlich auch einen empfindlichen Magen, allerdings ist das viel besser geworden seitdem ich Lebertran nehme und keine Diclos mehr. Auch die 500 ASS die ich sporadisch nehme vertrage ich sehr gut.

Mal angenommen deine Übelkeit kommt tatsächlich vom Fischöl, dann würde ich empfehlen nicht alles auf einmal zu nehmen, sondern lieber 2- 3 x am Tag, auch wenn es dann nicht so gut wirken soll wie auf nüchternen Magen mit anschliessendem Fasten bis Mittag.

chrischan
29.01.2009, 13:58
nochmal melde,

ich habe heute vormittag 1 stunde nach dem frühstück ein teelöffel statt esslöffel fischöl zu mir genommen. ich werde es mal mit 1 teelöffel täglich versuchen und dann weiter berichten. ist zwar etwas wenig von der menge her aber besser als gar nichts denke ich.

auch möchte ich den magen derzeit nicht überanspruchen.

herzlichen dank für die ratschläge.

viele grüße
chrischan

ps: ekel vor fischöl habe ich irgendwie nicht. halte mir ja die nase zu ;)

froros
29.01.2009, 14:18
vielleicht solltest Du das Fischoel umlagern in ein anderes Gefäß. (wegen Oxidation)

chrischan
29.01.2009, 15:31
hi froros,

habe das produkt lamotte im original behälter zur hälfte im kühlschrank gelagert. die andere hälfte habe ich in einem 0,5 liter glasbehälter randvoll abgefüllt. laut erfahrungen und aussagen des hersteller kann man
das fischöl (wenn gekühlt) 4 bis 6 wochen zu sich nehmen.

ich habe es erst die 2te woche geöffnet. ich denke nicht das eine weitere umlagerung aus dem original behälter nötig ist.

beste grüße
chrischan

grischan
29.01.2009, 21:12
Hallo Fischölfreunde,

also schlecht ist mir bisher noch nicht geworden. Allerdings trinke ich es auch nicht auf nüchternen Magen. Da hätte ich auch Probleme. Ich nehme es immer meistens am Abend.

Aufgehorcht habe ich, dass das Öl nur 4-6 Wochen haltbar sei im Kühlschrank. Irgendwo habe ich gelesen, dass man es auch teilen kann und den einen Teil im Tiefkühler lagern kann. Stimmt das?

Chris

Zara
29.01.2009, 23:05
Hallo,,
ist das sicher, dass es "nur" 4-6 Wochen hält?

Ich nehme seit kurzem 2 EL täglich, nach der Empfehlung aus dem Forum, dürfte das etwa 5 g Omega 3 entsprechen, stimmt das?

(mein magen reagiert jetzt gearde etwas empfindlich. habe seit einnahme einen magendruck und leichtes sodbrennen.
ich hoffe das kommt nicht vom fischöl???)
dazu:
Genauso geht es mir allerdings auch.
Mir macht es überhaupt nichts aus, das Zeug morgens zu schlucken. Hatte es mir viel schlimmer vorgestellt.
Aber fast den ganzen Tag über hatte ich ein leichtes Brennen im Hals, und das Gefühl, ich müsste gleich fischig aufstoßen..Das finde ich etwas ekelig....aber wenns hilft???

Wer sagt, dass es schon nach 3 bis 4 Wochen wirken soll?

Ich habe übrigens auch einmal das Öl statt Rapsöl (statt Olivenöl) über meinen Salat mit Thunfisch gekippt. Dann merkt man es kaum und hat es trotzdem intus.
Einmal habe ich es mir aufs Brot geträufelt (statt Butter)...naja.

Kann mir einer sagen ob das Omega 3 schlechter aufgenommen wird, wenn man einen Magenschutz nimmt?

Und, Uli: was ist der Vorteil wenn man es auf nüchternen Magen nimmt? (is ja schon heftig)

Und nochwas: alle, die Lebertran nehmen, ist das nicht problematisch wenn man so vile Vitamin D zu sich nimmt?
Die Apothekerin sagte mir, damit wachse die Gefahr Nierensteine zu bekommen.

Bin gespannt auf Eure Antworten,:)

Zara

bechdidi
29.01.2009, 23:15
Hallo Zara,

wegen des Vit D: schau mal bei "wikipedia" unter "Hypervitaminose Vitamin D" nach, wird Dich vielleicht beruhigen.

Gruss
Dieter

Zara
29.01.2009, 23:45
Hallo Dieter,
ich habe nicht alles genau gelesen, aber da steht doch, dass es zu einer Niereninsuffizienz führen kann.

Zara

Uli Dörwald
29.01.2009, 23:56
Hallo Zara,

habe es mehrfach so gelesen. Da soll die Aufnahme am besten sein. Ausserdem gibt es ein Sättigungsgefühl. Müsste jetzt auch nochmal nach den Quellen googeln. Mich haben die Argumente überzeugt, ich habe es immer so gemacht und da die Ergebnissse überzeugend waren habe ich es wieder vergessen.
Im übrigen soll Fischöl nicht gut gegen Alzheimer sein, haben neuste Forschungen angeblich... ;-)

Ansonsten nehme ich manchmal im Sommer Fischöl anstatt Lebertran, um der Gefahr der Hypervitaminose zu begegnen, bin dann ja genug am Licht. Das Optimum ist überhaupt einen Tag in der Woche nix essen, dann einen halben Tag erfolglos Fische fangen (Wassertreten oder Aquajogging) um dann den endlich erfolgreich erjagten frischen Fisch roh zu verputzen, à la Gollum, ;-)

Quarks
30.01.2009, 13:55
... ist das sicher, dass es "nur" 4-6 Wochen hält?

Hallo Zara,

ich kopiere hier mal auszugsweise meine Antwort vom 22.10.08 hierher:

... Zum Omega-3-Fischöl von Lamotte:

Ich habe auch eine 1-Liter-Dose, undurchsichtig, originalverschlossen gekauft, Anbruch dieser am 10.09., tgl. 15 g. Bisher war das Öl, was da rauslief, ebenfalls klar und goldig. Aber jetzt ist nicht mehr allzu viel drin und es kommen so Brocken, Abgesetztes. Geschmacklich und vom Geruch her ist es noch okay, aber diese Krümmel sind schon ein bisschen eigenartig im Mund und ich war, genau wie atilla, etwas irritiert. Deshalb habe ich gestern abend mit Lamotte Kontakt aufgenommen. Heute morgen hatte ich schon die Antwort (das nenn' ich Service!) und möchte Euch diese nicht vorenthalten:

Sehr geehrte Frau ...,

wir freuen uns, dass Ihnen unser Omega-3-Fischöl gefällt. Im Kühlschrank es aufzubewahren ist richtig. Wir empfehlen die Dose innerhalb von 4 bis 6 Wochen aufzubrauchen, dass kommt ja auch hin bei ungefähr 1 Esslöffel pro Tag. Da Fischöl ein Naturprodukt ist, kommt es vor, dass es Kältetrübungen aufweist,und das sich dies am Boden der Dose absetzt. Besonders dann wenn nur noch "Reste" in der Dose vorhanden sind. Außerdem gerät bei jedem Öffnen Sauerstoff in die Dose, dies hat nach gewisser Zeit Auswirkungen auf das Öl.

Diese sind unangenehm stellen allerdings kein Qualitätsmangel dar. Je nachdem wie Kühl die Dose gelagert wird treten diese Erscheinungen mehr oder weniger auf. Verdorben ist das Fischöl sicher nicht, aber nach dieser Zeit und bei der Lagerung treten die Ersten Veränderungen auf. Wenn es für Sie noch genießbar ist, können Sie den Rest bedenkenlos nehmen.
Vielleicht noch eine Empfehlung um das Produkt noch frischer zu halten. Füllen Sie die Hälfte des Öls in eine saubere andere Glasflasche in der Größe z.B. 500 ml. Diese bis zum Rand mit Öl auffüllen, verschliessen und wegstellen, hier reicht z.b auch der Haushaltsraum oder Keller, die muss nicht in den Kühlschrank sondern nur kühl lagern. Wenn Sie dann die 1.Hälfte der Dose verbraucht haben, ist die andere Hälfte frischer, da diese in dem Zeitraum nicht unnötig mit Sauerstoff in Berühung kam. Dies lässt in der Regel die "Mangelerscheinungen" nicht auftreten.

Mit freundlichen Grüßen

Ich finde die Antwort ganz hilfreich. ...

grischan
30.01.2009, 17:28
Ich finde die Antwort ganz hilfreich. ...
Stimmt. Danke.

Grüße
chris

Zara
31.01.2009, 00:33
Liebe Manu,

alle Achtung, das nenne ich mal Service. Jetzt check ich das auch mit der Glasflasche.

@ Uli: unsrere Goldfische im Teich sind eingefroren, hatte heute gute Voraussetzungen für erfolgloses Fischen.
Habe stattdesseb Matjes mit Joghurt, Äpfeln und Pellkartoffeln (böse Stärke) gegessen und Salat mit Fischöl ... oh Mann, wie lange ich das wohl durchhalte...?
Aber mein CRP ist wieder bei 25..

Ich bin ja sehr beeindruckt von Deinen Erfolgen. Verrate mir doch bitte noch wie lange es gedauert hat bis Du mit dem O 3 eine Wirkung gespürt hast und Medis reduzieren konntest?

Blupp, Zara

Uli Dörwald
31.01.2009, 01:01
Ich habe ja nie viele Medikamente genommen, sondern immer eine direkte Spritze ins ISG, 10 X Fango/Massage und das tägliche, äusserst intensive Turnen. Auch als Marathon und Triathlon-Sportler ist mein Stoffwechsel nicht mit Normalos zu vergleichen. Aber wenn gar nichts mehr ging habe ich 1-3 75er Diclophenac retard genommen. Wenn ich also keine Zeit zum Turnen oder Arztgang hatte. Als Selbständiger war ich ja keinen Tag meines Lebns krank geschrieben. Wenn ich wegen Leistenbruch-OP im KH war, dann habe ich eben auch null verdient.

Ausserdem habe ich mich auch vor der 'Entdeckung des Lebertrans' nicht wirklich ungesund ernährt. Hatte sogar mehrfach gefastet, nach Buchinger. Einmal über 3 Wochen. Dieses Körpergefühl 3 Wochen ohne Nahrung auszukommen und sich toll dabei zu fühlen, sogar täglich 10 Km zu laufen, eine Erfahrung die ich jedem Menschen gönne.
Wenn man von Haus aus wenig Selbstbewußtsein hat, wegen mangelnder elterlicher Emphatie, Liebe und Zuwendung, dann kann man über solche Erfahrungen eine Bewußtheit über sein Selbst bilden, die auch das Selbstbewußsein stärkt.
Bevor ich mich nun weiter verschwurbel, zurück zu deiner Frage: Ich habe die Wirkung sehr schnell bemerkt, also Wochen, kein Monat. Aber ich habe dem Weglassen von Schädlichem eine genau so hohe Wichtigkeit beigemessen. Hier war aber von Zeitspannen von 3 Monaten bis über ein Jahr zu lesen. Deshalb möchte ich nicht dass du dich falschen Hoffnungen hingibst. Wenn du einfach Omega3 wie ein Medikament einnimmst, ohne Ernährungsumstellung, dann kann es sehr viel länger dauern.

Es ist leider alles nicht so einfach.

Lieben

Zara
31.01.2009, 01:16
Ich habe meine Ernährung auch umgestellt, esse täglich Fisch und gar kein Schweinefleisch mehr. Vielleicht wirkt es dann schneller.
Meinst Du es kann schlechter aufgenommen wirken wenn ich einen Magenschutz vorher nehme?
Ich mache auch Sport 3 mal die Woche und abends ab und zu allerdings nur ein bisschen Gymnastik.
Du turnst wirklich jeden Tag??? Machst Du dann Bechterew-Gymnastik, also Beweglichkeit und Kräftigung? Und wie lange?

L.G.
Zara

chrischan
31.01.2009, 11:32
hallo ihr lieben,

habe mein anliegen soeben im extra thread aufgemacht. denke es sprengt sonst das thema hier.

für interessierte zu lesen unter:

http://www.dvmb-forum.de/showthread.php?p=92216#post92216

danke für das verständnis :)

herzliche grüße
chrischan

bechdidi
31.01.2009, 12:05
Hallo Zara,

Du hast richtig gelesen, aber da steht: bei Überdosierung. Nun ist die Frage: Wieviel Vit D (oder hier: Lebertran) muss ich von aussen zuführen, um an eine Überdosierung heranzukommen. Da scheinen sich die Fachleute noch nicht ganz sicher zu sein. Ich zitiere mal "wikipedia":
"Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission hat 2002 folgendermassen zur Sicherheit des Vit D 3 Stellung genommen: Eine maximale tägliche Dosis von 50 µg (2000 IE) für Jugend-
liche und Erwachsene (inkl. Schwangere und stillende Mütter) und 25 µg für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren sind von Gesunden ohne Risiko von Nebenwirkungen auch ohne medizinische Aufsicht langfristig einnehmbar. Diese Angabe ist zumindest für Erwachsene vorsichtig und mit einem Sicherheitsfaktor von 2 versehen, d.h., dass eigentlich erst bei über doppelt so hohen Dosen Nebenwirkungen beobachtet wurden. Gemessen an den üblichen Vitamin - D - Dosierungen erscheint diese Stellungnahme für Erwachsene einen genügenden Spielraum zu lassen. Bei Kleinkindern ist dieser Spielraum geringer.
Von den meisten Autoren wird für Erwachsene eine Zufuhr von 100 µg Vitamin D 3 über 6 Monate als sicher angesehen, d.h., ohne nachprüfbare Nebenwirkungen, wie z.B. eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin" (Zitat Ende).
Was bedeutet dies für die Einnahme von Lebertran?
Mein Lebertran hat einen Anteil Vitamin D 3 von 210 IE/g. 1 µg entspricht 40 IE, in einem g Lebertran sind damit nach Adam Riese 5,25 µg Vitamin D 3 enthalten. Da 1 Esslöffel Lebertran ca. 7 g wiegt, enthält er also 36,75 µg Vitamin D 3. Nimmt man am Tag 3 Esslöffel Lebertran zu sich, enthalten diese somit 110,25 µg Vitamin D 3. Man liegt also leicht ( ca. 10 %) über den, von meisten Autoren favorisierten, 100 µg. Wie gesagt: diese Empfehlung richtet sich an Gesunde. Wie hoch der Vitamin D 3 - Bedarf für uns "Entzündete" ist, konnte ich nirgends nachlesen. In diesem Zusammenhang verweise ich nochmal auf Lydias "Vitamin D 3-threat".
Die Hypervitaminose Vitamin A steht auf einem anderen Blatt!
Gruss
Dieter
P.S.: Noch ein Rat: ohne Nahrungsumstellung, so meine Erfahrung, geht gar nichts!

froros
31.01.2009, 12:08
das ergebnis der blutuntersuchung war für mich der hammer. die blutwerte sind bis auf einen wert alle top. ich hatte noch nie einen crp von 1. und noch nie eine blutsenkung von 2/10. zu dem zeitpunkt nahm ich noch das fischöl. allerdings war mein cholesterin bei 253. hdl 44 und ldl bei 176. das ist natürlich etwas zu hoch.


Hallo Chrischan,

als ich noch Rheuma hatte (als Kind), war es so, wenn ein Schub kam, waren die Blutwerte sehr gut. Hatte ich keine Schmerzen, dann waren die Blutwerte schlecht, weil der Schub in anmarsch kam, den man ja nicht merkt. Du solltest mal Blut abnehmen lassen, wenn Du keine Schmerzen hast, ob die Werte dann auch noch i.O. sind.
Ich wünsche Dir alles Gute!

Quarks
31.01.2009, 14:33
... als ich noch Rheuma hatte (als Kind), war es so, ...

Hallo froros,

wenn Du als Kind Rheuma hattest und jetzt nicht mehr, wie hast Du es den wegbekommen?

froros
31.01.2009, 18:30
wie hast Du es den wegbekommen?

Ich war früher Leistungssportler i. Schwimmen. Da meldete sich beim Sport das Rheuma. An der rechten Hüfte. Da kannst Du Dir vorstellen, wie es als junges Mädchen ist, wenn man durch die Welt schief läuft. Hatte häufige Schmerzen. Nach 11 Jahren bekam ich mein Sohn und stellt danach fest, daß ich keine Schmerzen mehr hatte. Vor der Entbindung hatte ich nocheinmal einen richtigen Schub und dann war alles wie weggeblasen. Wenn ich heute zum Orthop. gehe, der sieht es immernoch, daß da mal was war. Meine Blutwerte sagen, daß ich kein Rheuma mehr habe.

Jetzt bin ich froh, daß ich die Schmerzen nicht mehr habe.

chrischan
31.01.2009, 18:53
hallo froros,

danke für den tipp aber ich hatte zum zeitpunkt der abnahme diese schmerzen. ich dachte ich stecke in einem schub. die blutwerte sprachen aber eine andere sprache. ich werde meinen text oben mal in einem neuen thread eröffnen, da es hier sonst untergeht. brauche ja antworten. ist ja auch sehr umfangreich dieses thema hier :)

beste grüße
chrischan

froros
31.01.2009, 19:14
wenn Du Schmerzen hast, dann ist der Schub ja durch und die Werte waren dann immer bei mir besser. So, wie bei Dir.Hast Du keine Schmerzen, dann kommt meisten der Schub langsam wieder. Man denkt, es ist alles i.O., aber leider nicht.

Mein Arzt meinte, wer einmal Rheuma hat, hat es immer. Ich merke es Gott sei Dank nichts mehr.

Karlson vomDach
31.01.2009, 21:52
Hallo Zara,

nachdem ich gesehen habe, wieviel Fett mageres Schweinefleisch im Gesamten hat und wieviel AA, sehe ich eigentlich keinen Grund mehr, darauf zu verzichten. Wer`s mag...

Hallo Bechdidi,

danke für den interessanten Beitrag + Rechnung! Ich habe mir den Wiki-Bericht gleich durchgelesen! Spannend.
Ich kann alles nur bestätigen, wie neueste Messungen zeigen:
Im Herbst hatte ich phantastische Werte beider Formen, bin aber das ganze Jahr bei ca. 1100IE geblieben.
Das Calcitriol war vom oberen Grenzwert (115) auf 71 gefallen! So ein Mist!!! Meine neue Winterdosis ist jetzt 2000IE, also 50µg. Falls das nicht reicht, gehe ich auch höher...

Viele Grüße,

Karlson

Uli Dörwald
01.02.2009, 00:00
Hallo Zara,

ich habe 25 Jahre tagtäglich meine Übungen gemacht, schon als ich noch gar nicht wusste dass es MB war was ich hatte. Zusätzlich habe ich mich sehr viel bewegt als Allround-Handwerker. Meine Schmerzen waren nur auf ISG und LWS beschränkt. Seit der Ernährungsumstellung mache ich meine Übungen eigentlich nicht mehr prophylaktisch, sondern nur noch bei Bedarf.
Ich glaube mittlerweile, dass sie wesentlich heftiger sind als die 'Rentnergymnastik' aus dem MB-Kalender. Dabei geht es nicht nur um Kraft, sondern um ausdauernde Wiederholungen die die Durchblutung in den schmerzenden Bereichen fördert, Gifte (Abbauprodukte der Entzündung) entfernt und Beweglichkeit erhält und fördert. Nichts gegen die MB-Gymnystik. Die ist sicher besser als nix, aber mir hat es nicht genügt.
Ichhabe meine Übungen (Ulis Übungen) öfters beschrieben, aber es ist allemal besser sie sich von einem KG zeigen zu lassen.

Zara
01.02.2009, 00:13
Alles klar, Sporti :D . Ich werde mir mal deine Übungen ansehen.
Der MB kalender ist mir auch zu langweilig. Ich mache "Power Yoga". da wird alles super trainiert. Aber ich bin immer für andere Übungen offen.
Nur morgens, da hab ich echt meine Schwierigkeiten.
Dann lieber langsam in Ausdauersport.

LG. Zara

Zara
01.02.2009, 00:27
P.S.
Äh, Uli: Wo finde ich denn deine Übungen?

:D Zara

chrischan
01.02.2009, 11:49
oha...

mir sind schon die übungen aus dem mb kalender zu heftig. kann davon kaum etwas machen...

Jannes
01.02.2009, 12:17
Das Calcitriol war vom oberen Grenzwert (115) auf 71 gefallen! So ein Mist!!! Meine neue Winterdosis ist jetzt 2000IE, also 50µg. Falls das nicht reicht, gehe ich auch höher...

Hallo Karlson,

ich weiß gerade nich wie die Normalwerte von Calcitriol waren, allerdings ist es kein gutes Zeichen wenn die Calcitriolwerte so hoch sind. Zumindest wenn die Theorie von Trevor Marshall stimmt.

Ich kann da nur nochmal auf den Thread "marshal Protocol" hinweisen.
Nachdem ich mich da eingelesen habe, nehme ich diese Theorie sehr ernst.
Ich werd in ein paar Stunden nach Neu Seeland fliegen und kann das Thema dann erstmal für 3 MOnate nich weiter verfolgen, was sehr schade ist. Aber sobald ich wieder hier bin werde ich auch mal meine Calcidiol und Calcitriol Werte bestimmen lassen.

Uli Dörwald
01.02.2009, 15:34
Habe erst gestern ein wenig Zeit gefunden in den deutschen Seiten über das Marshall Protokpll zu stöbern. List sich ja sehr spannend und es wäre sehr interessant zu erfahren was unsere Profis dazu sagen:

autoimmun /category/autoimmun-erkrankungen

Das ist sicher auch mal für das MB-Journal interessant.

@Zara Entweder du gehst auf suchen und gibst 'Ulis Übungen' ein. Aber da erscheinen dann auch alle diese Anfragen mit den Verweisen. Vielleicht wenn du von hinten anfängst ;-), oder du schreibst mir eine Mail oder PN mit deiner eMail, dann schicke ich dir eine Beschreibung.

Einhorn
01.02.2009, 20:47
Hallo Zara, Hallo Uli,

es ist gar nicht so einfach 'Ulis Übungen' zu finden.
Gib unter suchen 'Ulis Übungen' (mit diesen Strichen!!) ein und los.
Dann gehe auf " letzte Seite>> " = Seite 20, dort ist es der vierte Beitrag von unten.
Thema: Was wird bei Euch bei der Krankengymnastik gemacht?
erstellt von "Mond" am 12.02.2005.

Ansonsten habe ich Sie bei mir gespeichert.

Hoffe es hat geholfen :dd2

Liebe Grüße Heidi

Uli Dörwald
19.02.2009, 13:24
Die Wirkmechanismen der Omega-3-Fettsäuren sind vielfältig. Hier ein Auszug aus Wikipedia: Wirkmechanismen von Omega-3-Fettsäuren

Eicosapentaen- und Docosahexaensäure sind Bestandteile der Zellmembranen und wirken modulierend auf die Funktion verschiedenster Zellen. Deswegen gibt es nicht einen einzigen Wirkmechanismus dieser beiden Omega-3 Fettsäuren sondern verschiedenste. Alpha-Linolensäure wird nur in einem geringen Maße in die Zellmembranen eingebaut, und hat kaum Wirkungen. In Untersuchungen am Menschen wurden folgende Wirkmechanismen für Eicosapentaen- und Docosahexaensäure nachgewiesen.

sie wirken anti-arrhythmisch (beugen Herzrhythmusstörungen vor), sowohl auf Ebene des Vorhofes wie der Herzkammer
sie stabilisieren instabile Gefäßbezirke, die sonst Herzinfarkte verursachen ("instabile Plaques")
sie verlangsamen das Voranschreiten von Veränderungen der Herzkranzgefäße
sie senken Blutfette (Triglyceride)
zahlreiche weitere positive Wirkungen auf Gefäßfunktion, Blutdruck, Entzündungsmediatoren uvam. (Quelle Wikipedia)
Überraschend ist nun aber, dass australische Wissenschaftler positive Effekte bei Ausdauersportlern nach dem Konsum von Fischölkapseln fanden. (J. Cardiovasc Pharmacol. 19.11.2008) Schon länger war bekannt, dass bei Tieren der Sauerstoffverbrauch des Herzmuskels nach Fischölgabe verringert war.

Die australischen Forscher wollten nun wissen, ob das auch bei Menschen so ist. Sie untersuchten 16 gut trainierte Radfahrer. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Über die Dauer von 8 Wochen erhielt die eine Gruppe täglich 8 x 1 g Kapseln Fischöl und die andere als Placebo die gleiche Menge an Olivenölkapseln.

Die Gruppen wurden vor und nach der Einnahmeperiode auf einen Fahrradergometer untersucht. Obwohl es bei beiden Gruppen zu keiner Differenz der absoluten Sauerstoffaufnahme und der Zeit bis zur Ermüdung kam, zeigte sich, dass die Herzfrequenz der Fischölgruppe bei submaximalen Belastungen ebenso niedriger war, wie die Zeit der Belastung bis zur Erschöpfung. Ferner zeigte sich, dass auch der Sauerstoffverbrauch des Herzens der Fischölgruppe niedriger war, als der der Olivenölgruppe.

Die Forscher schlossen daraus, dass durch das Fischöl allgemein die Herzfrequenz und die Sauerstoffaufnahme des Herzens reduziert wurde in einem gesünderen Bereich, ohne das die Leistung dabei zurück ging.

Das bedeutet, das Ausdauersportler durch Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren mit weniger Aufwand ihre Leistung erbringen können. Wenn wir aber durch den Konsum von Fischöl-Omega-3-Fettsäuren weniger Herzleistung benötigen, dann können wir auch ein Tempo bei den ganz langen Ausdauerbelastungen länger durchhalten, obwohl das bei dieser Studie nicht gefunden wurde. Aber das waren nur Versuche, bei denen die Motivation fehlt bei eintretender Erschöpfung noch weiter durchzuhalten.

Wir müssen es einfach einmal beim Training der Langen Runde ausprobieren. Lachsöl-Kapseln sind nicht teuer, darum ist es einfach es zu versuchen. Ich denke mit Lein- oder Rapsöl könnte man ähnliche Resultate erzielen, obwohl deren Omega-3-Fettsäurengehalt hoch ist, ist doch die Zusammensetzung anders. Peter Greif, 06.02.2008

grischan
19.02.2009, 16:09
@Uli
Ist Borreliose etwa auch bei MB ein Thema (Marshall Protokoll)? Bei MS wird ja auch ein Zusammenhang bzw. Borreliose. als Auslöser gehandelt.

Würde mich interessieren. Ich vermute mal, das Marshall Protokoll ist dann eine spezielle Antibiotika-Behandlung, oder?

Chris

Uli Dörwald
19.02.2009, 22:20
Muss ich passen Chris,

habe ich zwar öfters hier thematisiert hier (also suchen), aber eher weil ich vermute dass von den angenommenen 10 % MB-Fehldiagnosen viele davon eine Borreliose haben könnten. Es gibt ja auch immer wieder 'MB-Wunderheilungen' durch Antibiose, die ich mir halt nur durch eine Fehldiagnose erklären kann, die die Ärzte wiederum nicht zugeben können, denn ansonsten müsste man ja MB für eine bakteriell bedingte Krankheit halten, die immer durch Antibiotika heilbar wäre.

Soltar
20.02.2009, 17:08
...ja, und was ist denn jetzt MB wirklich für eine Art von Krankheit...??? :gruebel:

Gruss Soltar

Uli Dörwald
20.02.2009, 17:51
Ursache unbekannt und tendiert zur Verschlimmerung, jedenfalls wenn man nix dagegen tut.

Am Schlimmsten sind die Verlaufsformen wenn man die Krankheit möglichst lange ignoriert und sich mit einem schlechten Lebensstil tröstet (Geht mir ja eh schon schlimm genug, warum soll ich verzichten oder Dinge tun oder Essen die mir nicht gefallen?) oder den Ärzten glaubt die meinen man könne eh nichts tun, ausser viel Geld bei ihnen abzuliefern (Was sie aber nicht sagen ;-))

Soltar
20.02.2009, 19:46
Ja, und dann gibt es noch die, die viel dagegen tun, und es trotzdem nur schlimmer wird, bzw. so weit kommt, dass man immer und immer wieder mit irgendwas einen Anlauf nimmt, und im Endeffekt nur "Schübe erntet", die einem wieder zum Abbruch jeweiliger Massnahme bringen.

Ich fand auch von Anfang an, dass es verantwortungslos ist von aerztlicher Seite her, einem so eine Diagnose an den Kopf zu klatschen, mit der Info, dass man "nur" Medis nehmen könne, es unheilbar ist, und man einfach Bewegung braucht und Gymnastik.

...aber jetzt dachte ich auch schon, dass sie vielleicht leider recht haben...und auch damit, dass der Verlauf eben nicht vorhersehbar ist, und man eben Glück oder Pech haben kann.

Die Fragen bleiben:


Ist es eine Stoffwechselerkrankung
Verschlackung? Ansammlung von Giftstoffen?
Autoimmunkrankheit/ - Prozesse?
Rheumatischer Formenkreis? (Ja ist vielleicht sogar das fraglich?)
Vererbung? (nicht alle MB-Kranken haben den Gewebemarker HLA-B27!)
Störfelder im Körper?
starke psychosomatische Komponenten?
Bakterien, Viren, Pilze?
Darmproblematik? ..usw. usw. habe ein Buch, das allerdings schon etwas älter ist, dass lauter solche Fragen stellt, und eigentlich keine Antworten - ausser das es dazu ermuntert, die Punkte durchzugehen, und für sich abzuchecken, ob es dieser Problembereich ev. sein könnte, wo sich was "machen lässt".

Es hat vielleicht einfach etwas von allem....oder eben auch ein grosses :frage:.... weil wir einfach das Mysterium Mensch und Leben zu wenig verstehen. So ist es vielleicht auch einfach nur ehrlich, wenn die Mediziner auch immer mal wieder zugeben: "...man weiss es nicht.." woher es kommt.

Gruss Soltar

grischan
20.02.2009, 20:10
...völlig genauso wie bei uns MSlern. Nur, ich will mich damit nicht zufrieden geben und glaube und hoffe auf die Ernährungskomponente...

Ansonsten würde man sich dem ganzen irgendwie ergeben. Bei MS ist es ja gerade auch das frapierende, dass so viele verschiedene Therapieansätze (auch eben alternative) scheinbar zum Erfolg führen: Rohkostvegan, LowFat, LowCarb, Nahrungsmittelallergien IgG, Schulmedizin, Eiweißbilanzierte Diät, Homöopathie, Antibiotika usw. usw. Und das verwirrt mich nach wie vor.

Apropos Antibiotika. Hatte ich schon mal diese Seite verlinkt? chlamydiapneumoniae bei google eingeben...

Chris

Uli Dörwald
20.02.2009, 21:42
Hallo Chris,

eine wirklich gut gemachte Seite, ohne dogmatische Brille und ohne Scheuklappen. Aber was mir fehlt ist immer die Therapeutische Wirkung von Bewegung und Sport.
Also meine These: Chlamydien sind seit 'Erfindung der Menschheit' harmlose Begleiter, aber seitdem durch schlechte Ernährung und mangelnde Bewegung das Immunsystem geschwächt ist, wittern und nutzen sie (und manch andere) ihre Chance. Egal bei welcher sogennannten Autoimmunkrankheit oder genetischen Anlage. Zivilisationsbedingte 'Verschlimmerungstendenz'.
Kannst du dem widersprechen?

grischan
20.02.2009, 22:33
Nein kann ich nicht. Es muss anscheinend einen Zusammenhang geben zwischen erfolgreicher Nahrungsumstellung und auf der anderen Seite Chlamydien-Befall. Ich meine, vielleicht hat man auch selber Probleme mit den Dingern ohne es zu wissen, bekämpft sie aber indirekt unwissentlich mit einer entsprechenden Ernährung (LowCarb usw.) Eine Theorie...

Und ja, Sport bzw. Bewegung ist ein absolutes Muss. Ich habe es momentan auch wieder gemerkt, da ich aufgrund einer Erkältung und auch sch... Wetter eine Woche nicht zum Laufen kam, auch Krafttraining viel aus. Mir ging es gleich sowas von schlecht, furchtbar. Es fing hier und da an zu zwicken, miese Laune kam hinzu. Ich kann dann in solchen Situationen überhaupt nicht begreifen, wie das die Leute aushalten, die eine Leben ohne jegliche körperliche Betätigung führen...

Chris

Soltar
21.02.2009, 01:18
...natürlich will jeder nur das hören, was er eben will - wie gehabt. Natürlich weist jeder dems noch einigermassen gut geht, die These, dass er einfach nur Glück gehabt weit von sich...

Und ja - Bewegung wird bei Fortschreiten der Krankheit immer schwieriger! Die Kraft fehlt einfach!

Soltar

Uli Dörwald
24.02.2009, 00:17
Dass die Krankheit fortschreitet ist auch nur eine These.

Wenn jemand fest davon überzeugt ist die Krankheit würde fortschreiten, könnte es dann sein dass sie bei ihm fortschreitet?

Genauso oft kann man lesen sie würde im Alter ausbrennen.

Wenn jemand fest davon überzeugt ist die Krankheit würde fort schreiten, könnte es dann sein dass sie bei ihm fort schreitet?

Der Glaube kann Berge versetzten, so sagt man.

Wer sich selber eine Grube gräbt der hat ein Grubengrabgerät.

Ist Fatalismus heilbar? Wird man als Opfer geboren oder zum Opfer gemacht?
Sind alle Frauen an meinem Elend schuld, nur weil Mutti mir immer die Schuld an allem gab?

froros
24.02.2009, 10:44
diese Einstellung gefällt mir. Man sollte sich wirklich nicht nur mit der Krankheit beschäftigen. Wenn man bei einigen z.B. liest, heute ist mir wieder das aufgefallen und ich hatte da erneut Schmerzen, um nur bedauert zu werden, dann kann es auch nicht viel besser werden. Viel ablenken und Sport treiben, vielleicht auch mehr Pflanz. Produkte nehmen, dann wird es auf alle Fäller besser. Ich möchte betonen, weg geht es nicht. Aber man kann die Schmerzen sehr lindern.

Froros

Maiglöckchen
24.02.2009, 13:36
Es gibt eben die „Das Glas ist halb leer“- und die „Das Glas ist halb voll“-Typen. Mit schlechten Gedanken zieht man Unheil an und die Psyche in den Keller, daran glaube ich. Ganz kann man seinem Typus wohl nicht entfliehen, vieles wird auch schon in der Kindheit geprägt, aber man kann daran arbeiten. Und um Missverständnissen gleich vorzubeugen: Es gibt Depressionen, die behandelt werden müssen. Es gibt schlimme und leichte Verläufe und ja, man darf auch mal Jammern, wenn es einem schlecht geht. Grundsätzlich ist der Umgang mit Erkrankungen jedoch sehr wichtig, was ihren Verlauf angeht. Das erlebe ich auch in meinem Beruf permanent.

Und um zum Thema zurück zu kommen. Jedem Neuling hier würde ich vorschlagen den Omega3-Thread zu lesen und es auszuprobieren.

Maiglöckchen

chrischan
24.02.2009, 15:45
tach auch,

zum thema empfinden usw habe ich einen interessanten artikel bei einer anderen rheuma seite gefunden. die studie zeigt nochmal klar auf das die schmerzen und das allgemeinbefinden wie z.b psyche eng zusammenarbeiten. körper und seele halt. ich kopiere den text mal zum nachlesen hier rein.


Die Ergebnisse dieser serbischen Studie zeigen, dass die Wirbelsäulen-beweglichkeit in Wechselbeziehung mit der körperlichen Funktion, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Gemütsverfassung und der mentalen Gesundheit zu sehen ist.


Ziel dieser Studie war, die Beweglichkeit der Wirbelsäule und die Lebensqualität bei Patienten mit ankylosierender Spondylitis und den Zusammenhang zwischen diesen Parametern zu erfassen.
Insgesamt 74 Patienten wurden in die Studie aufgenommen. Krankheitsspezifische Daten wurde mit für die AS entwickelten Indices erhoben (BASMI - Bath Ankylosing Spondylitis Metrology Index, BASDAI - Bath Ankylosing Disease Activity Index und BASFI - Bath Ankylosing Spondylitis Functional Index). Für die Beweglichkeitsmessung der Wirbelsäule und die Erfassung der Lebensqualität (SF36) kamen ebenfalls klassische klinische Messinstrumente zur Anwendung.
Das durchschnittliche Alter der Patienten betrug 48,5 Jahre. Es bestand eine signifikante Korrelation zwischen dem BASMI Score und dem Alter, der Erkrankungsdauer, der Dauer der Symptome und dem BASFI.
Der BASMI korrelierte negativ mit den Skalen des SF36 zur körperlichen Funktion und zur allgemeinen Gesundheit.
Die multivariate Regressionsanalyse der Daten ergab, dass die Wirbelsäulenbeweglichkeit in Wechselbeziehung mit der körperlichen Funktion, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Gemütsverfassung und der mentalen Gesundheit zu sehen ist.


Quelle: rheuma-online



beste grüße
chrischan


ps: passt nicht ganz zum thema aber zum posting von maiglöckchen dachte ich ;)

Soltar
25.02.2009, 01:29
Man kann so lange positiv denken, bis die Krankheit zuschlägt...

So ist es. Leider.

Und nein - so ist das nicht, dass die Psyche soviel Einfluss hat.

meine Erfahrung - und Meinung.

Gruss Soltar

Soltar
25.02.2009, 01:38
Aber was bringt es schon, mit einem "Allmacht-Uli" zu diskutierten - nichts!

Soltar
25.02.2009, 01:41
Allen denen es hier schlechter geht, haben sich das so zusammengedacht - so ein Quark! Tschuldigung.

froros
25.02.2009, 06:40
Du wirst bald die rote Karte bekommen, wie ich. Mir glaubt doch auch keiner.

Recht hast Du.

Uli Dörwald
25.02.2009, 10:32
Wenn du schon denkst, Soltar...

Hier haben mal andere gedacht:

25.02.2009 - Biologie
Der Geist ist unwillig, das Fleisch ist schwach

Geistige Erschöpfung verringert die körperliche Leistungsfähigkeit

Ein geistiger Kraftakt beeinträchtigt auch die körperliche Leistungsfähigkeit: Wer sich bei einer mental anspruchsvollen Tätigkeit verausgabt, empfindet eine anschließende körperliche Belastung als deutlich anstrengender und fühlt sich eher erschöpft, haben britische Forscher gezeigt. Verantwortlich dafür sind jedoch weder die Muskeln noch das Herz-Kreislauf-System – beide arbeiteten ohne messbare Veränderungen weiter. Vielmehr scheint das Gehirn die Toleranz für körperlichen Einsatz zu senken, indem es den subjektiv empfundenen Grad der Anstrengung heraufsetzt. Konsequenzen könnte die Entdeckung für die Behandlung von Erschöpfungszuständen wie etwa dem chronischen Erschöpfungssyndrom haben, glauben die Forscher.

Die insgesamt 16 Studienteilnehmer mussten zweimal antreten: Einmal schauten sie sich eine langweilige 90-minütige Dokumentation an, bevor sie ein intensives Training auf einem Fahrradergometer begannen, während sie beim zweiten Mal einen ebenfalls anderthalb Stunden dauernden anspruchsvollen Reaktions- und Gedächtnistest vor dem Training absolvierten. Das Training selbst endete, wenn der Proband erschöpft war und es ihm trotz Ermutigung nicht mehr gelang, eine bestimmte Trittgeschwindigkeit zu erreichen. In beiden Fällen wurden während der Bewegung physiologische Daten wie Blutzucker, Sauerstoffsättigung im Blut und Herzfrequenz gemessen. Um die Motivation zu steigern, versprachen die Wissenschaftlern den jeweils Besten jedes Tests eine Geldprämie.

Nach dem Buchstabentest schafften die Probanden im Schnitt nur 85 Prozent der Leistung, die sie nach der Dokumentation gezeigt hatten. Interessanterweise unterschied sich jedoch nicht der Grad der Anstrengung, bei dem sie aufhörten, sondern der zu Beginn: Die vom Test ausgelaugten Teilnehmer empfanden bereits den Anfang der Übung als sehr viel anstrengender und erreichten daher auch das Maximum des möglichen Krafteinsatzes schneller. Die physiologischen Werte unterschieden sich hingegen nicht zwischen den beiden Sitzungen, und auch die Motivation war gleich hoch.

Die geistige Erschöpfung nach dem Test beeinflusste demnach offenbar die Sensitivität und auch die Toleranz der Probanden gegenüber körperlichem Engagement – möglicherweise über eine direkte Veränderung der zuständigen Kontrollzentren im Gehirn. Heißer Kandidat für eine Schlüsselposition wäre etwa der Gyrus cinguli, ein Teil des Limbischen Systems, in dem motorische Kontrolle mit Emotionen und kognitiven Prozessen zusammengeführt wird. Der starke Einfluss des Gehirns auf die körperliche Ausdauer bei unveränderter physiologischer Leistungsfähigkeit sollte dabei zu denken geben, betonen die Forscher. Gelänge es, ihn zu verringern, etwa mit Hilfe von Botenstoffen wie Dopamin, könnte unter anderem Menschen mit chronischem Erschöpfungssyndrom geholfen werden. Diese Patienten leiden ebenfalls häufig unter nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit, ohne dass physiologische Veränderungen vorliegen.


Samuele Marcora (Universität in Bangor, Wales) et al.: Journal of Applied Physiology, DOI: 10.1152/japplphysiol.91324.2008

ddp/wissenschaft – Ilka Lehnen-Beyel



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Auch das ist alles Quark, naja, nicht ganz, denn es gibt sicher Leute die jetzt auch wieder rauslesen: Ich kann ja doch nichts tun, mir fehlt das Dopamin, wo bekomme ich es mit oder ohen Rezept.

Der Körper stellt es selbst her! Und zwar mit deinem Willen! Das nennt man 'Eigenmotivation'. Beim Marathon ab Km 36 ist es mitunter noch viel schlimmer wenn das Gehirn total unterzuckert ist und du schaffst es weiterzulaufen, egal ab Tausende auf dem Bürgersteig aufmunternd jubeln oder du im Wendland an gleichgültig glotzenden Kühen vorbeiläufst. Du kannst, Soltar, wenn du willst. Nur: Das Wollen kann ich dir nicht abnehmen. Keiner und Keinem.

chrischan
25.02.2009, 10:38
moin, ich kann nur sagen das ich der psyche einen großen teil aber nicht alles zuschreibe. ich habe gerade einen megaschub und weiß kaum ein oder aus vor schmerz. meiner psyche ging es in den tagen vorm schub aber gut. ich nehme sogar fischöl kapseln... und andere leckere sachen zu mir. jedoch kann dieser schub mal wieder aus dem nichts.

was ich aber bemerkt habe. als ich vor ein paar jahren noch gearbeitet habe, war ich wesentlich belastbarer und körperlich besser drauf. jetzt, nach einige jahren rente bin ich eigentlich ein wrack... jedenfalls fühle ich mich derzeit so. man spürt die schmerzen intensiver und grübelt zuviel. man versucht dieses und jenes um aus dem schub zu kommen oder weniger schmerzen zu haben. diese zeit hatte ich während des arbeitslebens kaum gehabt. somit habe ich mich auch ganz klar weniger mit der krankheit beschäftigt. und das war für mich aus heutiger sicht gut so.

jetzt stecke ich in einer blöden situation. an arbeit kann ich vom körperlichen her gar nicht mehr denken. fazit: bei mir hat die psyche sehr viel ausgelöst ... auch durch schicksalsschläge wie kündigung trotz schwerbehinderung im ehemaligen traumjob usw.

beste grüße
chrischan

ps: lasst uns bitte friedlicher miteinander umgehen. was mir noch aufgefallen ist. vor einigen jahren habe ich hier mitgelesen und gedacht: "ohje, die ärmsten hier alle. mir gehts zum glück noch gut und die leiden ja alle richtig hier. da will ich nie hin. heute steh ich da wo ich nie hinwollte. das geht manchmal schneller als man gucken kann.

Uli Dörwald
25.02.2009, 12:10
Hallo Chrischan,

dein Beispiel illustriert ganz gut was ich meine. Wenn ich Glück hatte, dann weil ich in meiner Biographie immer 'musste'. Wenn ich Beamter geworden wäre, wie mein Vater, der in der Behörde arbeitete, sich das immer gewünscht hatte, dann ginge es mir heute auch nicht anders als dir, da bin ich fest von überzeugt. Mein Vater lästerte immer ünber mich: 'Du willst nicht wollen!' Der MB UND meine 'Berufs-Biografie' haben mich das 'Müssen' gelehrt. Als ich die Diagnose bekam hatte ich auch geglaubt mit 40 sitze ich im Rollstuhl, aber ich habe eine Familie gegründet und ein Haus gebaut. Ohne jede Sicherheit. 20.000 Eigenkapital, 50.000 Muskelhypothek = 70.000 Eigenmittel. Erst mit 63 bin ich hoffentlich auf der sicheren Seite und die LebensVericherung wird nur bei natürlichem Tod ausgezahlt ;), also ran an die Arbeit.

Als kleinen Tipp kann ich wirklich einen Hund empfehlen, aber er darf nicht in eine Handtasche passen und aufs Katzenklo dressiert werden!

Drei Fliegen mit einer Klappe:

1. Du übernimmst Verantwortung, das wertet dein Leben auf!
2. Du MUSST mindestens 2 x am Tag bei jedem Wetter den Hintern hoch kriegen!
3. Du wirst gnadenlos geliebt. Etwas besseres für die Psyche gibt es kaum, es sei denn du liebst.

Karlson vomDach
25.02.2009, 21:38
Hallo Uli,

danke für diese Beiträge! Ich sehe das ganz genau so und glaube ebenfalls an die Eigenverantwortung!!!

Viele Grüße,

Karlson

PS: Bei dem Satz mit dem Dopamin plus Rezept habe ich mich kaputt gelacht :D
Und das Grubengrabgerät will ich auch haben ;)

Soltar
27.02.2009, 19:55
...solange die Krankheit sich bei einem nur "light" bemerkbar macht, lässt sich eben gut positiv Denken, und über andere herziehen, die weniger Glück hatten...tja.

Schönes WE

Soltar

Uli Dörwald
27.02.2009, 21:29
Selbst das 'light' hast du von mir geklaut...

Zara
27.02.2009, 22:24
Hi!
Ich denke auch, dass sich das alles leichter sagen lässt, wenn es einem nicht so schlecht geht. Anderererseits: In meiner Brust schlagen auch zwei Herzen. Und: ist es nicht gerade gut, das motivierende zu hören, wenn man gerade selbst nicht so stark ist?
Zu den Wechselwirkungen Psyche und Beschwerden: Ich spüre das ganz deutlich!
Wenn ich mit meiner pubertierenden Tochter Krach habe, oder mit meinem eigenbrödlerischem Mann, dann geht es mir oft schlechter.
Vor einem Jahr hatte ich immer mal wieder Hexenschussartige Schmerzen. Irgendwann habe ich gemerkt: Wenn ich mich richtig geärgert hatte und schlecht fühlte, kam das oft!
Auf der anderen Seite: Als ich vor etwa 13 Jahre frisch verliebt war (in eben o.g. Mann) war ich für etwa 2 Jahre völlig beschwerdefrei, sodass ich schon dachte, ich hätte gar nix chronisches.

Also, immer schön positiv und verliebt bleiben...wenn es geht...

Zara :p

Soltar
06.03.2009, 01:14
Hallo

Ja klar, je nach Stimmungslage sieht man beschwingt über die Behinderungen weg, oder fühlt sich halt...tschuldigung, auch mal als Vollkr.......

Nö, Uli - ich klau doch nichts! Man bekommt das halt mit von dir hier....

Es ist Fact, dass die Leute hier ganz unterschiedlich betroffen sind, wo die einen noch voll im Beruf sind und sogar Marathone laufen können, sind andere schon mehr oder weniger stark behindert. Es gibt solche mit und ohne peripherer Gelenkbeteiligung, Begleiterkrankungen wie Darm- und Augenentzündungen. Das ist alles nicht zu unterschätzen - Uli hat das meines Wissens alles nicht. Darum kann er gar nicht mitreden was es heisst dies alles zu haben!

Gruss Soltar

Uli Dörwald
06.03.2009, 09:33
Ich habe Schmerzen ohne Ende gehabt, lieber Soltar,

und als ich mit 27 meine MB-Diagnose bekam habe ich gedacht spätestens ab 45 sitzt du im Rollstuhl, denn in meinem Bekanntenkreis war ein 35-jähriger der das bereits tat. Andererseits hatte ich aber kurz davor die segensreiche Wirkung der KG erleben dürfen und mein gesunder Menschenverstand liess mich mehr spüren was ich heute aus der Erfahrung von fast 3 Jahrzenten MB ausspreche: Bei 30- 60 Minuten täglicher gezielter KG kann nichts Versteifen und Schmerz und Schonhaltung werden auch reduziert, bzw. verschwinden.

Weisst du wie die Beckenkipphebung in Bauchlage funktioniert? Hast du sie täglich über Jahre gemacht?
Wer kann hier nicht mitreden?
Und das ist nur eine meiner mannigfaltigen Anti-MB-Strategien im täglichen Kampf um Schmerzfreiheit und Beweglichkeit.

Hast du die letzten postings von Michael im neuesten Antibiotika-thread gelesen? Gibt dir das nicht zu denken? Auch wenn die ersten 2 Jahre 'MB-Inkubation' bei dir ja auch etwas länger her sind, oder liest du als Suchender sowas gar nicht?

http://www.bechterewforum.de/search.php?searchid=252000

Maiglöckchen
06.03.2009, 14:44
Darum kann er gar nicht mitreden was es heisst dies alles zu haben!
Ganz ehrlich,
Soltar, woher willst du wissen, wie es Uli früher ging und wie verzweifelt er vielleicht manchmal war?

Ich gehöre hier auch zu der Gruppe, der es relativ gut geht. Mir sieht niemand so schnell an, dass ich MB habe. Trotzdem habe ich seit ich 17 bin diesen MB, mit 21 hatte er meine Hüfte so weit zugerichtet, dass sie operiert werden musste. Ich hatte über Jahre hinweg zig Iritiden und Schmerzen mit denen manchmal nichts mehr ging. Zeitweise kam ich mir vor, wie ein Käfer auf dem Rücken. Was würde ich darum geben, wenn meine beiden Schwangerschaften und vor allem die Zeit danach in meiner Erinnerung nicht so von Schmerzen überschattet wären. ( natürlich nicht nur :) ) Ich weiß aber heute ganz genau, ab wann es mir besser ging. Als ich nämlich angefangen habe den MB wirklich anzunehmen und diszipliniert Auswege zu suchen. Mit der regelmäßigen Gymnastik, und zwar wirklich täglich(!) hätte ich viel früher aufsetzen sollen, obwohl ich so kaputt war. Natürlich gibt es unterschiedliche Verläufe, aber ich glaube daran, dass man durch sein eigenes Zutun eine Menge bewirken kann. Daher werde ich hier auch immer wieder Neulingen empfehlen nicht aufzugeben und alles auszuprobieren, was anderen geholfen hat. Man sollte nie denken, dass man der/die Ärmste im ganzen Land ist. Niemand weiß von anderen genau, was sie erlebt haben.

Maiglöckchen

Soltar
06.03.2009, 16:45
Hallo ihrzwei

Ich denke nicht, dass ich "der Aermste im ganzen Land" bin, aber ich würde mir auch nie trauen irgendwelche Patentrezepte, die allen helfen zu geben. Und solche, die halt schwerer betroffen sind, irgendwie selber dafür verantwortlich zu machen.

Ich kenne auch alles, schlimme Zeiten und milde, wo man kaum mehr daran dachte, dass man so was hatte - aber alle diese Zustände, waren je irgendwie von mir beeinflussbar, obwohl man ja alles versucht hat. (Eben - die Schübe, die dann resultierten, wenn man wieder mal gegen "ihn" vor gehen wollte).

Ich habe auch über Jahre KG gemacht, und irgendwann hat mich das dann regelrecht ange.... . Da war schon auch ein gewisser Trotz da, wenn es immer nur schlechter wird, und die Entzündung ist es ja, die Schäden macht! Da kann man lang turnen wie verrückt - ehrlich gesagt, mir hat das nichts gebracht! Klar, nicht das ich gar nichts mehr tu, aber das kann ja einen Verlauf nicht beeinflussen - der ist abhängig von der Intensität der Entzündung, die sich ja nie irgendwie massgeblich beeinflussen liess bei mir, von nichts. Ich könnte sicher keine Marathone laufen, denn allgemein rennen ist kaum mehr möglich - es gibt ja da eben diese Pufferwirkung, die eine normale Wirbelsäule hat - ging schon ziemlich verloren. Da hat alle KG nichts genützt...wie soll sie auch??

Darum steht eben der Verlauf offenbar in den Sternen...wie sich die ganze Geschichte mit der Entzündung entwickelt, und den Folgeschäden.

Ich bin auch vor 9 Jahren noch Skigelaufen und Langlauf, aber eben, da hatte ich mal übernommen, ansonsten nur den halben Tag, dafür sehr intensiv. Heute ist das alles undenkbar.

Irgendwie denke ich aber, es bringt wohl wenig, darüber zu diskutieren - die Haltungen sind wohl eindeutig bezogen...jeder geht halt von sich aus und seinen Erfahrungen, was ja auch ok. ist. Und ja - man schickt sich irgendwie in sein Schicksal...was bleibt einem übrig?

Gruss Soltar

Maiglöckchen
06.03.2009, 18:44
Hallo Soltar,
ich finde trotzdem, dass sich auch diese Diskussion lohnt. Dazu ist ein Forum doch da. Ich vertrete übrigens nicht den Standpunkt, dass jede/r MB wegturnen kann. Ich kenne auch niemanden hier, der es so verallgemeinert. Jede/r spricht über die eigenen Erfahrungen und das ist auch gut so. Wenn Entzündungen längere Zeit toben muss man Medikamente nehmen um Folgeschäden zu verhindern und natürlich auch wegen der Schmerzen. Vielleicht hätte so z.B. meine Hüft-Op bei rechtzeitiger Diagnose und Medikamentengabe verhindert werden können. Ich habe über Jahre Indomet während des Winterhalbjahres genommen und war froh über diese Möglichkeit der Behandlung. Nebenher kann man den Verlauf jedoch versuchen zu beeinflussen und bei vielen hier hat es ja geklappt. Nur bei dir eben nicht………leider.

Maiglöckchen

xeni
23.03.2009, 15:50
Hi, hab den Thread bzw die ganze Omega 3 "Geschichte" nur nebenbei mitverfolgt, kenne also auch nicht den gesammten Thread.

Viele/Einige von euch schreiben ja das sie fast bzw gar keine Medis mehr brauchen, wäre cool wenn mal jemand auflisten könnte, was denn nun genau Hilft (Produkt, Menge usw...) was man beachten muss, halt einmal ne komplette zusammenfassung aller dazugehörigen Aspekte, Ernährung, Nahrungsergänzung Omega 3 usw halt ;)

Ich denk das wäre für alle Interessant die nicht die Zeit haben den Thread so intensiv zu verfolgen, bzw das Forum so intensiv zu verfolgen.

Danke schonmal :)

Uli Dörwald
25.03.2009, 10:13
Hallo Xeni,

hat wohl leider keiner Zeit gehabt, auch ich nicht, aber ich hoffe du hast dich ein bisschen schlau machen können.

Hier mal ein Text aus dem so ein paar wichtige Fakten hervorgehen, ganz unten:

Dr. Ulrich Strunz:

Leider lohnt Anstrengung

Sie alle kennen Dopamin. Das Belohnungs-Hormon. Aus welchem im Gehirn dann das Antriebshormon Noradrenalin wird. Zwei höchst willkommene Gefühle.

Dass man Dopamin essen kann, haben Sie gelernt: Die essbare Vorstufe nämlich heißt Phenylalanin, eine essentielle Aminosäure. Im Eiweiß. Dass man aber auch die Zahl der Dopaminrezeptoren im Gehirn vermehren kann, ist neu.

Je mehr Rezeptoren, desto mehr vom (hoffentlich gegessenen) Dopamin kann die Rezeptoren besetzen, desto stärker Ihr Gefühl von Erfolg, wohliges Glück, Selbstbestätigung, kurz und gut Ihr Belohnungsgefühl.

Wie man die Zahl der Rezeptoren vermehrt? Hat uns gerade das Karolinska Institut in Stockholm gezeigt: Durch

aktives kognitives Training

Also Gedächtnistraining. Gehirnjogging. Nach nur 5 Wochen und wöchentlich nur 3 Stunden (!) konnte man im PET (Positronen-Emissions-Tomogramm) eine erhöhte Dichte der Dopaminrezeptoren beweisen.

Durch Gedächtnistraining verändern sich also Gehirnstrukturen auf zellulärer Ebene. Wir kannten den Effekt ja bereits vom regelmäßigen Laufen.

Das Resultat einer fünfwöchigen geistigen Anstrengung kennen Sie natürlich von sich selbst: Man fühlt sich besser, ist zufriedener, ist ein bisschen stolz auf sich.

Kommentar: Dass dies nach nur 3 Wochenstunden bereits passieren soll? Nun ja: Ist bewiesen. Interessiert mich natürlich gleich, um wie viel Dopaminrezeptoren, also das Belohnungssystem im Gehirn zunimmt, wenn man einen üblichen Fremdsprachenkurs hinter sich hat: Eine Woche täglich 8 Stunden Intensivtraining. Einzelunterricht. Das resultierende Gefühl kann ich Ihnen verraten: Stolz und Glück. Massiv. Hab ich hinter mir.

Das peinliche: Erst kommt die Anstrengung. Immer. Sollte eigentlich in der Schule geübt werden ...


Ist mir das peinlich!

Da haben wir alle zusammen jetzt glücklicherweise gelernt, dass Vitamine eben nicht gefährlich sind. Dass die engen Grenzwerte der DGE in Deutschland wohl ein bisschen daneben lagen, wenn ich höflich bleiben darf. Dass die EU uns jetzt ganz offiziell mitteilt, dass auch fünffach, zehnfach, ja zwanzigfach höhere Dosen ungefährlich sind.

Das kann man als wissenschaftliches Fakt einfach so zur Kenntnis nehmen. Man kann es auch umsetzen. Dann allerdings geht's los. Und dann wird's mir beinahe peinlich. Freuen Sie sich mit:

"Ich danke für die Aufklärung über die EU-Richtwerte. Mit leicht ungutem Gefühl hatte ich zeitenweise nicht ein Sachet am Tag sondern 2 von den Vitamineral 31+ genommen. Weil ich gemerkt habe: mit einem Sachet bleibe ich gesund, aber mit zweien habe ich wirklich mal Energie ÜBRIG und z.B. auch mehr Lust auf Sex!! Dank der EU-Liste kann ich das ja total entspannt weiter tun – bis überdosiert ist, kann ich ja auch 10 Sachets nehmen ..." Wissen Sie, zu dieser Art von übriger Energie gehören ja wohl zwei. Hoffentlich nimmt der andere auch zwei Beutelchen von diesen höchstdosierten Vitaminen. Hoffentlich!

Um ernst zu bleiben: Aus diesen Brieflein können Sie herausspüren, was ich der DGE übel nehme. Sie hat Lebenslust verhindert.

Und um noch einmal ernst zu bleiben: Sie wird sich dafür nicht entschuldigen. Sie hat nämlich immer ganz präzise und wissenschaftlich korrekt gesagt, dass die deutschen Vitamin-Minidosen sich bezogen haben auf die "Verhinderung spezifischer Mangelkrankheiten“. Also ausschließlich auf Skorbut, Beriberi, Pellagra usw. Dass das ganze deutsche Volk, dass jeder einzelne Dipl. oec. troph, also Fachmann, dass jede deutsche Zeitung oder Zeitschrift das völlig anders verstanden hat ... tja. Hätten ja nachlesen können, wird die DGE (nicht ganz zu unrecht) einmal sagen.

Lassen wir das. Bleiben wir fröhlich: Herzlichen Dank liebe EU!!


Der Mensch ist schwach!

Eine Feststellung, die Ihnen nicht ganz fremd sein dürfte. Und die ganz besonders dann zum tragen kommt, wenn der Mensch aus gesundheitlichen Gründen dringend etwas tun müsste ... aber sich nicht aufraffen kann. Kommt ab und zu vor.

Ein Arzt sollte trotzdem helfen.

So der spanische Arzt Dr. Gonzales-Periz, der nachweisen konnte, dass Omega 3 die Folgen von Übergewicht, also die schädlichen Folgen abschwächt. Genauer: Die Leber verfettet nicht so leicht und die Insulinresistenz wird verbessert, wenn Omega 3 eingesetzt wird.

Veröffentlicht wurde das im FASEP-Journal 11.02.2009. Der Herausgeber dieses Journales kommentiert mit den goldenen Worten:

"Ärzte suchen ja immer nach einfachen Mitteln, um die schädlichen Effekte von Übergewicht aufzuheben. Das großartige an dieser neuen Studie ist, dass man hier das gewünschte Gegenmittel beim Abendessen verspeisen kann".

Er meint damit Fisch. Ich persönlich meine Omega-3-Kapseln. Aus praktischen Gründen.

Heißt also: Wenn ein Mensch es nun einmal nicht schafft, abzunehmen, möge er wenigstens Omega 3 nehmen.

Zur Erinnerung: Bisher in ausführlichen Studien bewiesen ist die positive Wirkung von Omega 3 auf die

- Gesundheit des Herz-Kreislaufsystemes (Herzinfarkt, Schlaganfall)
- Verbesserung der Gedächtnisleistung
- Hilfe gegen depressive Verstimmung
- Erhaltung des Augenlichtes
- Reduktion des Krebs- Risikos
- Positive Wirkung auf die Entwicklung des Kindes

Heißt in meiner Sprache: Omega 3 ist ganz einfach essentiell. Ihr Körper muss es haben. Wenn er gar keines hat, ist der Körper tot. So ist essentiell definiert. Und Sie begnügen sich in Deutschland mit 0,1 g täglich. Wenn selbst die DGE von 1,0 g spricht. Und wenn das gesündeste Volk der Welt (warum wohl?) so etwa 50 g täglich zu sich nimmt.

Quarks
25.03.2009, 10:44
... Viele/Einige von euch schreiben ja das sie fast bzw gar keine Medis mehr brauchen, wäre cool wenn mal jemand auflisten könnte

Hallo xeni,

ich nehme keine Medis, dafür aber tgl. abends vor dem Schlafen 15 g (ein Schnapsglas voll) Omega-3-Fischöl von Lamotte (bekommt man für ca. 16 € in der Apotheke in 1-Liter-Blechdosen) + 1x Vitamin E (400 I.E.) von DM + 1x Vitamin B-50 Komplex mit Vitamin C + 1x Selen (100 mcg) von podomedi + morgens und abends 4x Chlorella + 1 TL Bärlauch-Essenz (nur momentan zur Ausleitung des Amalgams nach kompleter Zahnsanierung) + morgens 1x Zink (50 mg) von podomedi.

Ernährung nach einer Mischung aus SCDiet und Dr. Peter J. D' Adamo (4 Blutgruppen - Vier Strategien für ein gesundes Leben) mit der Betonung auf reichlich Eiweiß, wenig Kohlenhydrate, alles in Kombination mit Bewegung (z. Zt. Yoga - demnächst CANTIENICA), bewußter Entspannung und mentalem Training / Affirmations (siehe Beitrag von MostWanted). Und nicht zu vergessen: tgl. 20 Minuten Nadelreizmatte!

Mein persönliches Fazit: Ich spüre eine deutliche Verbesserung, es geht eindeutig voran! ... und für mich ganz wichtig: keine Medis!

PS: Hab' doch was vergessen: Ich dusche jeden morgen kalt - die Morgensteifigkeit verschwindet dadurch sofort bei mir.

bechdidi
26.03.2009, 23:01
Hallo Xeni,

ein Resümee des gesamten O-tri-threats ist fast nicht möglich, weil so viele unterschiedliche persönliche Erfahrungen beschrieben werden. Letztendlich kann ich, als einer der vielen Omegatrilaner, genau wie Manu, Dir nur berichten, welche Massnahmen mir geholfen haben. Hier meine Dosierungen von zusätzlich zugeführtem Omega 3, von Vitaminen/Mineralstoffen und Ernährungsempfehlungen:
- 1 EL Lebertran/d
enthält ca. 36,75 µg Vit D 3, 198,1 µg Vit A und 1,05 g O 3,
(eigenes Thema: Vitamin D 3 und Entzündungshemung!!!)
- Vorsicht!!!: Hypervitaminose Vit A und Vit D --> "Wikipedia"
- 2 EL Omega 3 Fischöl/d
enthalten ca. 5,11 g O 3 und 12,6 mg Vit E
--> O 3 - Dosisempfehlungen (auch wissentschftlich fundierte) gibt es
einige. Jeder sollte aber, nach meiner Meinung und Erfahrung, seine
eigene Dosis, langsam steigernd, herausbekommen. Ich habe am
Anfang der Behandlung die Erfahrung gemacht, dass allzuviel O 3
blutdrucksenkend ist. Das hat sich mit der Zeit gegeben!
- 1 Tablette Diabetiker-Vitamine/d , da in dieser weder Vit A noch Vit D
enthalten ist, aber eine ausreichende Menge an Vit C, anderen
Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen
- 1 TL Zimt/d, der wirkt nachweislich positiv auf den Zuckerstoffwechsel
und hemmt schädliche Viren und Bakterien
- Verzicht auf Fleisch unserer Landsäuger
- Viel Fisch (morgens, mittags und abends auf dem Tisch)
- Viel Obst, Gemüse und: v i e l Sauerkraut ( roh, gekocht, als Salat),
- total reduzierte Kohlehydrate
- Gute Bakterien für den Darm mit Jokurt und Kefir zuführen!
- eminent wichtig: viel, viel, viel, viel Bewegung
Das ist der grösste Teil meiner Handhabe gegen unseren Miesen Begleiter.
Wenn Du Dir vorstellst: ich habe am 20.06.2008, nach fast vier Jahren, die Behandlung mit Remicade abgebrochen, weil die Wirkung immer schlechter wurde; - und heute: mir geht es wirklich sehr viel besser, als in den vergangenen Jahren. Ab und zu gibt es auch mal eine Delle, - dann nehme ich für eine Zeit NSAR (auch Cox 2-Hemmer), bis die Beule nicht mehr zu sehen ist. Das war seit Juni letzten Jahres nur 2 X für je 8-14 Tage notwendig.
So, liebe Xeni(a) [ich erweitere mal Deinen Namen, damit das Folgende passt!], das ist mein Rezept gegen unseren "Enemy Mine". Du als "Kriegerkönigin" solltest den Kampf jetzt mit o.a. Waffen auffnehmen. Etwas Geduld brauchst Du, bis die Wirkung eintritt. Dein Name bedeutet: "die Gastliche". Vielleicht ladest Du uns ein, an Deinen Erfolgen teilzunehmen. Also: berichte bitte über Deine Fortschritte.

Es grüsst Dich
Dieter

PS: UUUUps,--habe gerade Dein öffentliches Profil gelesen. Der letzte Teil meines Beitrages passt ja nicht mehr so ganz!!! Sieh es im übertragenen Sinne!! Danke!!

Uli Dörwald
27.03.2009, 00:32
Hallo Jörg,

bin schon seit 6 Jahren medikamentenfrei dank Lebertran und Vitamin E.
Hatte aber auch früher nie mehr genommen als Diclo 100 retard und hatte mir Spritzen in die ISG geben lassen + 10 x Fango Massage. Damit konnte ich in der Regel jedem Schub mit einer erhöhten Dosis meiner täglichen KG den Rest geben. Ansonsten habe ich auch in etwa das beherzigt was Didi bereits erwähnt hat : Alles entzündungsfördernde meiden, entzündungshemmende verstärkt zu sich nehmen. Viel bewegen und zusehen dass die Verdauung klappt, damit auch das Immunsystem in Ordnung ist.
Meinen Kefir mache ich auch seit 5 Jahren selbst. Googelst du 'Kefir, selbstgemacht'. Den MB habe ich seit über 30 Jahren und tägliche KG habe ich etwa 25 Jahre gemacht. Seit Lebertran, Vitamin E und Ernährungsumstellung kann ich die gezielte KG ein wenig schleifen lassen, aber ich habe auch einen sehr bewegten Beruf und auch bewegte Hobbies (Laufen, Schwimmen,Radeln).

Maiglöckchen
27.03.2009, 09:58
Hi, hab den Thread bzw die ganze Omega 3 "Geschichte" nur nebenbei mitverfolgt, kenne also auch nicht den gesammten Thread

Hallo Jörg,
nur mal so, eine altkluge Anmerkung:schlau:: Wenn du es wirklich angehen willst, musst du dir wahrscheinlich doch einmal die Zeit nehmen und einen längeren Thread selbst durchlesen um sämliche Informationen zu erhalten. Aber inzwischen haben sich ja doch einige für dich Zeit genommen.;)

Maiglöckchen

Soltar
27.03.2009, 19:21
Artikel | Gesundheits-Tipp 10/2004 Lebertran: Zu viele Vitamine

http://www.ktipp.ch/_thumbs/artikel/lebertran-10-04-pt.jpg Lebertran soll uns im Winter vor Infekten und Vitaminmangel schützen. Doch Ernährungsfachleute warnen: Es droht eine Überdosis der Vitamine A und D.

Lebertran soll uns vor Husten, Schnupfen und Grippe bewahren. Denn er ist reich an den Vitaminen A und D. Zudem verspricht die Werbung eine positive Wirkung aufs Herz - aufgrund der in Lebertran enthaltenen Omega-3-Fettsäuren.

Doch Experten raten heute klar von der Einnahme ab. Ernährungsfachfrau Carine Buhmann: «Die Zeit des Lebertrans ist endgültig vorbei.» Heute leide kaum mehr jemand unter einem Mangel an den Vitaminen A und D. «Viel grösser ist die Gefahr einer Überdosierung», so Buhmann. Das ist leicht möglich, denn diese fettlöslichen Vitamine sammeln sich in der Leber an.
Zu viel Vitamin A führt zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erbrechen. Die Folgen von zu viel Vitamin D sind unter anderem Appetitlosigkeit, Nierensteine sowie Arterienverkalkung.
Auch der Nutzen fürs Herz ist bescheiden. Denn Lebertran ist keine besonders gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren - im Gegensatz zu Fischöl. Dieses enthält bedeutend mehr der gesunden Fette.

Zudem kann Lebertran mit Schadstoffen belastet sein. Denn er wird aus der Leber von Fischen gewonnen - dem Entgiftungsorgan der Tiere, wo sich die Schadstoffe ansammeln. Deshalb raten auch die Ernährungsfachleute der deutschen Verbraucherschutzorganisation Aid von Lebertran ab.

«Wer sich im Winter fit und gesund halten will, braucht keine Vitaminpillen und Nahrungsergänzungen», sagt Carine Buhmann. Besser sei: Sich ausgewogen und vitaminreich ernähren und viel Bewegung an der frischen Luft.


Quelle K-Tipp, CH


Tja, und eben - es gibt hier nach wie vor keine Fischöle mit hohen Omega-3-Werten. Auch bei Lamotte finde ich die nicht. Nur Kapseln mit wenig drin. Sonst würde man ja wieder mal einen Versuch starten, aber so...tja.

Soltar

Quarks
27.03.2009, 21:16
Hallo Soltar,

was meinst Du mit "es gibt keine Fischöle mit hohen Omega-3-Werten, auch bei Lamotte nicht". Mein tgl. Schnapsglas mit 15 g enthält 5,25 g O3. Das ist ein hoher Wert!

Uli Dörwald
28.03.2009, 00:11
Der Artikel ist doch nur für den ansonsten gesunden Otto Normalverbraucher, der im Winter nicht krank werden will. Ich denke wir sind schwer chronisch entzündlich Erkrankte mit Tendenz zur Verschlimmerung ;), da müsste man die Dosis doch jährlich erhöhen ;).
Selbst wenn alles so stimmen würde wie es da steht würde mich das höchstens dazu bringen im Sommer den Lebertran mal durch Fischöl zu ersetzen, aber als ich es gemacht habe ging es mir MB-mäßig schlechter. Wie kommst du bloß auf die Idee es nicht zu machen, nur weil dir die Menge nicht ausreicht? Dann nimm doch so viel wie du für nötig hälst. Wenn du meinst das es dir nicht hilft, du aber zu fett wist kannst du immer noch aufhören, wo ist das Problem?

Ich nehme den Lebertran nun schon sechs Jahre mit sehr kurzen Unterbrechungen und habe nichts von alledem: Kopfschmerzen, Müdigkeit und Erbrechen. Die Folgen von zu viel Vitamin D sind unter anderem Appetitlosigkeit, Nierensteine sowie Arterienverkalkung.

Vielen Dank, da bin ich jetzt sensibilisiert, aber ich käme nie und nimmer auf die Idee aufzuhören, solange ich nichts, aber auch gar nichts von diesen angeblichen Gefahren verspüre.
Kurzer Einschub für die geneigten Leser die mich noch nicht kennen: Ich nehme nur 2 Esslöffel Lebertran jeden morgen sofort nach dem Aufstehen und esse kein Schwein, aber mehrmals am Tag Fisch. Wenig rotes Fleisch, wenig Kohlenhydrate.

Alles dummes Zeug und Panikmache und die Produkte von Lamotte sind Rückstandskontrolliert, da sind weder Schwermetalle noch sonstige Schadstoffe.
Ich habe es zwar immer als Witz gemeint, wenn ich dich als Desinformant der Pharmaindustrie verdächtigt habe, aber langsam bin ich da nicht mehr so sicher, leider, eben ;)

Soltar
28.03.2009, 01:21
Hallo ihr zwei

Ich meinte das so, wie ich das schrieb: Bei Lamotte - Androshop finde ich nichts derartiges, nur die öden Kapseln. Und mittlerweile gehe ich ja kaum mehr mit der Bahn fort, zb. über die Grenze nach Jestetten, weil das ja für mich immer auch eine Herausforderung war - und im letzen Jahr war gar nichts mit Ausflügen leider. Und hier in der Schweiz musst du in der Apotheke, Drogerie usw. nicht nach Fischöl oder Lebertran in einer 1 L - Flasche fragen - wie ich das schon mal in dem Thema beschreiben hatte: da gibts nur ratlose Gesichter und Schulterzucken.

Scheint nichts zu machen zu sein...wir sind hier offenbar in einer Omega-3-Wüste! :)

Gruss Soltar

grischan
28.03.2009, 18:50
Hallo Ihr,

ich klinke mich mal ein.

Ich ernähre mich ja auch kohlenhydratarm. Auch rotes Fleisch lasse ich so gut es geht weg - zumindest Schwein. Wie schafft Ihr es, satt zu werden? Bei mir ist das hin und wieder ein Problem, da durch meine Milchunverträglichkeit auch Eiweißpulver usw. weg fällt. Wie viel KH esst Ihr im Durchschnitt so am Tag? Ich war ja mal bei den berühmten 6 BE von Dr. Lutz, das ist aber sehr wenig...

Verzichtet Ihr auf die Landsäuger nur wegen der Arachidinsäure? Oder wegen der ges. Fette allgemein?

Grüße
Chris

Uli Dörwald
28.03.2009, 19:19
Hallo grischan,

Nur wegen der Arachidonsäure = Omega 6. Die gesättigten Fette sind ja zu Unrecht so sehr in Ungnade gefallen, da haben wir, insbesondere Karlson, in den Ernährungsthreads der jüngeren Vergangenheit einiges gepostet.
Zu den anderen Punkten kann ich nichts sagen, denn ich richte mich grob nach den Richtlinien und Fett macht immer satt.

grischan
28.03.2009, 19:49
Hi Uli,

Fett macht satt, ja. Aber wenn Du/Man die ges. Fette wegen der O6 reduziert, woher kommt dann das Fett? Fischöl und Fisch essen mache ich aber das macht noch nicht satt...

Chris

Soltar
29.03.2009, 20:08
..naja, angeblich ernährt sich ein grosser Teil der Weltbevölkerung von einem Schälchen Reis pro Tag. Viele leider noch viel weniger - aber das ist dann ein anderes schlimmes Thema.

Mir ist auch ein Rätsel, wie man so satt wird, bzw. auch noch Leistung erbringen kann - aber ja, die Leute sind dann halt auch gertenschlank, bzw. rasseldürr, wie in Indien z.B.

Bei uns gibt es wiederum Veganer, die ja auch nicht vom Fleisch fallen offenbar.

Mir, der Fleisch weglässt, war und ist es auch manchmal nach et-was mehr noch. Fleisch macht halt satt - aber es ist irgendwie Gewohnheitssache, denn nunmehr ist es bei mir so, dass wenn ich mal Fleisch esse, fühle ich mich schwer, "pappsatt"....das behagt mir nicht mehr! Ohne fühlt man sich doch viel leichter, und Fisch belastet nicht in dem Masse.

Gruss Soltar

Quarks
29.03.2009, 20:13
Hallo Chris,

das Problem mit dem Sattwerden habe ich auch. Mein neuster Trick ist, nach dem Essen noch eine große Tasse Sojamilch trinken.

grischan
30.03.2009, 21:56
nach dem Essen noch eine große Tasse Sojamilch trinken.
Klingt gut. Werde ich ausprobieren. Danke für den Tipp!

Chris;)

Karlson vomDach
30.03.2009, 22:15
Hallo zusammen,

satt werden ein Problem?
Wenns nicht reicht, dann eß ich halt noch mehr Fleisch, Fleisch, Salat, Nüsse usw. Oder, wenn der "Nachtisch" nicht reicht, noch mehr Bitterschoko mit 85% (von Aldi, lecker!)
Wenn ich mir Hähnchenschnitzel brate, mache ich immer ein paar mehr, die dann im Kühlschrank landen. Wenn mich vor dem Einschlafen der Hunger packt (Hunger, mag ich nicht, ich kann mit der KH-Reduzierung "immer" essen - Und bleibe dabei schlank... :) ), dann gibts noch ein Happen davon...

Viele Grüße,

Karlson

bechdidi
02.04.2009, 22:07
Hallo Xeni,

verfolgst Du nun den Omegatri (kurz: Otri) -Pfad oder nicht? Lass doch mal von Dir hören, bitte!

Gruss
Dieter

Uli Dörwald
02.04.2009, 23:13
02.04.2009 - Gesundheit
Omega-3-Fettsäuren gegen Krebs


Die gesunden Fettsäuren unterstützen Chemotherapie und reduzieren Nebenwirkungen



Omega-3-Fettsäuren könnten auch eine positive Wirkung in der Krebstherapie entfalten: Die Stoffe verringern die Größe von Tumoren und unterstützen Krebsmedikamente. Außerdem lindern sie schädliche Nebeneffekte der Chemotherapie, haben ägyptische Forscher um Abdulla El-Mowafy von der Universität in Al-Mansoura in Experimenten an Mäusen herausgefunden. Die Forscher hatten insbesondere die Omega-3-FettsäureDocosahexaensäure (DHA) im Visier, die in Seefischen wie Lachs und Hering vorkommt und Nahrungsmitteln zugesetzt wird. Die Ergebnisse können Ausgangspunkt für neue Therapieansätze liefern.

Die Forscher gaben speziell gezüchteten Mäusen, die zu bestimmen spontanen Tumorbildungen wie etwa Brustkrebs neigen, unterschiedliche Mengen der Omega-3-Fettsäure DHA. Daraufhin bildete sich der Tumor unter den Versuchsbedingungen um 40 bis 80 Prozent zurück. Die Fettsäure hat damit eine eigenständige tumorhemmende Wirkung, schreiben die Forscher. In weiteren Versuchen gaben die Biochemiker den Krebsmäusen das Chemotherapie-Medikament Cisplatin (http://de.wikipedia.org/wiki/Cisplatin), das allerdings mit dem Therapieverlauf die Niere schädigt. Unter Beigabe der Fettsäure DHA beobachteten die Forscher nicht nur, dass sie den chemotherapeutischen Effekt gegen den Krebs damit steigern konnten, sondern auch die Schädigung des Nierengewebes deutlich senken konnten.

Die Forscher hoffen, mit Omega-3-Fettsäuren die Therapiemöglichkeiten gegen Krebsgeschwulste erweitern zu können – insbesondere um Nebenwirkungen der Chemotherapie auf andere Organe zu reduzieren. Mediziner bescheinigen Omega-3-Fettsäuren eine positive Wirkung auf viele Stoffwechselkreisläufe und Erkrankungen. Sie sollen beispielsweise gegen Herzkreislaufbeschwerden und neurologischen Leiden schützen.


Abdulla El-Mowafy (University Mansoura, Al-Mansoura) et al: Cell Division (Online-Vorabveröffentlichung).

ddp/wissenschaft – Martin Schäfer

grischan
04.04.2009, 21:43
Hallo Karlson,

danke für Deine Anregungen. Werde mal ein paar Sachen berücksichtigen.

Mahlzeit;)
Chris

Uli Dörwald
06.04.2009, 11:40
30.03.2009 - Biologie
Fit durch Fett

Mit Omega-3-Fettsäuren halten sich Zugvögel für ihren Marathonflug fit

Beim Sandstrandläufer ersetzt die reichliche Kost von Omega-3-Fettsäuren ein Ausdauertraining. Der aus Kanada stammende Zugvogel flüchtet vor dem harten Winter nach Südamerika. Damit er diesen Marathonflug schafft, macht er vorher einen Zwischenstopp an der Ostküste Kanadas: An der Bay of Fundy ernährt er sich zwei Wochen lang ausschließlich von Schlickkrebsen, die einen extrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben. Allein durch diesen Futterbestandteil kann er seine Leistung enorm steigern, fanden kanadische Wissenschaftler heraus. Fütterungsversuche bei Virginiawachteln bestätigten diesen Befund. Diese Vögel fliegen nur selten und lediglich über kurze Strecken, weshalb ihre Flügelmuskulatur nur schwach ausgebildet ist. Nach sechs Wochen strikter Schlickkrebsdiät waren die Wachteln jedoch fast genauso fit wie die Langstreckenflieger, berichten die Forscher um Jean-Michel Weber von der Universität in Ottawa.

In den Versuchen fütterten die Forscher die Virginiawachteln sechs Wochen lang mit einer von zwei bestimmten Omega-3-Fettsäuren oder mit einem Mix der beiden Fettsäuren. Danach maßen sie den Sauerstoffverbrauch der Brustmuskeln. Dieser war enorm gestiegen, was auf eine entsprechende Leistungssteigerung der Muskeln schließen lässt. Zusätzlich überprüften die Wissenschaftler die Aktivität von vier Stoffwechselenzymen und stellten fest, dass die Werte zwischen 58 und 90 Prozent gestiegen waren und damit das Niveau der Sandstrandläufer erreichten.

Eine solche Verbesserung der Enzymaktivität ist selbst für Leistungssportler unmöglich: Nach sieben Wochen intensiven Ausdauertrainings können sie ihre Werte gerade einmal um 38 bis maximal 76 Prozent steigern. In anschließenden Studien wollen die Forscher klären, wie genau die Fettsäuren die Enzymaktivität ankurbeln.

Gegenüber Bild der Wissenschaft erklärte Studienleiter Jean-Michel Weber, er nehme an, dass eine täglich hohe Dosis von Omega-3-Fettsäuren auch beim Menschen zu eine Leistungssteigerung führen würde. Allerdings wohl nicht in solch extremem Maße wie bei den Vögeln.

Bereits seit einigen Jahren gilt es als erwiesen, dass Omega-3-Fettsäuren Arteriosklerose und der Verengung der Herzkranzgefäße vorbeugen können. Da dem menschlichen Körper ein Enzym fehlt, kann er bestimmte Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Die Fettsäuren sind vor allem in Fischarten mit einem hohen Fettanteil wie Hering, Lachs oder Tunfisch enthalten, aber auch in vielen Pflanzenölen, zum Beispiel in Leinsamen- oder Walnussöl.


Jean-Michel Weber (Universität Ottawa) et al.: Journal of Experimental Biology, Bd. 212, S. 1106

ddp/wissenschaft – Mascha Schacht

bechdidi
23.04.2009, 19:38
Hallo Ihr lieben Otri-Anwender,

hab mal ne Frage an alle: gibt es Quellen, die belegen, dass unsere Öle auch tatsächlich einen Magen- und Darmschleimhautschutz bieten und nicht etwa das Gegenteil vollbringen?
Vorab besten Dank für Eure Antworten.

Gruss
Dieter

froros
24.04.2009, 14:00
gibt es Quellen, die belegen, dass unsere Öle auch tatsächlich einen Magen- und Darmschleimhautschutz bieten

Hast Du es mit dem Magen?

mfg.

Froros

Uli Dörwald
24.04.2009, 16:17
Hallo Didi,

natürlich sind Omega 3 Fette Säuren, aber im Vergleich zur natürlichen Magensäure (Salzsäure) kann ich mir nicht vorstellen, dass sie der Tropfen sind die das Fass zum überlaufen bringt. Natürlich hast du viel länger als ich NSAR geschluckt und somit evtl. eine Vorschädigung.

Ich würde bittere Tees trinken, arabische mit Süßholz, Heilerde nehmen und Salmiak lutschen, denn im Lakritz ist auch Süßholz.

Der Vorschlag Lebertran oder Fischöl auf nüchternen Magen zu nehmen habe ich öfters im Inet gefunden, dass es ein Magenschutz ist war eine spekulative Vermutung von mir, aus der Vorstellung geboren dass Öl irgendwie sich schützend über die Magenschleimhaut legt und vor aggressiveren (Medikamenten?) Substanzen schützt.

Da war ja schon Christian oder Chrischan der es nicht auf nüchternen Magen vertrug. Vielleicht solltest du mal kurz pausieren oder es mittags nach dem Essen nehmen.

Gute Besserung

Uli

Quarks
24.04.2009, 20:44
Hallo Dieter,

also ich vertrage Otri auch nicht auf nüchternen Magen. Ich habe es mehrmals probiert, um sicher zu gehen, ob es nicht vielleicht andere Gründe gibt. Seitdem nehme ich es abends vor dem Schlafen und es bekommt mir prima.

Überhaupt habe ich festgestellt, daß ich bis Mittags nichts zu Essen brauche. Morgens / vormittags trinke ich nur 1 Liter Wasser (im Winter heißes) und esse nur zwei Mahlzeiten pro Tag (Mittag und Abendbrot). Das entspricht mir viel mehr und ich fühle mich damit sehr wohl. Warum das bei mir so ist, erklärt vielleicht auch die Sache mit dem lunaren Atemtyp, der morgens nicht in die Gänge kommt, dafür aber abends aktiv ist. Auf Abendbrot verzichten (wie bei manchen Diäten), würde bei mir überhaupt nicht gehen. Und da ich vor dem Schlafen immer nochmal Hunger habe, kommt die Sachen mit dem Fischöl gerade richtig.

Probier' es doch einfach aus, was Dir besser bekommt und auch von mir GUTE BESSERUNG!

grischan
24.04.2009, 22:18
Hallo,

das O3 bzw. Fischöl zur Darmheilung beitragen soll habe ich schon gelesen. Für den Magen weiß ich es nicht.

Ich vertrage Fischöl am Morgen überhaupt nicht. Da wird mir so was von furchtbar schlecht;( Abends kein Problem. Wie bei Manu. Bin eher ein sog. Eulentyp;)

Grüße C.

bechdidi
25.04.2009, 09:49
Hallo Ihr Lieben,

besten Dank für Eure Antworten und Tipps. Ich habe nachgefragt, weil mir aus heiterem Himmel eine Antrum-Gastritis ins Haus geschneit ist, und das, obwohl ich schon seit Wochen keine NSAR oder andere magenplagende Medikamente genommen habe. Naja, vielleicht ist es ja nur der Baustress, der mich da so ein bisschen gebeutelt hat. Meine HA´in rät zu fettarmen Essen. Lieb gemeint, aber das Laster habe ich mir schon vor und seit 13 Jahren abgewöhnt. Schau`n mer mal, wie es sich weiter entwickelt. Sonst ist ja alles paletti, Gott sei Dank! Also, bis bald!
Es grüsst Euch

Dieter

chrischan
30.04.2009, 10:27
hi dieter,

wie uli schon erwähnte vertrug mein magen das fischöl nicht... vielleicht auch weil mein körper sich dagegen in dieser flüssigform nicht wollte.
damit ich in anderer form fischöl zu mir nehme habe ich mich für die kapseln entschieden. mein magen ist total ruhig.
da ich meinem körper mit der kapsel aber nur eine ganz geringe menge zuführe, hat es wohl eher einen placebo effekt. aber besser einen effekt als gar keinen hihi ;)

beste grüße
chrischan

Soltar
01.06.2009, 21:54
Hallo

Wieviel Leinöl, bzw. Leinsamen verträgt eigentlich ein Mensch?

Meine ich das nur, oder habe ich mal gelesen, dass man da auch nicht zuviel zu sich nehmen darf?

Was sind da so die Mengen, die bei uns angesagt sind?

Und wie ists beim Rapsöl?

Fragen über Fragen

Pfingstmontagsgrüssle

Soltar

Soltar
02.06.2009, 01:58
Beschreibung
Leinsamen haben je nach Sorte eine braune oder gelbe Schale, schmecken leicht nussig und enthalten etwa 40% Fett (Leinöl). Die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure hat einen Anteil von etwa 50%, das ist die höchste Konzentration von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Schleimstoffe, Linamarin, Leinöl, Eiweiß, Lecithin; ferner Sterine, die Vitamine B1, B2, B6 und E sowie Nicotin-, Fol- und Panthotensäure.[1] Flachs zählt zu den erweichenden Kräutern.


Verwendung
Heilmittel
Leinsamen haben sich als natürliches, nicht apothekenpflichtiges Abführmittel bewährt, das bei Verstopfung angewendet wird. Ihre abführende Wirkung beruht darauf, dass in der Samenschale von Leinsamen Schleime enthalten sind, die durch Wasseraufnahme quellen. Der Stuhl wird ferner erweicht. Die mit der Quellung einhergehende Volumenzunahme reizt die in der Darmwand befindlichen Dehnungsrezeptoren, so dass es zum Stuhlentleerungsreflex kommt.

Leinsamenschleim kann zum Schutz der Magenschleimhaut bei Gastritis als morgendliche Rollkur oder auf den Tag verteilt eingenommen werden.

Bei der Einnahme von Leinsamen ist zu beachten:

Von hohen Dosierungen ist aufgrund des in Leinsamen enthaltenen cyanogenen Glykosiden Linustatin und Neolinustatin[2] und der damit verbundenen Gefahr einer Blausäurevergiftung abzuraten.
Aus demselben Grund Leinsamen zur innerlichen Anwendung niemals heiß aufgießen oder kochen, da sonst diese Stoffe ausgelöst werden.
Generell gilt: Nicht mehr als 20 g (ca. 2 Esslöffel) Leinsamen täglich! Wie auch andere Ölsaaten können Leinsamen erhebliche Mengen an Cadmium aus dem Boden akkumulieren. Eine zu hohe Cadmiumaufnahme führt zur Itai-Itai-Krankheit.
Dies gilt nur für gemahlenen oder geschroteten Leinsamen. Unbehandelter Leinsamen (auch nach Quellung) verlässt weitestgehend unverändert das Verdauungssystem des Menschens, weshalb es zu keiner nennenswerten Aufnahme der Inhaltsstoffe (z.B. Linustatin, Cadmium, Linolsäure und Linolensäure) kommt. Es ist aber kein einziger Vergiftungsfall - auch bei langdauernder Einnahme höherer Dosen bekannt geworden. Es wird angenommen, dass die Cyanide zu langsam freigesetzt und aufgenommen werden, um giftig wirken zu können.[3]

Auch aus diätetischen Gründen sollte Leinsamen nicht geschrotet werden, denn die enthaltenen Fette und Öle sind sehr kalorienreich. Ungeschroteter Leinsamen ist praktisch kalorienfrei, während beim geschroteten Leinsamen die Inhaltsstoffe vom Körper verdaut werden können und somit erheblich Kalorien zuführen.

Leinsamenschleim (mucilago lini seminis) lauwarm oder kalt ansetzen und die Samen abseihen. Der Schleim entsteht durch Übergießen von Leinsamen mit der 50fachen Menge Wasser. Durch halbstündiges Stehenlassen in lauwarmem oder kaltem Wasser über Nacht werden die Schleimstoffe aus der Zellschicht des Samens ausgesaugt. Leinsamenschleim ist dem Schleim der Magenschleimhaut ähnlich.

Gepulverte Leinsamen und Leinkuchen (der Presskuchen als Nebenprodukt der Leinölproduktion) werden für erweichende und schmerzlindernde breiige Umschläge bzw. als heiße Packung bei Gallenblasenkolik und anderen Erkrankungen der Leber und Galle verwendet.


Weitere Verwendungen [Bearbeiten]Leinsamen wird in größeren Mengen als Zutat für Lebensmittel verwendet, hauptsächlich Backwaren und Müsli. Große Mengen werden zu Leinöl gepresst, das als hochwertiges Speiseöl, als Therapeutikum sowie vor allem auch in technischen Anwendungen genutzt wird. Leinkuchen wird an Nutztiere verfüttert oder als Düngemittel ausgebracht.[1]

Leinöl ist ein aus ernährungsphysiologischer Sicht sehr wertvolles Speiseöl (90 % und mehr ungesättigte Fettsäuren). Es polymerisiert schnell, Jodzahl 170-190, und eignet sich daher hervorragend zur Herstellung von Ölfarbe. Die Aufbewahrung aller Leinsamenprodukte sollte daher in dunklen, luftdicht schließenden Gefäßen erfolgen.

froros
02.06.2009, 13:56
Mein Opa hat Leinsamen angerührt und getrunken. Er hat es genommen, weil er schlechten Stuhlgang hatte. Also paß auf, nicht daß Du nur auf der Toilette sitzen mußt.

schnuppelchen
02.06.2009, 16:15
Kein Panik Soltar,
Du mußt dazu ausreichend Flüssigkeit zu Dir nehmen( 3-5 l ), sonst erreichst Du eher das Gegenteil ....http://www.bechterewforum.de/images/icons/icon10.gif

Soltar
02.06.2009, 17:56
Schnuppelchen: 3 - 5 Liter! :eek:

Wer schafft sowas??

Eigentlich spüre ich keine abführende Wirkung der Leinsamen.

Leinsamen ist einfach eine der reichhaltigen pflanzlichen Quellen von Omega-3-Fettsäuren. Noch besser wäre Kia-Oel, aber Kia-Oel scheint es ja nirgendwo zu geben..

Aber aus Algen gibt es etwas, ja.

Soltar
02.06.2009, 18:23
Der Link wo die Studie veröffentlicht wurde "rheumawelt" existiert offenbar nicht mehr. Ueberhaupt die HP scheint vom Netz verschwunden zu sein... :(

bechdidi
07.06.2009, 12:13
Grüss Gott, liebe Otri-Gemeinde!

Da es in 2 Wochen genau 1 Jahr her ist, dass ich meine letzte Remicade-Infusion erhielt und den Omega-3-Weg begann, denke ich, ist es an der Zeit, Euch einen kurzen Sachstandsbericht zu liefern. Ehrlich gesagt, noch vor 3 Wochen dachte ich, der Omega-3-Weg wäre für mich zu Ende: Wahnsinnige Schmerzen in der Halswirbelsäule, kein Medikament zeigte Wirkung. Akupunktur und die Behandlung der muskulären Dysbalance durch Spritzen mit einem Lokalanästhetikum brachten nur kurzeitige Linderung. Ich war kurz vorm Aufgeben und wollte mich reumütig wieder meinen Rheumatologen zur Gabe von Infliximap ausliefern. Meine Frau hat mich davon abgehalten! Sie zwang mich geradezu, ein MRT machen zu lassen. Und siehe da: die Schmerzen kommen von einem Bandscheibenvorfall zwischen dem 3. und 4. Halswirbel, dem letzten verbliebenen beweglichen Segment meiner Halswirbelsäule. Schöner Mist! Aber, was bei der Untersuchung auch herauskam: meine Wirbelsäule zeigt in keinem Segment eine aktive Entzündung!!! Ist das nicht fantastisch? Was die jahrelange Behandlung mit TNF-Alpha-Blockern nicht geschafft hat, hat Omega-3 in einen Jahr vollbracht. Für mich ist dies der eindeutige Beweis für die Wirksamkeit unserer Methode. Nebenbei habe ich hervorragende Fettwerte bei bestehender Fettstoffwechselstörung II ! Was will man mehr? Natürlich eine gute Behandlung meines Bandscheibenvorfalls, aber das steht auf einem anderen Blatt. Soweit also mein Sachstandsbericht. Ach übrigens: In Sachen "Klebsiella pneumoniae" bin ich auch unterwegs. Hierzu folgt aber ein eigener Bericht in absehbarer Zeit.
Ich wünsche Euch allen eine schmerzfreie Zeit!

Liebe Grüsse
Dieter

SMODY
07.06.2009, 15:04
Hallo Dieter,
was ich an dir so schätze,ist die Tatsache das du auch deine Misserfolge offen ansprichst.Damit meine ich natürlich nicht,das Omega 3 ein Misserfolg ist,das MRT spricht ja dagegen.Aber du hast es so empfunden und das finde ich viel überzeugender als die Prediger die meinen im Besitz der allein selig machenden Wahrheit zu sein.
Von Zweifeln gebeutelt
Smody

chrischan
09.06.2009, 20:23
nabend ihr lieben,

hab mal eine seite zum thema fischöl gefunden. vielleicht interessiert es ja auch neulinge die vor allem lieber kapseln zu sich nehmen.

hier der link:

*******

beste grüße
chrischan

froros
10.06.2009, 10:30
weil mir aus heiterem Himmel eine Antrum-Gastritis ins Haus geschneit ist, und das, obwohl ich schon seit Wochen keine NSAR oder andere magenplagende Medikamente genommen habe.

es können aber auch Bakterien sein, die immermal kommen, wenn die Medikamente nicht mehr wirken.
froros

Uli Dörwald
10.06.2009, 13:10
Danke Chrischan,

habe den link gerettet. Hier ein kleiner Teil. Die Quelle ist das Prostatakrebs-Forum und es handelt sich um eine Übersetzung aus einem Buch von Barry Sears
The Anti-Inflammation Zone
Reagan Books, 2005
Kapitel 7
Your Ultimate Defense Against Silent Inflammation:
High-Dose Fish Oil (S.75 – 85)


Die wichtigste Einzelmaßnahme, um schleichende Entzündungen in Schach zu halten, ist die tägliche Supplementierung mit hochdosiertem Fischöl. Die Zonen-Ernährungsweise [engl. zone nutrition – ein Ausdruck, den Berry Sears für die von ihm empfohlene Ernährungsweise benutzt – ein deutscher Ausdruck dafür ist offensichtlich weder dem Übersetzer noch mir bekannt – Ed] schützt vor schleichenden Entzündungen, indem hohe Insulin-Pegel reduziert werden. Hochdosiertes Fischöl aber ist die ultimative Verstärkung, um schleichende Entzündungen niederzuhalten, und gibt darüberhinaus den besten Schutz gegen Ernährungsfehltritte wie eine zu hohen glykämischen Last.
Wenn ich hochdosiertes Fischöl sage, dann meine ich das auch so. Man kann einfach nicht genug Fischöl bekommen, indem man Lachs, Thunfisch oder Makrele isst, selbst wenn man täglich Fisch isst. Thunfisch-Salat zum Mittagessen und Lachs-Steak zum Abendessen bringt einiges, aber nicht genug, um wirklich schleichende Entzündungen unter Kontrolle zu halten.
Japaner pflegen ihr Wohlbefinden, relativ frei von schleichenden Entzündungen, durch reichliche Fisch-Mengen. Unglücklicherweise können die armseligen Fisch-Mengen, die Amerikaner zu sich nehmen, überhaupt nicht mithalten mit den großen Mengen Fisch, Meeresfrüchten und anderen Meerestieren, die Japaner essen. In der Tufts Medical School wurde eine Ernährungsstudie aufgesetzt, für die freiwillige Studienteilnehmer die gleiche Menge von Omega-3-Fettsäuren (von Fisch und Meeresfrüchten) essen sollten, die von Japanern üblicherweise zu sich genommen wird. Obwohl die Probanden bezahlt wurden und jede einzelne Mahlzeit ihnen fertig serviert wurde, dauerte das Experiment nicht länger als drei Tage, weil die Studienteilnehmer die Studie verließen, weil sie solch heftige Mengen Fisch in ihrer Nahrung nicht tolerieren mochten.
Fischöl ist rundherum das gesündeste Fett überhaupt, weil es tiefgreifende entzündungshemmende Eigenschaften hat. Es kann auch als die gesündeste Medizin überhaupt angesehen werden, da es einen ganzen Sack voller Wohltaten mit sich bringt, ohne die langfristigen Nebenwirkungen entzündunghemmender Medikamente (Nebenwirkungen wie den Tod z. B.). Tatsächlich ist die einzige Nebenwirkung von Fischöl, dass es dich fitter macht. Aber wie bei jeder Medizin muss man genug davon nehmen, um die positiven therapeutischen Effekte zu bekommen.
Der Grund dafür, dass hochdosiertes Fischöl so effektiv ist bei der Reduzierung schleichender Entzündungen, ist die Reduzierung der Arachidonsäure (Arachidon Acid = AA), dem Ausgangsstoff für entzündungsfördernde Eicosanoide, innerhalb von weniger als dreißig Tagen. Gleichzeitig sorgt Fischöl für ein Anheben des EPA-Levels, der Eicosapentaensäure, dem Ausgangsstoff für entzündungshemmende Eicosanoide. Ich kann Ihnen garantieren, dass Sie eine dramatische Verbesserung Ihres SIP [Silent Inflammation Profile, das Verhältnis zwischen dem Messwert für AA und dem Messwert für EPA] haben werden und dass Sie zu einem Weg hin zum Wohlbefinden zurückfinden.
Die 15-Sekunden-Regel
Jeder möchte immer wieder einen Zustand des Wohlbefindens erreichen – solange man nicht allzu viel Zeit dafür aufwenden muss. Im Laufe der Jahre bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die meisten sich für das Ziel des Wohlbefindens durchaus einsetzen möchten, aber nur, wenn es uns nicht mehr als 15 Sekunden von unserer normalen Beschäftigung abhält. Dieser Sachverhalt hat dazu geführt, dass in der vergangenen Dekade der Verkauf von Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Heilmitteln zu einem 20-Mrd.-Dollar-Markt geworden ist. Es ist das Versprechen, all die magischen Pillen innerhalb von 15 Sekunden hineinzuwerfen und ansonsten sich um nichts mehr kümmern zu müssen. Ein attraktiver Vorschlag, aber unglücklicherweise können wir bei Licht besehen nicht feststellen, dass der Gesundheitszustand der Amerikaner in den letzten 20 Jahren besser geworden ist. Denn dummerweise haben die meisten dieser magischen Pillen aus dem Supermarkt nur einen geringen, wenn überhaupt einen Einfluss auf schleichende Entzündungen. Darüber hinaus werden alle potenziellen Vorzüge, die sie haben mögen, konterkariert durch die zunehmende Fettleibigkeit, die einen Anstieg schleichender Entzündungen nach sich zieht.
Fischöl hingegen steht in einer ganz eigenen Kategorie. Obwohl es weniger als 1 Prozent all der Supplemente kostet, ist es das einzige, das durch robuste klinische Studien bei diversen chronischen Krankheiten gestützt wird, Herzkrankheiten, Krebs, immunologische und entzündliche Krankheiten, neurologische Krankheiten wie das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Depression, Multiple Sklerose und Alzheimer – wenn adäquate Dosen genommen werden.

Soltar
10.06.2009, 15:54
Ja eben. Und es steht wiedermal nicht wie man zu den "adäquaten Dosen" kommt.. :)

Uli Dörwald
10.06.2009, 18:29
Ist doch ganz einfach: Möglichst viel Fisch essen und Fischöl dazu. Wo siehst du das Problem?

aus ÖAZ aktuell, von Univ.-Prof. Dr. Markus Metka:

Antiinflammatorische Strategie
Wesentlicher Faktor in der Prävention der »silent inflammation« ist ein stabiles Gleichgewicht verschiedener Hormone (siehe Tab. 1), wobei den Hormonen Insulin, Glukagon und vor allem den Eicosanoiden, die aus den unterschiedlichen Omega-Fettsäuren generiert werden, eine besondere Bedeutung zukommt.
Aufgrund der physiologischen Implikationen ist die Unterscheidung zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren von Bedeutung (siehe Tab. 2), weil die Eicosa pentaen säure (EPA) und die Arachidonsäure (AA) jeweils als Ausgangspunkt für die Synthese spezifischer Gewebshormone (Eicosanoide) dienen. Je nach Fettsäureart entstehen unterschiedliche Eicosanoide mit vielfach gegensätzlichen physiologischen Effekten z.B. auf Entzündungsparameter.

Aus diesem Grund hat der relative Anteil der verschiedenen Fettsäuretypen Auswirkungen auf zahlreiche Stoffwechselprozesse, wobei der Konnex zum Herz-Kreislauf-System, zur Immunfunktion und zu entzündlichen Prozessen bislang am besten erforscht ist. So werden über den Omega-3-Syntheseweg überwiegend antiaggregatorisch, vasodilatatorisch und antiinflammatorisch wirkende Prostaglandine, Leukotriene und Thromboxane freigesetzt, während für die analogen Eicosanoide der Omega-6-Reihe proaggregatorisch, vaso- und bronchokonstriktorisch und stark proinflammatorische Wirkungen beschrieben sind.

Verhältnis Omega-6/ Omega-3-Fettsäuren
Im Gegensatz zu gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren können die mehrfach ungesättigten Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren vom menschlichen Organismus nicht selbst synthetisiert werden und müssen über die Nahrung zugeführt werden. Das Verhältnis der mit der Nahrung aufgenommenen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren – auch als »Vitamin F« bezeichnet – ist von entscheidender Bedeutung.

So wurden beispielsweise in epidemiologischen Studien bei Eskimopopulationen auf Grönland bemerkenswert niedrige Raten an atherosklerotischen Gefäßerkrankungen gefunden, die durch die traditionelle Nahrung der Eskimos erklärt wurden.
Durch den hohen Anteil an Fischfett liegt das Verhältnis der Omega-6- zu den Omega-3-Fettsäuren bei dieser Population bei ca. 1:1, während in der typisch westlichen Diät die Omega-6-Fettsäuren bei weitem überwiegen (Amerikaner 50:1, Europäer 20:1). Die Japaner mit der weltweit höchs ten Lebenserwartung weisen einen Wert von ca. 2:1 auf.

Der präziseste Marker zur Feststellung der Vorstufen der Eicosanoide und damit des Potenzials zur Reduktion des inflammatorischen Stresses ist die Bestimmung des Quotienten von Arachidonsäure und Eicosapentaensäure (AA/EPA), der idealerweise 2:1 betragen sollte. Um diesen zu erreichen, ist eine ausgewogene Ernährung anzustreben, die eine ausreichende Menge an Omega-3-Fettsäuren enthält.
Natürliche Quellen, vor allem mariner Kaltwasserfisch, sind zwar zu bevorzugen, jedoch kann es schwierig sein, die angestrebte Menge über die Nahrung aufzunehmen. In diesen Fällen ist eine Substitution mit geeigneten Präparaten zu erwägen.

In der alterspräventiven Medizin werden als Normaldosis 2,5g hochwertiges Fischöl (entspricht 0,5g Omega-3-Fettsäuren) täglich empfohlen, bei Adipositas, KHK oder Typ-2-Diabetes 5g, bei chronischen Schmerzen 7,5g und bei neurologischen Erkrankungen wie z.B. multipler Sklerose 10g Fischöl.